Ein Gefühl der Ablehnung, dringend gesucht…

Wir müssen wieder ein Gefühl für die Ablehnung entwickeln, die in dem staatlichen Zurichtungswillen steckt, uns gegen das ‘Pass dich an!’ empören, das sich verbirgt hinter wohlanständig klingenden ‘Förderprogrammen’ und ‘Schutzmaßnahmen’. Provozierbar müssen wir sein! Was geht es den Staat an, ob ich rauche, dick bin, wofür ich mein Geld ausgebe oder auch nicht ausgebe? (Reinhard K. Sprenger)

15 comments

  1. Christian Peter

    Rauchen gehen den Staat sehr wohl etwas an, denn auch Nichtraucher haben Rechte, die geschützt werden müssen…

  2. Christian Peter

    Law & Order ist weit besser als linksliberales Laisser – Faire – Gewäsch..

  3. Thomas Holzer

    ein “Gefühl der Ablehnung” wird definitiv zu wenig sein. Gefühle sind Schall und Rauch.
    Wir müssen uns wieder die Fähigkeit zu aktivem Widerstand aneignen, alles andere wird zu wenig sein.

    @CP
    Permanente Wiederholungen machen falsche Aussagen auch nicht wahrer, wie von mir schon an anderer Stelle hier getippt.
    Ihrer Diktion folgend: Autofahrer gehen den Staat sehr wohl etwas an, denn auch Nichtautofahrer haben Rechte, die vom Staat geschützt werden müssen… (Feinstaubbelastung und dadurch verursachter Krebs)

  4. sozialrat

    Ob ich rauche oder nicht geht den Staat gar nichts an. Die Rücksichtnahme auf Andere gilt jedoch hier wie in allen anderen Lebensbereichen. Und zum x-ten Mal, Sie müssen in kein Lokal gehen wo geraucht wird. Allen “Neuen Blockwarten” ins Stammbuch geschrieben

  5. Enpi

    ich bin überzeugter Nichtraucher und verweise jeden der in meiner Wohnung rauchen will auf den Balkon. Aber die Grundaussage ist hier: MEINE Wohnung. Ob das ein Gastwirt in SEINEM Lokal auch so hält, geht nur ihn und seine Gäste etwas an, nicht jedoch den Staat. Alles andere ist Bevormundung. Basta!

  6. Der leiwaunde Johnny

    @Enpi
    Da wird sich der Nachbar über Ihnen sehr freuen, wenn Ihre Gäste am Balkon stehen und der Gestank in die Wohnung nach oben zieht. Für den Nachbar heißt es dann Fenster zu und warten bis die Raucher ihr ach so privates Vergnügen abgeschlossen haben und wieder hinein gehen.

    Klingelts endlich warum Rauchen – anders als fett essen oder saufen – keine Privatsache ist?

  7. Christian Peter

    @Der leiwaunde Johnny

    Sie sagen es. Bin auch für Deregulierung und weniger Staat in vielen Bereichen, aber die unnötige Raunzerei wegen Rauchverboten geht völlig an der Sache vorbei : Rauchen schränkt die Freiheit der Nichtraucher erheblich ein und kann daher niemals Privatsache sein.

  8. Wolf

    @Enpi
    Völlig Ihrer Meinung. Ich bin auch absoluter Nichtraucher, nehme aber für mich in Anspruch, in ein Raucherlokal (oder ein Lokal, das mir aus anderen Grünen nicht passt) ganz einfach nicht hineingehen zu müssen. Soviel Intelligenz und Entscheidungsfreiheit sollte mir der Staat schon zubilligen.

  9. hk

    @Der leiwaunde Johnny
    Ich mag den Geruch von Pizza nicht. Ihrer Logik zufolge darf ich jetzt meine Nachbarn, die sich gerade eine knusprige Pizza zubereiten, auffordern, dafür zu sorgen, dass der Geruch sich nicht ins Stiegenhaus oder durch geöffnete Fenster ausbreitet.
    Schlimm dran sind auch Vegetarier, deren Lebensqualität unter dem Geruch herzhaft zubereiteter Steaks (hier rauchts auch ordentlich) sicher fürchterlich leidet, wer schützt die?
    Finde die ganze Raucherdiskussion mittlerweile schon absurd.
    Sorry, aber Rauchen ist Privatsache. Und es gibt nicht nur die Sucht, es gibt auch so etwas wie Rauchkultur und Genuss. Hab keine Lust mir das nehmen zu lassen. Habe kein Problem mit getrennten Bereichen in Lokalen, meinetwegen soll auch das Rauchen am Arbeitsplatz eingeschränkt werden.
    Aber der Rest ist reine Bevormundung und Gängelung.

  10. Rennziege

    Den klugen Reinhard K. Sprenger auf ein hier x-mal georgeltes Randthema (Rauchen im Freien, auf dem Balkon, in Rauchergaststätten) runterzuschrauben — das rangiert weit unter Sprengers Format, unter dem dieses Blogs sowieso.
    God bless you all, beloved illiterates! To whom it may concern, that is.

  11. Christian Peter

    @Rennziege

    das mag sein. Daher sollte Sprenger auf die Wortwahl achten, um sich nicht angreifbar zu machen. Da in diesem Forum Rauchverbote bereits dutzende Male (auch vom Hausherren) als vermeintlich ungerechtfertigter Eingriff in die Freiheit der Raucher dargestellt wurden, scheint es sich dabei um puren Lobbyismus zu handeln.

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