Eat the Rich macht niemanden satt

“….Der Nullsummenglaube ist die Basis für Neid und für Ressentiments gegen reiche Menschen: Glaubt jemand, eine Zunahme des Reichtums der Reichen führe automatisch dazu, dass es den Nicht-Reichen schlechter gehe, dann empfindet er den Kampf gegen die Armut als gleichbedeutend mit dem Kampf gegen die Reichen bzw. für eine „Umverteilung“. In unserer Umfrage haben wir das bestätigt: In Deutschland stimmt eine relative Mehrheit (48 Prozent gegen 44 Prozent) der Aussage zu: „Je mehr die Reichen haben, desto weniger bleibt für die Armen übrig.“ In Ostdeutschland stimmen dem sogar 60 Prozent zu und nur 29 Prozent lehnen diesen Nullsummenglauben ab. mehr hier

3 comments

  1. Cora

    Die taz-Redakteurin Ulrike Herrmann hat gemeint, Hayek sei ja ein Philosoph, aber kein Ökonom gewesen, weshalb sie ihn in ihrem Buch über Kapitalismuskritik weg gelassen hat. Das kann ja wohl nicht ihr Ernst gewesen sein?

    Zitelmanns Studie wurde auch in der NZZ behandelt. Das Interview auf misesde.org ist eine schöne Ergänzung. Sozialneid ist in den Ländern mit stark ausgebautem Wohlfahrtsstaat stärker ausgeprägt. Das Schüren von Sozialneid ist die Kunst der Sozialisten. Reiche sind die einzige Minderheit in der Gesellschaft, gegen die man hetzen darf. Im Buch wird die Anwendung dieser “Kunst” an vielen Beispielen gezeigt, z.B. in Filmen. “Tatort” fällt mir dazu nur ein. Kein Wunder, dass mir Kino und Fernsehen hinten vorbei gehen. Da lese ich lieber ein gutes Buch. Dieses zum Beispiel.

    https://www.nzz.ch/international/sozialneid-wissenschaftlich-erforscht-ld.1463246

  2. Rudolf Winter

    Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die ihn bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten.

    Abraham Lincoln

  3. Andres

    Aber geh, da quaken vom Sozialstatus getriebene Mittelständler, Systemprofiteure und hoffnungsvolle Anwärter auf den Aufstieg zu den Trögen höherer Systemdiener das ohne Unterlass publizierte Mantra der Finanzelite. Es geht nicht um den E-Klasse-Besitzer mit Schrebergartenhütte oder den Gutverdiener oder Kleinmillionär. Es geht vielmehr darum, Kapitalanhäufungen, die jenseits ganzer Staatsbudgets liegen, in den Händen einzelner Personen zu verhindern. Die flächendeckende Einflussnahme selbsternannter Billionärs-Philanthropen auf den politisch-demokratischen Prozess unter dem Schleier der massiven social engineering-Propaganda von Medien und lobbysierter Politik öffnet die Schleusen für eine immer schnellere Umverteilung nach oben. Aber sicher nimmt Herr Ortner an, dass die Dagobert Ducks unserer Zeit nur das Beste wollen und ganz und gar nicht von Profitgier und Cäsarenwahn getrieben werden. Und ganz sicher werden solche edlen Wohltäter die politische Klasse nicht korrumpieren. Obwohl, wie unzaehlige, aufgeflogene Fälle zeigen, stets die Portokassa genügt. Liebe Grüsse von Bezos, Koch bros und Konsorten. Wir, die 90% ‘Nicht-Systembevorteilten’, dürfen also ganz sicher sein, dass sich Standard und Qualität unseres Daseins unter der huldvollen Führung einer sich immer deutlicher herausbildenden Plutokratie verbessern wird. Also genau das, was man in der US- und EU-Realität jeden Tag beobachten kann. Sofern man die rosarote Hirnwäsche-Brille nicht vergessen hat. Aber keine Sorge, Leute, wenn’s gerade nicht so gut läuft hat doch jeder die Chance, selbst ein Dagobert zu werden.

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