Ein Fall von gewerbsmäßiger Bandenkriminalität?

Von | 12. November 2013

“….Jens Bullerjahn und Norbert Walter-Borjans sprechen sich für eine “einmalige Vermögensabgabe” von zehn Prozent aus. Nun sind die beiden nicht in der Attacgang der sozialistischen Juso-Plattform Duisburg-Süd, sondern amtierende Finanzminister von Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen…..” (Bemerkenswert, hier)

5 Gedanken zu „Ein Fall von gewerbsmäßiger Bandenkriminalität?

  1. Thomas Holzer

    Herr Walter-Borjans ist ja auch ein eifriger Verfechter staatlicher Hehlerei (“Steuer-CD” Ankauf); da darf es niemanden Wunder nehmen, daß er vorausgeschickt wird, um das Terrain zu sondieren/aufzubereiten; alles nur eine Frage der Zeit; und da befürchte ich nicht Jahrzehnte oder Jahre, sondern eher Monate

  2. Rennziege

    Eiskaltes, aber durchsichtiges Szenario:
    Der IWF hat die Katze aus dem Sack gelassen, vom breiten Publikum weitgehend unbemerkt oder als Schnapsidee abgetan. Die Mainstream-Medien berichten derweil und breit über das abgeschmackte, stinkfade Affentheater der deutschen und österreichischen Koalitionsverhandlungen, jeden Furz zur Schlagzeile aufblasend.
    Hilfreich ist dabei, wie jetzt, eine Naturkatastrophe, die dem Klimawandel und dem “Egoismus” der noch halbwegs solventen Staaten in die Schuhe geschoben werden kann.
    Dann kriechen diverse Provinzpolitiker und EU-Hinterbänkler aus ihren Löchern und finden die IWF-Bandenkriminalität (danke für dieses klare Wort, Herr Ortner!) brauchbar, wenn nicht sogar charmant. Das breite Publikum nimmt das nicht ernst, aber kauft schnell ein neues iPhone oder eine riesige LED-Glotze, um das Bankkonto für staatlichen Diebe weniger lohnend zu machen. Die Presse lobt diese unverhoffte Konsumfreude des gemeinen Volks als Wirtschaftsaufschwung, wie immer übersehend oder bewusst verschweigend, dass dieser Aufschwung sich vornehmlich im Fernen Osten niederschlägt.
    Eines nahen Tages tritt eine mit dem unverdienten Kosenamen “Mutti” bedachte Kanzlerin vor die TV-Kameras, umgeben von den Sozialisten ihrer eigenen und der anderen Parteien, und bezeichnet diese (verfassungswidrige, aber wen kümmert das noch?) Enteignung “von nur zehn Prozent” als alternativlos.

    Das gemeine Volk stürmt die Banken und leert alle Konten, um ihr Bares unter Kissen und Matratzen in Sicherheit zu bringen. Vermeintlich. Denn längst wurden heimlich neue Geldscheine gedruckt oder vorhandene mit Präge- und sonstigen Stempeln versehen, die alle zuvor im Umlauf befindlichen Banknoten wertlos machen. (Das war’s dann mit Kissen und Matratzen.)
    Lebensversicherungen, Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke können sowieso nicht aus der EU auswandern. Also hat die Katze, die nun plangemäß zu Tiger geworden ist, leichtes Spiel.
    Anschließend, eh klar, erhalten “Mutti” Merkel, Taxler Faymann und José Manuel Barroso den Nobelpreis für Wirtschaftwissenschaften. Österreich jubelt, sonst niemand.

  3. Thomas Holzer

    Die gleiche Clique, welche vor nicht einmal 2 Jahren lautstark, mit entsprechender Unterstützung der veröffentlichten Meinung, beklagte, daß “die Verluste sozialisiert und die Gewinne davor privatisiert” worden waren, ruft jetzt zur Enteignung, zur Sozialisierung der sozialisierten Verluste auf 😉
    Das kommt uns doch bekannt vor 🙁

  4. herbert manninger

    Interessant, dass das Endstadium der freien Marktwirtschaft der Kommunismus zu sein scheint.
    Unsere degenerierte IdiotInnen- Bevölkerungsmehrheit will das so, oder denkt euer Umfeld anders als das meine?
    Es ist zum Verzweifeln, denn außer Protestgemurmel wird dieser verbrecherische Raubzug kaum auslösen, jede Wette.

  5. PP

    @herbert manninger
    “Interessant, dass das Endstadium der freien Marktwirtschaft der Kommunismus zu sein scheint.”

    Ersetzen Sie “frei” durch “ökosozial” und schon ist der Weg nicht mehr weit.

    Und richtig, außer “Protestgemurmel” kommt da nichts, solange die Frösche nur über die Zeit langsam genug gegart werden.

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