Doch lieber London!

“….Wer heimische Medien konsumiert, glaubt zu wissen: Die Briten begehen kollektiv durch den EU-Austritt ökonomischen Selbstmord. Vielen kontinentalen EU-Bürgern ist überhaupt nicht klar, dass der wirtschaftliche Schaden durch den Brexit für sie noch größer werden dürfte. Dabei wäre in Zeiten der ohnedies (wenn auch durch andere Faktoren ausgelösten) größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit eigentlich ein massives Überdenken der EU-Positionen mehr als dringlich. Nicht nur der bei den Brexit-Verhandlungen. mehr hier

4 comments

  1. CE___

    Ich denke den ökonomischen Selbstmord verüben die Briten nun gerade mit dem idiotischen Lockdown-Reigen.

    Am Anfang mit den Reaktionen richtig gelegen, und dann ist Johnson nach der Viruserkrankung voll in den Lockdown-Wahnsinn abgeglitten, ganz im Unterschied nun zu dem viel älteren Trump der selber als Geschäftsmann und Immo-Investor voll die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Wahnsinns geistig vorwegnehmen kann.

    Hier wird jeder Vorteil wieder verspielt den man sich durch den Brexit eben geschaffen hat.

    Denn ich denke, wenn sich der Staub wieder gelegt hat, in Zukunft entscheidet für Firmen- und Leistungsbringer-Ansiedlung nicht nur Steuerhöhe und Regularien, sondern auch wie ein Staat mit diesem Wuhan-Virus umgegangen ist.

    Denn, was nutzen mir als Unternehmer eine niedrige Gewinnsteuer-Belastung wenn ich andererseits ab nun jederzeit und immer in Gefahr und absoluter Unwägbarkeit stehe dass mir der Betrieb, egal ob Wirtshaus oder Produktion oder Friseurstudio, monatelang abgedreht wird bzw. als Investor eine Ertragsimmobilie im Grunde wertlos gemacht wird, nur aufgrund hysterischer Lockdowns von Politikern einer überalterten Gesellschaft auf irgendeinen Virus das sich als nicht schlimmer ist als andere den Menschen bekannte Viren herausgestellt hat.

  2. sokrates9

    Verglichen mit den Briten sind die Coronahysteriker in der EU noch gefährlicher. Je mehr die Coronahysterie platzt umso absurder wird die Politik.Immer mehr Ärzte ziehen sich aus den staatlichen Beratungsgremien zurück ( aus Zeitmangel ??weil sie wahrscheinlich die irrationalen politischen Entscheidungen nicht mehr ertragen ) interne Reiseverbote in Deutschland,mit unwissenschaftlichen Testverfahren werden “Kranke” gesucht um sich mit Angst hinaufzulizitieren, das EU Parlament beschließt die Mickeymouseklimaziele zu verschärfen,man ist entrüstet dass GB den EU – FarveEUGH nicht anerkennen will..So blöd trotz allen irrationalen Aktionen GB nicht sein.

  3. Johannes

    Johnson hat das ev. Scheitern der Brexit Verhandlungen mit einem entwaffnenden Argument gerechtfertigt.
    Wenn es gegen englisches Recht und gegen englische Interessen verstoße müsse die EU schon verstehen das England ein EU – Diktat nicht hinnehmen könne.

    Das hat gesessen, damit hat man in der EU-Bürokratie nicht gerechnet, plötzlich steht ein ehemaliges Mitgliedsland auf und sagt, ihr müsst mit mir auf Augenhöhe verhandeln, England ist kein Vasall mehr und wenn ihr etwas von uns wollt so werden wir die Für und Wider überlegen und dann können wir ja oder nein sagen.

    Dieser Verlust von Macht muss in Brüssel ungemein schmerzen, EU-Politik hat ab nun einen Nachbar der vorzeigen kann wie es besser geht. Die viel strapazierte Alternativlosigkeit welche von maßgeblichen EU-Politikern immer vorgegeben wurde kann ab nun durch britischen Gegenbeweis als semantisches Narrativ entlarvt werden.

    Es wird nicht mehr so leicht möglich sein die Politik Brüssels als europäische Alternativlosigkeit zu diktieren.
    Das ist ein gewichtiger Machtverlust. Machtdiktate aus Brüssel welche die einzelnen Mitgliedsstaaten ohnmächtig machen sollen waren das einzige was ich als einst überzeugter Europäer die letzten Jahre wahrnehmen konnte.

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