Drei Phasen islamischen Kampfes

Von | 26. April 2013

“…Seit mehr als eintausend Jahren erlebt der Westen den Konflikt mit der muslimischen Welt. An die Stelle kriegerischer Auseinandersetzung ist heute die Einwanderung getreten  (Von Bernard Lewis, “Welt”)

19 Gedanken zu „Drei Phasen islamischen Kampfes

  1. Roms

    Ein in Vergessenheit geratener Aspekt der historischen Auseinendersetzungen mit der muslimischen Welt ist der Sklavenraub im Mittelmeerraum. Bis ins frühe 19. jahrhundert wurden von nordafrikanischen und türkischen Sklavenräubern von der Mittelmeerküste Südeuropas, von Spanien bis Griechenland, vermutlich über eine Million Menschen verschleppt und versklavt.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30748461.html

  2. Lodur

    “Mehr als die Hälfte der ausländischen Einwanderer, die sich in Österreich niederlassen, kommt aus der EU. Mit 19 Prozent stellen Bürger aus Deutschland die stärkste Einwanderungsgruppe in Österreich dar.”

    http://oesv1.orf.at/stories/322898

    Im Jahr 2005 lebten in Europa zwischen 35 und 53 Millionen Muslime, das sind etwa 5 bis 7,5 % der über 700 Millionen Einwohner des Kontinents. Etwa ein Drittel (ungefähr 14–22 Millionen ethnische Muslime) entfielen auf Russland, etwa 16 Millionen davon auf die Europäische Union und knapp 6 Millionen auf den europäischen Teil der Türkei. Albanien und der Kosovo sind die einzigen Staaten Europas mit einer muslimischen Mehrheit. Muslimische Mehrheiten gibt es auch in großen Teilen Bosnien-Herzegowinas, im Norden Zyperns, dem Sandschak von Novi Pazar (Serbien), einigen Provinzen Bulgariens, Mazedoniens und Griechenlands sowie in den russischen Teilrepubliken Tatarstan, Baschkortostan, Dagestan, Tschetschenien, Inguschetien, Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien. Innerhalb der Europäischen Union haben Frankreich mit 5-6 Millionen und Deutschland mit über 4 Millionen Gläubigen die größten muslimischen Minderheiten. Der EU-Durchschnitt lag vor der EU-Erweiterung 2004 bei 3,28 %, fiel dann etwas und ist 2007 durch die Aufnahme Bulgariens (etwa 12 %) wieder auf 3,23 % gestiegen. Über dem EU-Durchschnitt liegen Frankreich mit 8,2 %, die Niederlande mit 4,9 % (anderen Angaben zufolge 5,7 Prozent Muslime in den Niederlanden), Griechenland mit 4,7 %, Deutschland mit 4,5 % (anderen Angaben zufolge 5 %) und Belgien mit 3,6 % (anderen Angaben zufolge 5 % Muslime in Belgien), Österreich liegt mit 3,0 % knapp darunter (anderen Angaben zufolge 4,2 % Muslime in Österreich). Die Schweiz weist einen Anteil von 5,8 % Muslimen an der Gesamtbevölkerung auf.

    Eine “Invasion” sieht anders aus. Abgesehen davon, wem schaden Muslime? Sie “schaden” nicht mehr oder weniger als Juden, Christen, Buddhisten etc. Vor dem 2. Weltkrieg hetzte man in Europa gegen die (Ost-) Juden. Heute ist der Muslim der Sündenbock für alles. Jedoch sind nicht Muslime, Ausländer, Immigranten oder Juden schuld an der fundamentalen sozioökonomischen und kulturellen Krise Europas, sondern der Kapitalismus als Produktions- und Distributionssystem und die von ihm geförderten Eigenschaften wie Neid, Missgunst, Habgier und Egomanie.

  3. Lodur

    Mehr als die Hälfte der ausländischen Einwanderer, die sich in Österreich niederlassen, kommt aus der EU. Mit 19 Prozent stellen Bürger aus Deutschland die stärkste Einwanderungsgruppe in Österreich dar.

