Droht eine Reichskristallnacht 2.0 von links?

Von | 29. Januar 2014

“….I would call attention to the parallels of Nazi Germany to its war on its “one percent,” namely its Jews, to the progressive (linkem, Anm.) war on the American one percent, namely the “rich.”…..” (Der US-Unternehmer Tom PERKINS schreibt einen Brief an das Wallstreet Journal, der in den USA für heftige Diskussionen sorgt)

15 Gedanken zu „Droht eine Reichskristallnacht 2.0 von links?

  1. Reinhard

    Was warf man den Juden eigentlich vor? Stimmt: Reichtum, Vernetzung und heimliche Weltherrschaft.
    Was wirft man heute den “Reichen” vor?
    Die Ähnlichkeiten sind erdrückend.
    Aber Linke dürfen ja auch Naziparolen durch das Parlament brüllen, sie stehen ja außer Verdacht…

  2. Georg K

    Sozialismus und Antisemitismus sind zwei mörderische Geschwister:

    1) Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls (August Bebel)
    2) Sozialismus ist der Antisemitismus der Intellektuellen (Theodore Dalrymple)

  3. Karl Markt

    Wie erklären sie sich dann die sozialistische vergangenheit israels? Zb golda meir welche präsidentin der soz. internationale war.

    Ist das dann der berüchtigte “jüdische antisemitismus”?

  4. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Niemand ist unfehlbar, auch kein Jude.
    Und Sie schreiben es ja richtig “sozialistische Vergangenheit(sic!) Israels”
    Die Israelis haben ihren Irrweg grosso modo eingesehen, Sie jedoch verharren in diesem, wider besseren Wissens?!

  5. Rennziege

    @Karl Markt:
    In gewohnter und linientreuer Weise suchen Sie, mangels Argumenten, Zuflucht bei abgedroschenen Schlagwörtern. Eines Tages werden auch Sie die Erfahrung machen:
    Hohle Phrasen erzeugen nur in hohlen Köpfen ein Echo.

  6. gms

    Karl,

    “Wie erklären sie sich dann die sozialistische vergangenheit israels?”

    Wer sollen “sie” sein? Karl Marx, Bruno Kreisky, oder all jene Juden, die in Kibbuzims ihr persönliches Glück suchten? Diese überschaubaren linken Irrungen sind Vergangenheit und zugleich exemplarische Beweise, daß nichtmal die Prägung durch eine vernünftige Kultur deren Sprösslinge garantiert vor Dummheit bewahrt. Am bedauerlichsten sind jene, die aus Irrtümern niemals lernen, aber Israel zählt mangels Durchseuchtheit mit Sozialismus garantiert nicht dazu.

    Wollte man erklärungstechnisch das Faß in die Gegenwart rollen, so läßt sich für jeden lebenden namhaften Juden mit infantilen Kollektivismusattitüden ein Moslem finden, der von totalitärer Gesellschaftsklemnerei zum Heil des Kollektivs noch nicht angekränkelt ist. So what.

  7. Reinhard

    @Georg K
    In diesem Falle wirft das Wort “Antisemitismus” eine Nebelgranate in’s Forum.

    Sozialismus und Feindbild gehören zusammen.
    Die Revolution braucht immer jemanden, gegen den sie losbrechen kann, und geht dem Sozialismus der Feind aus, weil er ermordet oder vertrieben wurde, dann wird ein neuer kreiert. Der Rotzbremsendiktator des deutschnationalen Arbeiterparadieses war sich nicht mal zu blöd, vom “jüdischen Bolschewismus” zu faseln, obwohl die Bolschewiken selbst unter den Juden (zumindest den erfolgreichen, bei denen was zu holen war…) wüteten.
    Das Ziel aller Sozialisten: es muss ein Feindbild sein, das mit Hass, Neid und Gier (also niederen Instinkten) auch vom primitivsten Pöbel gejagt werden kann, um die Meute zu befriedigen, und gleichzeitig ordentlich materielle Güter abwerfen, um sich die eigenen Taschen zu füllen – das haben sich die aus revolutionären Zirkeln hervorgequollenen Diktatoren und ihre kämpferischen Brigaden schon immer gegönnt; eine kleine “gerechte” Belohnung für ihre Mühen, um etwas gleicher zu sein als gleich…

