Ein deutsch-österreichisches Corona-Rätsel

Von | 30. August 2020

(A.UNTERBERGER) Die Corona-Krise ist in Österreich und Deutschland mit ähnlicher Intensität verlaufen. Zumindest in einem Bereich hat sie aber – so stellen es zumindest die jeweils Verantwortlichen dar – total konträre Folgen ausgelöst. Das ist rätselhaft. Die Unterschiede können nicht einmal durch die angebliche Nationaleigenschaft der Österreicher erklärt werden, prinzipiell zu jammern, etwa das Wetter immer als “schlecht!” zu beklagen, egal ob es warm oder kalt, trocken oder verregnet ist …weiter hier

4 Gedanken zu „Ein deutsch-österreichisches Corona-Rätsel

  1. Cora

    Während aus Deutschland eine “Nettoentlastung” der gesetzlichen Krankenversicherung “in Milliardenhöhe” bekannt wird, droht laut SPÖ droht ein “Budgetloch” von bis zu 1 Mrd. Euro. 50 % Ersparnis im gesundheitlichen Bereich hüben wie drüben, coronabedingt durch weniger OPs, weniger Einsätze im Krankenbereich, in Österreich wird das Vorzeichen verwechselt. Offenbar weiß die SPÖ weiß etwas, das wir nicht wissen. Nur heraus damit, machen wir einen Faktencheck. Karten auf den Tisch.

    Die SPÖ braucht für die Wienwahl im Oktober ein Wahlkampfthema, hat das Gesundheitswesen in Stellung gebracht, will mit dem bewährten Motto “Schluss mit dem Kaputtsparen” kampagnerisieren.

    Ob die SPÖ auch dieses Mal damit durchkommt? Trotz gegenteiliger Faktenlage?

    https://www.spoe.at/2020/08/12/gesundheitswesen-vor-dem-kollaps-jetzt-gegensteuern/

  2. Falke

    Sehr rätselhaft ist auch die unterschiedliche Einschätzung Kroatiens: Reisewarnung für Österreicher, nichts davon für Deutsche. Offenbar “diskriminieren” die dortigen Corona-Viren manche Völker. Da können sich nicht einmal zwei Nachbarsaaten einigen; was erwartet man von der EU? Eigentlich hätte ich da koordinierende Aktionen und einheitliche Vorgaben erwartet. Kaum gibt es eine Krise, geht die EU auf Tauchstation und jeder Mitgliedsstaat kocht sein eigene Süppchen, auch gegen die “europäischen Bruderstaaten”, europäische Solidarität hin oder her. Da sieht man erst so richtig, welch Versagerorganisation diese EU ist und wie leicht man darauf verzichten könnte.

  3. sokrates9

    falke@ Die Versagerorganisation nimmt sich jetzt Weißrussland vor! Das gehört auch destabilisiert, das Chaos in Irak, Lybien und den anderen arabischen Staaten reicht noch nicht!
    Dort ist neben hundertausenden Toten auch der Lebensstandard gewaltig gesunken. Daher Sanktionen gegen Weißrussland, schließlich gab es dort UN- ?? demokratische Wahlen.
    Es haben Millionen Lubaschenko gewählt!!Wieviel EU – Bürger haben eigentlich Van der Layen gewählt???

  4. Mourawetz

    In der Schweiz fehlt auch den Spitälern das Geld durch Corona bedingte Ausfälle von Behandlungen.
    Der Fehlbetrag wird auf 1,7 bis 2,6 Milliarden Franken geschätzt. Vielleicht können sie ja in Deutschland nicht rechnen. Nach Wirecard würde mich das nicht wundern.

    Corona stresst die Buchhalter der Spitäler – wer kommt für ihre Verluste auf? Und wie hoch sind diese überhaupt?
    https://www.nzz.ch/schweiz/spitaeler-trotz-ungewissheit-ueber-die-verluste-fordern-sie-hilfe-ld.1574203?mktcid=smsh&mktcval=OS%20Share%20Hub

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