Ein bestens verdrängtes Problem

Von | 15. August 2016

„Bei der Suche nach den Ursachen und Hintergründen von Gewalttaten von Muslimen zeichnet sich stets ein ähnliches Muster ab: Geltend gemacht werden vor allem psychische Probleme, Krankheiten oder Suchtverhalten, während man sich eine bewusste, religiös-politische Motivation der Täter kaum vorstellen kann oder will. Wenn der ‚Islamische Staat‘ (IS) Attacken wie jene in den USA, Frankreich und Deutschland ‚für sich reklamiert‘ – diese Formulierung hat sich in vielen deutschen Medien durchgesetzt –, hält man das vor allem für einen Propagandatrick. Weit verbreitet ist die Ansicht, dass ein Angriff oder Anschlag nur dann dem IS zugerechnet werden kann, wenn der Täter gewissermaßen einen Mitgliedsausweis dieser Terrororganisation vorlegen kann oder doch zumindest nachweislich von ihr beauftragt worden ist. Andernfalls geht man in der Regel lediglich von einem Amoklauf eines durchgeknallten Psychopathen aus, nicht aber von einer Überzeugungstat. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach nach dem Würzburger Attentat von einem ‚Einzeltäter‘, der sich durch den IS bloß ‚angestachelt gefühlt‘ habe; es gebe jedenfalls keine Hinweise auf eine Anordnung des IS.” (hier)

14 Gedanken zu „Ein bestens verdrängtes Problem

  1. Fragolin

    Es wird nicht verdrängt sondern bewusst verschwiegen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

  2. Dr.Fischer

    Ein wichtiger Unterschied – ja, es ist “DER” Punkt überhaupt. Es wird konzertiert geschwiegen und fehlinformiert, bewußt gelogen, und dies wird offenbar den an den wichtigen Schaltstellen Sitzenden in Politik und Journaille “alternativlos”, sozusagen von der transatlantischen Kommandobrücke befohlen bezw transportiert.
    Aber noch immer folgen massenhaft Blinde, “Verschwörung” brüllend, den Welcome-Flötern und knüppeln alle noch sehenden Warner mittels staatlicher Hilfe und angepaßter Strafgesetze nieder.

  3. Gerald Steinbach

    Deutschland unter Merkel
    Die Gewalt ufert aus
    Die Gesellschaft verrohrt
    Die Kosten für die human Geschenke explodieren
    Terror

    ….und das ist alles alternativlos und trotzdem ist sie bei über 30% , auch wenn die Umfragen nicht ganz repräsentativ sind, irgendwas läuft in den Land falsch

  4. Gerald Steinbach

    Fragolin link@

    Alltag in Deutschland mit steigender Tendenz
    Was wir immer in den Medien über Bagdad, Kabul,…..gelesen haben, verlagert sich halt immer mehr zu uns, was aber auf der Hand liegt

  5. Gerald Steinbach

    Vielleicht war es diesmal ein rechter Mob,

  6. mariuslupus

    Der erstae Reflex der Medien nach dem Überfall auf Passagiere in einen Zug in der Schweiz, war wie immer: Der mutmassliche Täter, hat keinen terroristischen Hintergrund. Täter ist tot, eine Frau auch.
    Keine Information über den Täter, keine Information über die möglichen Motive. Aber die fürsorgliche Presse hat bereits Position bezogen.
    @Gerald Steinbach
    Leider Irrtum, am nächsten Sonntag würden 70% der Wähler für Merkel stimmen.

  7. Falke

    Eine Tatsache kann wohl niemand bestreiten: vom IS “beauftragt”, “angestachelt”, “für sich reklamiert” usw. können und werden ausschließlich Moslems. Logische Folge: gäbe es bei uns keine Moslems, gäbe es auch keine Attentate, bzw.: je mehr Moslems, umso größer die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Terrorangriffen. Und das zusätzlich zu den “traumatisieten Einzeltätern”, ohne jede Verbindung zum IS, die – welch ein Zufall! – ebenfalls alle Moslems waren.
    Bemerkenswert finde ich im Zusammenhang mit dem kürzlichen Attentat in einem Schweizer Zug im Rheintal, dass der Täter sofort immer ganz ostentativ als “Schweizer” tituliert wurde; zuletzt wurde betont, er habe einen “typisch Schweizer Namen” (der aber nie – auch nicht wie üblich, Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens – angeführt wurde). Offenbar haben die Politiker – zu recht – Angst, dass die Bevölkerung sofort einen Moslem als Täter vermutet, zumindest einen mit “Migrationshintergrund”. Durch das völlige Verschweigen des Namens werden diese Gerüchte aber umso mehr gefördert

  8. Gerald Steinbach

    Falke
    Ich hab dies auch schon beobachtet, man erfährt natürlich den Namen, aber erst dann wenn die Pistole nicht mehr raucht und es den meisten nicht mehr interessiert und die nächste messerattacke auf der Tagesordnung steht und das spiel geht von vorne los, wieder eine neue kultur bzw Taktik der Berichterstattung

  9. Fragolin

    @Falke
    Inzwischen heißt es, ein Liechtensteiner. Von Anfang an wurde ostentativ betont, er hätte keinen Migrationshintergrund.
    Vielleicht ein Konvertit?

  10. Calderwood

    Der IS reklamiert eine Terror-Aktion auch dann zu Recht, wenn er sie nicht ausdrücklich befohlen hat. Es reicht, daß er vielen Moslems die Erkenntnis vermittelt, daß der Terror gegen Ungläubige eine fromme und Allah gefällige Tat im Namen des wahren Islam ist. Die Details kann dann, je nach den Umständen, jeder strenggäubige Moslem selbst bestimmen.

  11. Dr.Fischer

    Die Scwheizer “Blick” schreibt, Simon … habe seit drei Jahren in Untermiete in Liechtenstein gelebt, er studiere Technik. Nun, wer bezahlt die Untermiete und erhält den 27jährigen? Daß so auffällig lange und konsequent Informationen zurückgehalten werden, läßt wohl darauf schließen, daß da etwas anderes im Busch ist.

  12. 1492 ✠ (@LupusLotarius)

    Ein islamischer Terrorist wird automatisch mit der Tatausführung Mitglied des Islamischen Staats. So kann der IS jedes Attentat mit Allahu Akbar Rufen als in seinem Namen geschehen für sich beanspruchen.

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