Draghi hat Zeit gekauft – und uns offene Verluste erspart, aber….

Kritik an der EZB und an Mario Draghi ist populär. Doch man muss klar sagen, dass es ohne die EZB und die berühmten drei Worte den Euro wohl nicht mehr gäbe und wir im Zuge des chaotischen Auseinanderfallens erhebliche Verluste erlitten hätten. Unbenommen bleibt natürlich, dass…. (hier)

9 comments

  1. KTMTreiber

    Draghi hat wohl Zeit gekauft, doch zockt das “Casino” munter weiter. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass diese Zeit jedoch kaum, bis nicht genutzt wurde. Die anhaltende Börsenrally hat auch kaum mehr was mit der Realwirtschaft zu tun ( mein persönlicher Eindruck).
    Fr. J Yellen wird auch gut beraten sein, den Leitzins nur zaghaft zu erhöhen.
    Ich denke, dieses, “auf tönernen Füßen stehende” System hat sich bereits erledigt und wird uns in absehbarer Zeit um die Ohren fliegen.
    Dagegen war der erste Durchgang (Lehman & Bros) ein ” Kindergeburtstag “; – und nein, wir schaffen das nicht, dieser Schuldenberg ist nicht zu stemmen…

  2. sokrates9

    Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende..?Man sollte auch bedenken welchen Kompetenzverlust wir erleiden wenn 50% der Jungen arbeitslos sind, keine optimale Allokation in FE erfolgt, keine Investitionen getätigt werden und vorhandene Strukturen beibehalten werden! Europa auf der schiefen Ebene Richtung 3. Weltland!!

  3. Christian Peter die

    Die Finanz- und die Exportindustrie stopfen sich die Taschen voll und der Steuerzahler wird die Rechnung bezahlen. Kein Wunder, dass diese die Maßnahmen der EZB gutheißen und nach immer neuen Rettungspaketen schreien.

  4. Christian Peter

    Die Finanz- und Exportindustrie stopft sich die Taschen voll und der Steuerzahler darf die Rechnung bezahlen. Kein Wunder, das diese Industrien die Maßnahmen der EZB gutheißen und nach immer neuen Rettungspaketen schreien.

  5. Falke

    Je länger das Unvermeidliche verschoben wird, desto schlimmer werden die Folgen sein. Draghis Politik ist daher alles andere als positiv.

  6. KTMTreiber

    @Falke

    Da bin ich ganz Ihrer Meinung . Das “Ding ” wird uns mächtig auf den Kopf fallen…

  7. Christian Peter die

    @Falke KTMTreiber

    Was sollte ‘gut’ sein an der Politik der EZB, alleine die (Niedrig-) Zinspolitik der EZB kostet die Sparer Billionen ? Eine schlimmere Art der Enteignung hat es noch niemals gegeben, kommunistische Regimes ausgenommen.

  8. Christian Peter die

    Das sind alleine in Deutschland jährlich etwa 70 Milliarden Euro. Man stelle sich den Aufschrei vor, würde die deutsche Bundesregierungen Steuererhöhungen in dieser Größenordnung beschließen. Zum Vergleich : Das Gesamtbudget der deutschen Bundesregierung beträgt 329,1 Milliarden Euro.

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