Ein Flüchtling rechnet mit Merkel ab

Von | 19. Oktober 2015

“Die Lage in Berlin spitzt sich zu. Hunderte Flüchtlinge warten hier mehrere Tage, bis ihre Nummer an der Reihe ist. Erst wenn sie registriert sind, bekommen sie eine Unterkunft. Ein Flüchtling erzählt, warum Deutschlands Flüchtlingspolitik keinen Sinn macht.” (hier)

12 Gedanken zu „Ein Flüchtling rechnet mit Merkel ab

  1. Reini

    “kein Haus, kein Auto, keine Frau,…. das wurde in der Werbung anders angepriesen! … wenn die kann Almdudler ham, fohr i wieder ham!” … erwarte schon die ersten Aufstände der Flüchtlinge! … und bei den Abschiebungen wird frau Merkel dann gehasst!

  2. cmh

    I hobs enk jo eh glei gsogt!

    Ziellos planlos auf den nächsten Bam los.

  3. Hanna

    Na, super. Wenn ein Flüchtling was sagt, ist das offiziell. Wenn einer der Millionen Einheimischen was sagt, ist es kriminelll, weil “rassistisch”, “diskriminierend”. Okay – sage ich auch was: Einwanderung? Not in my name. Ich verweigere den Zwang, für Wildfremde bezahlen zu sollen und berufe ich mich dabei auf meine Menschenrechte, wobei ich feststelle, dass ich durch die Vorgänge der letzten Monate, da meine Regierung mit bedroht und verraten hat, traumatisiert bin. Ich wohne in Wien – kann ich also nach Vorarlberg um Asyl ansuchen gehen und bekomme Arbeit, Geld, Wohnung und gratis medizinische Behandlung?

  4. Thomas Holzer

    @Reini
    So ist es, ein typisches Beispiel des mittlerweile “grenzenlosen Anspruchsdenken”.
    Bezeichnend seine Forderung, daß die Regierung ihm einen sicheren Lebensstandard garantieren soll.
    Und ich dachte, die “flüchten” alle vor Krieg, Tod, Zerstörung, und nicht “in einen sicheren Lebensstandard” 😉

  5. sokrates9

    Es ist gemein was man mit diesen Menschen treibt! Wie wirkt es auf einen Analphabeten wenn er im TV sieht die Mädchen, die Refugees welcome schreien, gratis Ausgaben von Essen und Kleidung – ein Afrikaner bekommt maximal einen knüppelhieb gratis von den Behörden- als monatliche Mindestsicherung das was er in Afrika in einem Jahr verdient, die Bundeskanzlerin höchstpersönlich begrüßt ihm und freut sich auf seine Expertise, unser Bundespräsident steht mit der Fahne am Bahnhof, 120.000 jubeln am Heldenplatz, wenn das nicht Wirkung zeigt was dann? Dann kommt er her, steht tagelang / wochenlang herum, Massenquartiere, kaum Chance auf Arbeit; zurück kann er auch schwer, da er sich die Verachtung seiner Verwandten zuzieht, hier werden viele Existenzen vernichtet, und das unter dem Mäntelchen von Gutmenschentum!!

  6. Reini

    sokrtes9
    die Schlepper verkaufen die Überfahrten ins “Himmelreich”, … “kannst du kochen – es werden Köche in Deutschland gesucht” usw… wenn noch die gebildete Facharbeiter und Akademiker aus den armen Ländern auswandern – fehlen die nicht in ihren Heimatländer? … arme Menschen können sich die Überfahrt nicht leisten und werden durch die Wirtschaftslage noch ärmer. In Österreich wird jetzt schon gejammert warum “die besten Akademiker” auswandern! … wird noch eine weile dauern bis die Kenntnisse eines Hugo Portisch zu den Politiker durchdringen, das die Stabilität der Länder im nahen Osten und Norden Afrikas 1.Priorität hat! … nur das man sich gleich der Türkei verkaufen muss?!!?!?

  7. Rennziege

    In Friedrichshain-Kreuzberg (Berliner Osten) sprach ich gestern mit einem Gastwirt, der seit Monaten einen Koch sucht, “Aber ich krieg’ keinen. Das Arbeitsamt sagt mir, alle einheimischen Köche seien in Lohn und Brot, aber es gebe zahlreiche ausländische, gute Köche. Und davon schicken sie mir täglich drei oder vier vorbei.”
    “Wo ist dann das Problem?”, fragte ich.
    “Dass sie allesamt Muslime sind und kein Schweinefleisch anfassen wollen. Aber deutsche Küche ohne Schwein ist undenkbar.”
    Dieser Gastwirt ist übrigens Türke, seit 20 Jahren in Berlin.

  8. Christian Peter

    @Reini

    ‘wenn noch die Gebildeten Facharbeiter und Akademiker aus armen Ländern auswandern – fehlen die nicht in ihren Heimatländern ?’

    Vermögende und Gebildete sind die allerersten, die Entwicklungsländer verlassen. Meist studieren diese bereits im Ausland und bleiben dann dort. Die aktuelle Einwanderungspolitik bewirkt mehr Schaden als Nutzen, denn die Entwicklungsländern bleiben durch den Exodus in der Armutsfalle gefangen, was in Zukunft noch größere Völkerbewegungen in Gang setzen wird. Das Problem der Armut wird sich durch Migration niemals lösen lassen.

  9. cmh

    Ich habe gelesen, dass in London mehr Ärzte aus Ghana ordinieren als in Ghana.

    Bravo!

  10. Christian Peter

    @cmh

    so ist es. Durch Aufnahme von Flüchtlingen kann man zwar einzelnen Menschen helfen, aber die Probleme in den Herkunftsländern uns somit die Ursache der Migrationsströme nicht beseitigen. Erst wenn Entwicklungsländer wirtschaftlich und politisch aufgeholt haben, werden die Flüchtlingsströme versiegen. Der Anstoß zu Veränderungen muss in den Gesellschaften der Herkunftsländer der Flüchtlinge erfolgen, daran führt kein Weg vorbei.

  11. Christian Peter

    Man braucht sich nur die Bevölkerungsentwicklung in Afrika anzusehen. Die Bevölkerung wird sich dort in den nächsten 35 Jahren von 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden verdoppeln und bis 2100 auf 4,4 Milliarden Menschen vervierfachen. Wie viele davon sollte man als Flüchtlinge in Europa aufnehmen und was wird sich dadurch in Afrika ändern ?

  12. Thomas Holzer

    @CP
    Es wird in Afrika mehr Platz für engagierte Europäer geben 😉

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