“Ein bittersüsser Triumph für Sebastian Kurz”

Die NZZ analysiert, warum der Wahlsieg der ÖVP eine zweischneidige Sache ist: “Schwarz-Grün böte den Reiz des Neuen, und darin gefällt sich Kurz stets. Doch er müsste sich nicht nur bewegen, sondern sich geradezu neu erfinden. Ob er dazu bereit ist, ist fraglich. Die wahre Herausforderung stellt sich für Kurz erst nach diesem Wahlsieg.” mehr hier

10 comments

  1. Herbert Manninger

    Dieses Wahlergebnis empfinde ich als Angleichung an die politischen Verhältnisse Deutschlands mit all seinen linken/linksextremen Ausformungen. Die Medienmaschinerie hat ganze Arbeit geleistet.

  2. sokrates9

    Hoffe dass man jetzt mal den Hintermännern von Ibiza und Nachfolgeaktionen – effizient wie kaum etwas je zuvor – doch versucht das Handwerk im Sinne einer politischen Hygiene zu legen. Letztendlich glaube ich dass das Absaugen von enormen Daten von ÖVP – Computern nicht eine Erfindung von Kurz waren!
    Es ist ein absolutes Armutszeichen wenn unsere Demokratie von kriminellen Organisationen im Hintergrund gelenkt wird! Das müsste eigentlich auch andere wie dem BP sensibilisieren!
    Wenn das nicht geht empfehle ich dass auch die FPÖ diverse Silbersteinvideos in Auftrag gibt! Die Neoabgeordnete Stinkefingersiggi mit den Wunsch alle Österreicher möge sie am A.. leckn oder die beliebte Harmann die in den FPÖ – Wählern eine stinkende spätpubertierende Untermenschenmasse sieht wären da sicherlich ohne Einsatz von Rauschgift willige Objekte!

  3. Thomas F.

    “Doch er müsste sich nicht nur bewegen, sondern sich geradezu neu erfinden.”
    Er müsste sich ganz weit nach vor beugen. Wird spannend zu sehen, wie weit er dazu bereit ist. Für die ÖVP kein Problem, wie wir über viele Jahre gesehen haben.

  4. Rado

    Der vormalige Integrationsminister Kurz am Höhepunkt des großen Staatsversagens 2015 hat einige Übung darin, sich neu zu erfinden. Wird ihm nicht sonderlich Schwerfallen

  5. astuga

    Kurz ist Merkel gar nicht so unähnlich.
    Ebenso wie sie beherrscht er die Kunst gegensätzliche, ja widersprüchliche politische Botschaften auszusenden.
    Das lässt wenig gutes erwarten, vor allem bei einem entsprechenden Koalitionspartner.

  6. Mourawetz

    Die FPÖ muss sich von Strache trennen, damit wäre schon einmal ein großer Schritt in Richtung Regierungsfähigkeit getan. Zweitens muss sie compliance-fit werden, wie das in jeder international agierenden Firma der Fall ist, damit ein Spesenrittertum nicht mehr passieren kann.

  7. Johannes

    Die FPÖ müsste jetzt etwas Geniales tun und alle wären verblüfft. Ich schlage vor der neue Parteiobmann wird Mag. Harald Stefan an seiner Seite in zweiter Position Petra Steger und als dritte starke Frau, Marlene Svazek.

    Herbert Kickl bleibt Klubobmann und Norbert Hofer wird wieder dritter Präsident des Nationalrates. Später wieder als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl.

    Diese Aufstellung wäre ein Neubeginn und er wäre höchst attraktiv.

    Vergleichen wir dazu Herrn Kogler und …. ja wenn gibt es denn sonst noch in dieser Partei ? Ach ja, Frau Sigrid Maurer meldet sich schon lautstark, wen gibt es sonst noch? Keine Ahnung, vielleicht als weiter Hoffnung der Julian Schmid und als quasi Quereinsteiger die Frau Glawischnig und der Herr Chorherr?
    Als Sympathieträger schlage ich den Herrn Raimon und den Herrn Ellensohn vor.

    ÖVP und Grüne, das ist ganz gewiss das was die meisten ÖVP Wähler wollten. Ich schau mir das an wenn aus Bosnien die nächste Welle an Migranten aufbricht. Da bin ich neugierig wie das dann so abläuft mit Kurz und den Grünen. Dazu die gesamte Palette grüner Vorstellungen über Wahlrecht, Zuwanderung, Einbürgerung alles nachzulesen im grünen Parteiprogramm.

    Die SPÖ könnte mit einem neuen Vorsitzenden verblüffen, einen der mit Kurz ganz gut kann. Ich glaube mit Doskozil wäre für die SPÖ viel zu holen bei den verlorenen Wählern.

  8. astuga

    @Mourawetz
    Nun, ist bereits geschehen – Strache ist weg.
    Und, glauben Sie jetzt ernsthaft deshalb werden plötzlich alle Medien und alle politischen Gegner die FPÖ schonen?

    Zum anderen, erstmal muss hier eine Unregelmäßigkeit nachgewiesen werden, und diese dann auch noch strafbar sein.
    Aber selbst wenn, man muss schon sehr naiv oder blind sein von der FPÖ in dem Belang ein anderes oder besseres Verhalten zu erwarten als von den anderen Parteien.
    Nur werden (zumindest bei rot und grün) deren echte Skandale von Justiz und Medien nicht verfolgt oder sehr schonend abgehandelt.
    Ich will hier erst gar nicht mit aufzählen anfangen.

  9. sokrates9

    astuga@
    Gebe ihnen völlig Recht! Die kriminellen Hintermänner von Ibiza und der darauffolgenden Kampagnen Stellenbesetzung / Korruption haben voll gewonnen! Wahrscheinlich sind schon neue Videos über die FPÖ – Blöde finden sich immer – in Vorbereitung um bei einem Widererstarken kurz vor einer Wahl wieder eingesetzt zu werden! Selbst die FPÖ Spitze lässt sich instrumentalisieren und glauben wenn sie brav sind werden sie akzeptiert!Beispiel: Der lächerliche Stacheldraht Flüchtlingsquartier – 20 Meter der gegen Waldhäusl verwendet wurde!

  10. astuga

    @sokrates9
    Um zu zeigen, wie unbekümmert dank untätiger Justiz diese Leute sind…
    Über drei Ecken habe ich kurz vor dem öffentlich machen des angeblichen Steuerskandals der FPÖ erfahren, dass angeblich ein Sohn eines der Ibiza-Hintermänner hinausposaunte, dass da noch was kommt vor der Wahl.
    Die wissen die ganze Zeit über, dass man die schützende Hand über sie hält.

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