Ein gerechtes Steuersystem kann es nicht geben

(ANDREAS TÖGEL) Debatten über die möglichst „gerechte“ Gestaltung des Steuersystems sind nicht neu. Je nach politischem Standort wird entweder für mehr direkte (vermögens- oder einkommensbezogene) oder für mehr indirekte Steuern (Konsumsteuern) plädiert. Linke fordern – Karl Marx und Friedrich Engels haben in ihrem „Kommunistischen Manifest“ anno 1848 die Vorlage dafür geliefert – bis heute stark progressive Einkommensteuern – vorgeblich aus Gründen der Gerechtigkeit, denn „breite Schultern können schließlich mehr tragen als schmale“, in Wahrheit aber natürlich zwecks Schädigung oder völliger Zerstörung der verhassten Bourgeoisie. Den Hirnen linker Theoretiker entspringen bis heute keine originelleren Gedanken…..” (mehr hier)

2 comments

  1. Kluftinger

    Dass Steuern bezahlt werden müssen steht ausser Zweifel.
    Den Aufreger liefert aber meist die Antwort auf die Frage: Wofür?
    Der Hintergrund der Antworten stellen meist Ideologien dar. ( Damit alle “gerecht” bedient werden oder so…).
    Es gibt in der marxistisch/leninistischen Ideologie die Dialektik der revolutionären Sprünge . Mit anderen Worten , jedes politische System wird von der Antithese überwunden.
    Das hatte auch Josef Stalin kapiert.
    Darum hat er noch schnell das Büchlein und die damit verbundene “Theorie” der `nichtrevolutionären`Sprünge verfasst. Das hat ihm auch in der Leninnachfolge geholfen.
    Hat man das durchschaut, steht die Frage im Raum, aufgrund welchen alternativen Weltbildes werden dann die Steuern eingehoben?
    Und wer kommuniziert das auf welche Art?
    (bitte die Simplifizierung zu entschuldigen)

  2. Falke

    Ein von allen Bevölkerungsgruppen als “gerecht” empfundenes Steuersystem ist tatsächlich undenkbar. Wenn man überhaupt davon ausgeht, dass Steuern für das Funktionieren des Staates notwendig sind, würde ich ausschließlich eine “flat tax” als halbwegs gerecht empfinden, wo also jeder den gleichen Prozentsatz von seinem Einkommen an den Staat abführt. Gibt es bereits in einigen EU-Ländern (Sowakei, Rumänien). Damit zahlen die gut Verdienenden (also “Reichen) ohnedies – in absoluten Zahlen – mehr als die “Armen”. Die sogenannten “Transferzahlungen” müssten aber jedenfalls auf das absolute Minimum beschränkt werden, ebenso öffentliche Subventionen, sowie eine völlige Transparenz der Verwendung der Steuern. Und Steuermittel für die Alimentierung illegaler Einwanderer sind ohnehin tabu.

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