  8. Riso

    Wenn man es genau nimmt ist die Bezeichnung Judeo-Bolschewismus aufgrund des hohen Anteils Juden in der sowjetischen Regierung nicht ganz abwegig. Putin selbst hat darauf in einer Rede letztes Jahr hingewiesen bei einem Besuch im Moskauer Jüdischen Museum und Zentrum für Toleranz.
    Es stimmt das die Jude unter den Opfern waren, aber sie waren auch gleichzeitig mit 80-85% in der Regierung und im Geheimdienstapparat vertreten.

    Was den Herrn Perkins betrifft, der wurde von seiner eigenen Firma entlassen aufgrund der Kolumne.

  9. sybille Stoa

    @Karl Markt
    Der unterschied zwischen Kibbuz und Sozialismus war und ist,
    dass ersterer auf reiner Freiwilligkeit basierte,
    mehr wirtschaftlich agierend und weniger ideologisch behaftet war,
    bald Privateigentum zuließ und fähig war sich zu verändern.

    Ausserdem gab es keine Parteipparatschicks und ideologische Aufpasser in Form von Medien und Staatsfunk. Alleine deswegen war der Kibbuz schon 1.000x effizienter als der Sozialismus trotz karger Umgebung.

  10. Karl Markt

    Im sozialismus gibt es keine schulden. Schulden kann es nur in einem system geben, welches auf dem vorschießen von kapital beruht…

  11. sybille Stoa

    Echt @Karl Markt,
    heisst das, ich darf aus dem Generationenvertrag Umlagensystem nur so viel herausbekommen, was die selbstständige und arbeitende Bevölkerung gerade einzahlt?

    100% kein vorschießen von Kapital
    Im Sozialismus gibts keine Kredite, keine Unfallversicherungen und nicht einmal einen Gehaltsvorschuss?
    Hat der Unternehmer einen schwachen Monat, dann darf nicht einen kleinen Minikredit nehmen, nein die Arbeiter bekomnen einfach weniger Lohn pasta!
    Der Arbeiter darf auch nicht sein Konto überziehen, er zahlt im schlechten Monat seiner Firma, dann auch wemiger Miete

  12. Karl Markt

    S.g. sybille.

    Im prinzip sind alle ihre fragen zu bejahen, da es im sozialismus weder umlageverfahren noch unternehmen noch lohnarbeiter gibt. Das sind alles spezifika der kapitalistischen produktionsweise. Auch das umlageverfahren da das humankapital ja nur während der produktiven phase bezahlt wird und so ein bürokratisches umverteilungssystem erst notwendig wird.

  13. sybille Stoa

    Diese Bezahlung nur in der produktiven Phase heisst sozialer Liberalismus,
    es gibt Arbeiten, die erfordern viel Know-How, sind besonsers hart oder besonders gefährlich. Im Liberalismus wird eben mehr Geld für diese Arbeiten bezahlt. Wenn nichts tun, Portier oder erfolgloser Künstler sein, genau gleich entlohnt wird, wie Pilot, Abfallarbeiter, Stahlarbeiter, dann will eigentlich niemand so gerne letztere Arbeiten machen. Deswegen muss eine zentrale Planstelle die Leute dann einteilen und da beginnt schon die Krux des Kommunismus. Der Parteifreund und Inländer wird nämlich dann immer zu den besseren Jobs eingeteilt, als der Parteikritiker und Ausländer

  14. Karl Markt

    Na dann hört auf zu heulen! Liberalismus ohne krise gibts leider nicht. Da träumen sie von der eierlegenden wollmilchsau.

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