Ein für die EU lebensgefährliches Virus

“… Angesichts einer existenziellen Bedrohung kehren die EU-Mitgliedstaaten, die weit davon entfernt sind, sich zusammenzuschließen, um der Pandemie als einheitlicher Block zu begegnen, instinktiv zur Verfolgung des nationalen Interesses zurück. Nachdem sie jahrelang den US-Präsidenten Donald J. Trump dafür kritisiert haben, dass er eine “America First”-Politik betreibt, kehren die europäischen Staats- und Regierungschefs zu genau dem Nationalismus zurück, den sie öffentlich verachtet haben. weiter hier

11 comments

  1. Rado

    Die EU tut alles andere als zerbröseln. Hoffnongsvolle Neuzugänge wie Nordmazedonien, Albanien und natürlich die Türkei stehen Schlange.

  2. sokrates9

    In Österreich sterben 252 Personen laut Statistik pro Tag. Jetzt gibt es in 3 Wochen 90 Coronatote davon der überwiegende Teil über 70 Jahre! Warum bringt die EU nicht solche Zahlen? Am crash Europas interessiert? Zumindest hat die EU bisher alles unternommen Europa zu schwächen!

  3. Gerald Steinbach

    Wenn jetzt einer von einem Auto überfahren wird, und beim Abstrich wird Corona festgestellt, fällt der auch unter den Corona Toten ?
    Keiner weiß ja wirklich wie man zählt

  4. Rado

    Na aber sicher. Jetzt muss man nur noch die 44 verstorbenen italienischen Ärzte wegplaudern.

  5. Calderwood

    Die entscheidende Frage lautet: Sind die mit dem Coronavirus infizierten Toten zusätzliche Tote, oder solche, die auch ohne dieses Virus gestorben wären (wenn auch vielleicht in paar Monate später)? Die richtige Antwort auf diese Frage kennen wir heute noch nicht. Das wird ein Forschungsthema für zukünftige Medizin-Historiker sein.

  6. Der Realist

    Die EU ist ihr eigener Totengräber, in Krisen hat sie noch nie brauchbare Lösungen gehabt. Und jetzt Beitrittsverhandlungen mit weiteren Hungerleiderstaaten zu führen ist typisch für die Hirnpreller in Brüssel.

  7. astuga

    Nur starke Menschen sind für andere eine Hilfe.
    Und nur starke Nationalstaaten sind im Bedarfsfall auch für andere Nationen eine Hilfe.

    Und seltsam, bei China stört sich keiner der üblichen Kritiker am “China first”.

  8. astuga

    Wie Chinas Kommunisten die Krise ausnützen um den USA, Australien und Europa zu schaden…

  9. Falke

    Hinzuzufügen wäre noch, dass die EU-Kommission sich als völlig hilflos und ineffizient erweist (was teilweise an deren eingeschränkten Machtbefugnissen, großteils aber auch an ihrem völlig ungeeigneten und unfähigen Personal, an der Spitze mit der Präsdentin Ursula von der Leyen, liegt); wer jetzt noch daran zweifelt, dass die EU in ihrer jetzigen Form eine Fehlkonstruktion ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

  10. sokrates9

    Typisch ist ja folgende Story: ein deutscher Unternehmer der vielversprechenden Impfstoff entwickelt wurde von Trump zu einem Gespräch eingeladen. Die europäische Presse produziert sofort die fake- Nachricht dass Trump ihm das Patent mit der Klausel exklusiv für USA abkaufen wolle.Natürlich totale Empörung. Der Unternehmer wieder in Europa dementiert diese Story energisch, gibt aber zu Bedenken, dass kein europäischer Politiker, auch nicht wer von der EU an einem Gespräch mit ihm interessiert gewesen seien!
    klar; die EU hat ja die Greta als Expertin!

  11. Johannes

    Dieser ganze Artikel hat einen einzigen Spin, Europa und im speziellen die EU als Summe von Staaten mit egoistischen Staatsinteressen darzustellen.

    Folgt man der Logik dieses Artikels so hätte jeder Staat sich auf jeden anderen nur nicht den eigenen konzentrieren sollen.

    Es folgt eine kritische Aufzählung von Maßnahmen, von den einzelnen Staaten souverän veranlasst, die überaus wichtig waren und jedem einzelnen Staat seine Verantwortung für seine Menschen auferlegte.
    Im Artikel wird jede dieser Maßnahmen als egoistische Rücksichtslosigkeit gebrandmarkt.
    Der Spin ist klar erkennbar.

    Während also BK Kurz verzweifelt versucht 1000 Beatmungsgeräte zu organisieren, fordern Leute wie Soren Kern, so vermute ich, wir hätten aus Solidarität wohl die Hälfte unserer Geräte nach Italien schicken sollen. Zumindest klingt so etwas ähnliches durch.

    Er rechnet gleich einmal, weil es so gut paßt, auch mit der Grenzschließung Orbans im Jahr 2015 ab und vermischt das alles zu einem klebrigen Brei interventionistischer lobbyistischer EU-Anbetung, die er dann auch ein wenig kritisiert.

    Die Intention dieses Artikel ist für mich so offensichtlich das ich mich wundere wie Herr Kern glauben kann das man ihn ernst nehmen kann.
    Es sind Träumer, oder doch wohlfeil kalkulierende Strategen wie Herr Kern die aus der EU ein Wunderwuzzi Gebilde machen wollen das wenn man sich im unterordnet zu einer Eier legenden Wollmilchsau werden könnte.

    Italien ist schwer betroffen, nicht zuletzt aus selbst verschuldeten Versäumnissen. Niemand konnte Italien vorschreiben wie es viele seine Industriearbeiter in der Textilindurstrie zu rekrutieren hätte. Niemand konnte Italien vorschreiben das sie die vielen Chinesen die zu Neujahr nach China flogen nicht wieder zurücklassen sollten.
    Italien hätte eine solche Einmischung wohl entrüstet zurückgewiesen.

    Ich bedaure die Opfer in Italien, aber es wäre falsch, so wie Herr Kern es meiner Meinung nach versucht, die EU-Partnerstaaten dafür verantwortlich zu machen.

    Es liegt in der Hauptverantwortung der italienischen Politiker diese Krise zu meistern.
    Hilfe sollte geleistet werden, aber jedes Land kämpft doch im Moment selbst mit dem Rücken zur Wand.

    Nach meiner Meinung war dieser Artikel einfach eine gefällige Selbstbestätigung des Autors einer wohl schon immer vorgefassten Meinung von ihm.

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