Ein Autohersteller als Gouvernante seiner Kunden

Volvo will Neuwagen künftig nicht schneller als 180 fahren lassen und die  Lenker auf Alkohol und Drogen überprüfen. Bericht der FAZ.

9 comments

  1. Herbert Manninger

    Vorauseilender Gehorsam des Volvo-Managements.
    Diverse Verbotsausbrüteabteilungen in Brüssel werden sich jetzt überrumpelt fühlen. Aber das spornt an.Wetten?

  2. sokrates9

    Es ist klar dass solche Ideen der Bevormundung aus dem sozialistischen Schweden kommen! Volvo sollte sich auf Autodromautos spezialisieren! Diese fahren elektrisch, nicht schnell und es macht den Kindern Spaß! Werbeträger vielleicht die schwedische Umweltexpertin Greta Thunberg? Nachdem sie dauernd Schule schwänzt wird sie wahrscheinlich Schwierigleiten beim Führerscheinerwerb haben! Vielleicht ist sie intellektuell schon fähig ein solches Auto zu fahren?

  3. Thomas F.

    Wenn ich einen Gegenstand kaufe, dann gehört er mir und ich will damit machen können, was ich will. Deswegen kaufe ich auch keine Apple-Produkte.

  4. GeBa

    Was regt ihr euch auf? 🤭 Schaut um euch und dann fragt euch, ob Volvo nicht richtig handelt.
    Die Menschheit ist doch schon am untersten intellektuellen Rand angelangt und muss bevormundet werden, denn es gibt den gesunden Menschenverstand nicht mehr (siehe Almkühe) noch Respekt anderen gegenüber. Also muss das Auto vor Schulen selbstätig abbremsen, wenn schon das Hirnederl hinter dem Steuer es nicht kapiert. 180 KmH, damit kann ich leben und wenn der Alkomat nicht bei 2/8 schon Alarm schlägt, auch damit. Drogen nehme ich keine, und mein Motteo – ich bin froh, nicht einen Tag jünger zu sein, kennt ihr eh.

  5. astuga

    Solange sie nicht facebook, Twitter & Co nach den Kommentaren der Fahrer durchforsten gehts ja noch.
    Weil bei einer Triggerwarnung springt dann das Auto nicht mehr an.

    Ironie, Sarkasmus, Übertreibung?
    Vielleicht im Moment noch.
    Aber nehmen wir mal an, Autohersteller kooperieren mit Firmen wie facebook, Google, Pay Pal etc.
    All diese Unternehmen bieten in naher Zukunft, oder bereits jetzt schon, Bankdienstleistungen und Bezahldienste an.
    Kann man dann noch mit Google bargeldlos bei automatisierten Zapfsäulen Tanken wenn man dort wegen “sozialem Fehlverhaltens” rausgeflogen ist?
    Bereits jetzt schon kündigen normale Bankinstitute in Österreich und anderswo unbescholtenen (!) Kunden ihre Konten, wenn es sich etwa um öffentlich auftretende Migrations- oder Islamkritiker handelt.

    Scheinbar rechtsstaatlich in Ordnung, trotz Rechtsanspruch auf Kontoführung (seit 2016) und Meinungs- wie Redefreiheit.
    Übrigens befindet sich Volvo längst schon in chinesischem Besitz.
    Auch hier fügt sich zusammen, was zusammen gehört – das autoritäre Regime mit sozialem Punktesystem für Bürger in China, und die autoritäre schwedische Gutmenschlichkeit.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Law_of_Jante

  6. Selbstdenker

    @Thomas F.
    Eine sehr praxisnahe Beschreibung von Property Rights. Es geht nicht bloss um den formellen Eigentumstitel, sondern auch die faktische Vergügungsmacht mit der Sache auch das tun zu können, was man will. Jede Einschränkung dieser Verfügungsmacht ist eine Einschränkung vom Eingentumsrecht.

  7. Der Realist

    hätte damit kein Problem, wo kann man heutzutage noch mehr als 180 km/h fahren, auch wenn es gesetzlich erlaubt ist? Tagsüber ist das auf ganz wenigen Autobahnabschnitten möglich, und nachts ist es schon ein Sicherheitsproblem. Ich stelle den Geschwindigkeitsbegrenzer auch maximal 10 – 20 Prozent über der erlaubten Geschwindigkeit ein, da ist ein eventuelles Strafmandat noch erträglich und es besteht keine Gefahr den Führerschein abgeben zu müssen.

  8. Falke

    Volvo gehört bekanntich zum chinesischen Geely-Konzern. Dass die Chinesen die Menschen gern total überwachen, ist ja kein Geheimnis. So gesehen sind die Maßnahmen von Volvo sicherlich nur ein erster Schritt, zweifellos abgestimmt mit dem Eigentümer. Weitere werden wohl bald folgen. Mein erster Schritt wäre, mir nie einen Volvo zu kaufen. Hoffentlich denken auch andere genauso. Obwohl: im heutigen Schweden darf man sich über gar nichts mehr wundern. Es wäre wenig erstaunlich, wenn sich das Universalgenie Greta Thunberg auch über Autos äußern würde.

  9. Selbstdenker

    @astuga:
    Twitter und Facebook sind eine Art Self-Serviceportal der Stasi. Wer sich dort einen Account einrichtet, ist wirklich selbst schuld: if there is no “price” then you are the price.

    Über Gab Dissenter kann man nun jeden Link kommentieren – auch solche bei denen die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Einzige Voraussetzung: der Inhalt muss im Einklang mit der US Verfassung stehen.

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