Draghis düstere Drohung

Von | 19. Juni 2013

“Und lassen sie es mich ganz klar sagen: Wir sind weit entfernt von jeder Art des Ausstiegs (aus der Politik des Gelddruckens und der Niedrigstzinsen, Anm.) “, sagte EZB-Boß Mario Draghi am Dienstag auf einer Veranstaltung der israelischen Notenbank in Jerusalem. Man darf das getrost als gefährliche Drohung verstehen.

4 Gedanken zu „Draghis düstere Drohung

  1. Rennziege

    @Thomas Holzer
    Kopf hoch, Herr Holzer! “Eines langen Tages Reise in die Nacht” heißt die deutsche Fassung eines heute noch gern aufgeführten Schauspiels von Eugene O’Neill. Der Titel beschreibt (für mich) den Weg der EU. Diese Nacht ist noch nicht erreicht, naht aber unaufhaltsam. Erst wenn’s stockfinster wird, dürfen wir auf den Sonnenaufgang hoffen.

    Klingt etwas schnulzig, zugegeben, wird aber durch das Leben immer wieder bestätigt: O’Neill war ein schwerer Alkoholiker, nicht anders als die krankhaften Gelddrucker, die uns ihre Suchtkrankheit nicht mehr lange werden verschleiern können.
    Allerdings hatte der Literaturnobelpreisträger von 1936 weitaus mehr Hirn, Charakter und Aufrichtigkeit.

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