    Im Jahr 2005 lebten in Europa zwischen 35 und 53 Millionen Muslime, das sind etwa 5 bis 7,5 % der über 700 Millionen Einwohner des Kontinents. Etwa ein Drittel (ungefähr 14–22 Millionen ethnische Muslime) entfielen auf Russland, etwa 16 Millionen davon auf die Europäische Union und knapp 6 Millionen auf den europäischen Teil der Türkei. Albanien und der Kosovo sind die einzigen Staaten Europas mit einer muslimischen Mehrheit. Muslimische Mehrheiten gibt es auch in großen Teilen Bosnien-Herzegowinas, im Norden Zyperns, dem Sandschak von Novi Pazar (Serbien), einigen Provinzen Bulgariens, Mazedoniens und Griechenlands sowie in den russischen Teilrepubliken Tatarstan, Baschkortostan, Dagestan, Tschetschenien, Inguschetien, Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien. Innerhalb der Europäischen Union haben Frankreich mit 5-6 Millionen und Deutschland mit über 4 Millionen Gläubigen die größten muslimischen Minderheiten. Der EU-Durchschnitt lag vor der EU-Erweiterung 2004 bei 3,28 %, fiel dann etwas und ist 2007 durch die Aufnahme Bulgariens (etwa 12 %) wieder auf 3,23 % gestiegen. Über dem EU-Durchschnitt liegen Frankreich mit 8,2 %, die Niederlande mit 4,9 % (anderen Angaben zufolge 5,7 Prozent Muslime in den Niederlanden), Griechenland mit 4,7 %, Deutschland mit 4,5 % (anderen Angaben zufolge 5 %) und Belgien mit 3,6 % (anderen Angaben zufolge 5 % Muslime in Belgien), Österreich liegt mit 3,0 % knapp darunter (anderen Angaben zufolge 4,2 % Muslime in Österreich). Die Schweiz weist einen Anteil von 5,8 % Muslimen an der Gesamtbevölkerung auf.

    Eine “Invasion” sieht anders aus. Abgesehen davon, wem schaden Muslime? Sie “schaden” nicht mehr oder weniger als Juden, Christen, Buddhisten etc. Vor dem 2. Weltkrieg hetzte man in Europa gegen die (Ost-) Juden. Heute ist der Muslim der Sündenbock für alles. Jedoch sind nicht Muslime, Ausländer, Immigranten oder Juden schuld an der fundamentalen sozioökonomischen und kulturellen Krise Europas, sondern der Kapitalismus als Produktions- und Distributionssystem und die von ihm geförderten Eigenschaften wie Neid, Missgunst, Habgier und Egomanie.

  4. Astuga

    Eine radikale gruppe stellt nie die mehrheit in einer gesellschaft. Weder die bolschewiken noch die div. faschisten bildeten eine mehrheit. Wie dominant eine solche gruppe ist haengt alleine von ihrer entschlossenheit, gewaltbereitschaft und organisation ab. Und natuerlich von der feigheit und ignoranz der id. regel unorganisierten mehrheit. Den rest besorgen mitlaeufer und opportunisten.

  5. Astuga

    Und muslime sind auch nicht die neuen juden. Weil die juden eben nicht wie die muslime waren, und weil die juden historisch selbst haeufig opfer von muslimen wurden (von den pogromen zb. in andalusien bis zu farhud oder den muslimischen ss-einheiten). Nicht zu vergessen die morde von muslimen im heutigen europa.

  6. Karl Markt

    “Drei Phasen islamischen Kampfes”

    Die zwei Völker, die seit jeher die Weltherrschaft wollen und uns bedrohen:
    Der Islam und die Juden!

    WEHRT EUCH!

  7. Karl Markt

    Astuga weiß, dass Juden in Europa vor (und nach) dem Holocaust keine Morde begingen.

  8. Hugo

    Wenn einer dem Hitler erklärt hätte, dass es auch solche gewaltfreien Strategien gibt, sich die ganze Erde untertan zu machen, wäre der Holocaust da ausgefallen? Seine hypothetische Antwort: “In zweihundert Jahren? Ja soll mich denn die Nachwelt für total bescheuert halten?”

  9. Lodur

    Wenn ein katholischer Österreicher seine Frau, die sich von ihm trennen will, ermordet, nennt man das ein “Ehedrama”. Bei einem Muslim ist dasselbe ein “Ehrenmord”. So als ob im ersten Fall der Mann sich nicht in seiner “Ehre” verletzt fühlen würde.

