Droht jetzt ein Supercrash?

Von | 20. Juli 2017

“…..Alle traditionellen Anlageklassen – wie Aktienmarkt, Anleihemarkt und Immobilienmarkt – scheinen laut einem ehemaligen Banker von Morgan Stanley nach langjährigen Rallys überbewertet zu sein. Droht jetzt ein Supercrash?….” (hier)

7 Gedanken zu „Droht jetzt ein Supercrash?

  1. sokrates9

    Welche Alternative haben die Zocker? Derzeit keine -Daher wird sich wenig aendern! Angesagte Kriege findenn nicht statt!

  2. Leitwolf

    So ein Crash kommt nicht aus dem Nichts. Auch wenn das System immanent labil ist, braucht es dazu einen Schockfaktor bzw. eine Liquiditätsfalle. Dank Geldschwemme und kridaverdächtigen Bankbilanzierungsregeln wird das so nicht unmittelbar bevorstehen.
    Was aber weiterhin stattfindet, ist die wirtschaftliche Seitwärtsbewegung, die auf Dauer keine Renditen abwirft. Der gesamte Kapitalmarkt “verdient” mit Bewertungsgewinnen. Solche (Wieder-)Aufwertungen von Aktien, Immobilien und auch Staatsanleihen war zunächst auch mal notwendig um die Bilanzen zumindest halbwegs darstellen zu können. Inzwischen ist das geschafft, und man blickt etwas optimistischer in die Zukunft. Übrigens lassen sich jetzt selbst die Vermögen der Heta günstig verwerten.
    Konjunkturzyklen gibt es so oder so. Eine Volkswirtschaft die langfristig stagniert, kann sich Rezessionen aber schlicht nicht leisten. Da wird eine Konjunkturdelle dann schnell zur Existenzfrage. Und das werden wir definitiv in naher Zukunft erleben, verstärkt noch durch die alten Leichen im Keller.

  3. Rennziege

    Ich habe es längst aufgegeben, irgendwelchen selbsternannten “Analysten” oder “Börsengurus” zu lauschen. Ihre Wortspenden dienen einzig dazu, ihren eigenen Acker zu düngen: Je mehr leichtgläubige Anleger ihnen folgen, um so lukrativer für diese Rosstäuscher. Wir investieren unser Erspartes in weltweite, dividendenstarke Unternehmen, die auch die übelste Krisenach kurzem Knick unbeschadet überstehen, Banken meist ausgeklammert. Der Rest besteht aus Geduld, Panikimmunität und Orientierung an Warren Buffett. (Könnten wir und die große Berkshire-Hathaway-Aktie leisten (zur Zeit ~$ 220.000 Greenbacks), hätten wir sie längst; aber die konnte man vor ~30 Jahren noch für zwei Tausender erwerben, also vor unserer aktiven Zeit.
    Jeder, der meint, seine Penunzen seien auf einem Sparbuch oder Girokonto in Sicherheit, hat nur die Sicherheit, dass die Inflation ihm 3% jährlich abzwackt. — Ich hab’ mich schon in Österreich und Germanien stets gewundert, warum so wenige Sparer ihr Geld der Börse anvertrauen; freilich muss man sich darüber klugmachen, und neutrale Bankberater sind eine aussterbende Spezies. Diese bedauernswerten Menschen sind gezwungen, wider besseres Wissen irgendwelche bankeigenen Fonds zu verscherbeln, die mit hohen Provisionen und geringen Chancen behaftet sind. Die armen Kunden!

  4. KTMTreiber

    … auf diesen “crash” warte ich schon seit ein einigen Jahren…

  5. Bösmensch

    Immer wieder witzig, diese “Analysten”. Sie lesen so lange im Kaffeesud, bis wirklich mal zufälligerweise ein Crash eintritt um dann sagen zu können “seht ihr, ich habe es euch doch gesagt”.

  6. Dieuetmondroit

    Ich weiß ja nicht, ob man das so stark vereinfachen kann. Aber offensichtlich ging ein beträchtlicher Teil des in den letzten Jahren neu geschöpften Geldes in Aktien, Anleihen und Immobilien. Der Höhenflug ist mitlerweile ein Selbstläufer. Wenn einmal eine deutliche Korrektur kommt, werden nur Werte vernichtet, die es ohnehin nie wirklich gegeben hat. Auch nicht schlimm.
    Hellhörig sollte man nur werden, sobald die gewöhnlichen Bürger ins vermeintlich dicke Geschäft einsteigen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dienstm%C3%A4dchenhausse
    Dann ist der Crash nicht mehr weit.

  7. KTMTreiber

    … wenn ich den “crash” nicht mehr erlebe, kann mein Junior in ein paar Jahren sämtliches, nebenbei erworbenes Au und Ag kiloweise auf den Kopf stellen…

    Teilummanteles Blei sollte er sicherheitshalber halten —> Position long 😉

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