  10. Astuga

    @karl murks, der feind ist auch heute der gleiche der er immer war: aggression, gier und dummheit. Und der islam findet willige helfer unter linken wie rechten. Etwas food for thought, schau mal wie gut der islam in die sog. faschismus-skala von adorno passt. Oder lies mal nach, was Karl marx ueber den islam gesagt hat.

  11. Lodur

    “Eine radikale gruppe stellt nie die mehrheit in einer gesellschaft. Weder die bolschewiken noch die div. faschisten bildeten eine mehrheit.”

    Die Bolschewiken hatten tatsächlich die Mehrheit des Petrograder Sowjets hinter sich. Ja fast die gesamte Arbeiterschaft des Russischen Zarenreichs stand hinter ihnen. Anders bei der Masse der (Klein-) Bauern und kleinbürgerlichen Gewerbetreibenden. Diese tendierten großteils zu den Sozialrevolutionären und anarchistischen Gruppierungen. Ein nicht unerheblicher Teil von ihnen favorisierte auch das Zarentum.
    Nach den deutschen Reichstagswahlen vom 5. März 1933 hatten die völkisch-antidemokratischen Kräfte im Reichstag mit NSDAP, DNVP, Stahlhelm und Landbund ebenfalls die absolute Mehrheit im Parlament der Weimarer Republik.

  12. Lodur

    “Oder lies mal nach, was Karl marx ueber den islam gesagt hat.”

    Marx hielt von Religion an sich nicht viel. Er hielt sie für ein Stabilisierungsinstrument der Klassenherrschaft.

  13. waldsee

    wenn sich muslime mit den juden vergleichen , ist
    das nur verlogen und boshaft.muslime sind die judenhetzer
    heutzutage.sie schämen sich nicht,sie sind sogar stolz
    deswegen.

  14. Astuga

    @lodur, das liegt wohl daran dass der kat. oesterreicher keinen familierat abhaelt bei dem der mord beschlossen wird und vielleicht auch noch ein minderjaehriger henker bestimmt wird. Auch sind ihm konzepte wie toere oder namus unbekannt. Und auf verstaendnis seines umfelds kann er nicht hoffen, im ggt. Er verliert sein gesicht gerade wegen des mordes – nicht weil er ihn unterlaesst.

  15. Lodur

    @Astuga
    Sie wissen schon, dass Ehrenmorde Selbstjustiz sind, und daher der Scharia widersprechen, oder? Sie sind meistens Produkte einer clan- bzw. sippenzentrierten Gesellschaft und daher nicht nur auf den Islam beschränkt. So gibt es diese unter orientalischen Christen, unter Hindus oder unter albanischen Christen/Muslimen.

    “das liegt wohl daran dass der kat. oesterreicher keinen familierat abhaelt bei dem der mord beschlossen wird und vielleicht auch noch ein minderjaehriger henker bestimmt wird.”

    Das macht die “Ehrenmorde” von christlichen Österreichern natürlich viel “harmloser” und “legitimer”.

    Der wahre Feind der Menschheit ist nicht der Islam, das Judentum, der Ausländer, der Arme, ja nicht einmal der Vorstandsvorsitzende eines Konzerns, sondern das kapitalistische System an sich, das Armut, Hunger, Ausbeutung, Konkurrenzdruck und Krisen erzeugt. Aber dazu muss man vom Denken in den Kategorien der Verschwörungs- und/oder Sündenbocktheorien abkommen und sein Gehirn einschalten.

    “oder den muslimischen ss-einheiten”

    Hitler und Himmler waren Katholiken, Alfred Rosenberg, der NSDAP-Chefideologe war Protestant. Die meisten Wehrmachtssoldaten sowie Mitglieder der SA, SS waren ebenfalls protestantisch oder katholisch. Sind jetzt Protestanten, Katholiken bzw. Christen an sich auch eine Gefahr für die Menschheit?

  16. Mercutio

    @Astuga
    Sehr einäugig argumentiert, abegsehen vom Holocaust, an dem Moslems wohl nur einen minimalsten Anteil hatten, haben juden in mohammedanischen Ländern quer durch die Geschichte sicherer und weniger gefährdet an Leib und Eigentum gelebt als im christlichen Europa.
    Wenn es heute Gründe zur Klage gibt, dann bitte diese darlegen und nicht mit eigenartigen vergangenheitskonstruktionen arbeiten.

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