Ein griechisches Versprechen halt

Griechenland hat sich verpflichtet, Privatisierungen im Volumen von 50 Milliarden Euro vorzunehmen. Einen bindenden Zeitplan dafür gibt es offenbar nicht. Das wird ganz sicher super funktionieren. Ganz sicher.

14 comments

  1. sokrates9

    Im rahmen des 1. Schuldenschnitts hat Griechenland schon Privatisierungen in Milliardenhöhe begonnen, leider kein Erfolg! Ach ja, die öffentliche Fernsehanstalt mit 4000 Mitarbeitern wurde geschlossen! Doch die wurde jetzt wieder dank der linken Regierung wieder zum Leben erweckt!

  2. publisher

    Auf den Punkt gebracht:
    Tsipras hat gewonnen.
    Wenn das Spiel in (spätestens) drei Jahren wieder gespielt wird, weiß er, dass er nur durchhalten muss:
    Es wird jede Menge großer Töne geben, aber am Ende werden die Deutschen zahlen. (Veroufakis hatte recht….)

  3. Fragolin

    Hat wirklich irgend jemand etwas anderes geglaubt?
    Es geht doch schon lange nicht mehr darum, ob die Griechen das Geld bekommen – das steht doch schon längst fest. Es wird nur noch verzweifelt darum gerungen, eine Situation zu schaffen, in der man den Völkern die Alternativlosigkeit und humanitärer Ausweglosigkeit der unbedingt notwendigen Rettung Griechenlands verkaufen kann. Da poltert mal der eine, mal der andere ein bisschen herum, es wird der knorrige Finne ausgegraben und der hässliche Deutsche sowieso – und dann liegen sich der ganze Hochadel am Brüsseler Kaiserhof vor Glück weinend in den Armen, weil sie in letzter Sekunde die Große Katastrophe abgewendet haben.
    Welche?
    Egal. Hauptsache das blöde Stimmvieh frisst die Krot’ und fragt nicht nach den Kosten.

  4. Thomas Holzer

    “unsere” EU-Politikerdarsteller haben wieder einmal ein Problem “erfolgreich” in die Zukunft verlagert.
    Wir werden es Ihnen wie immer danken 😉

  5. Thomas F.

    @sokrates9
    Der Staatsfunk war immer die Propagandamaschine der Pasok. Als die abgewählt waren, wurde er abrupt dicht gemacht. Inzwischen hat ein Großteil des G’sindl von der Pasok in der Syrzia wieder Unterschlupf gefunden und schon geht die Volksverblödung weiter. Und Brüssel zahlt das ganze jetzt auch wieder weiter…

  6. sokrates9

    Merkl: Wir müssen die Stabilität des Euro retten! Ohne Griechenland hätten wir das Problem aber nicht! Merkl: der Euro ist ein politisches Projekt, was uns viel kostet!

  7. dr. werner stockinger

    in dieser causa spielt ein psychologischer aspekt eine nicht unwesentliche rolle: würden merkel, juncker und co jetzt einen grexit befürworten, käme dies einem schuldeingeständnis gleich, vor jahren schon die meinung von echten fachleuten ( die führenden 100 wirtschaftswissenschafter deutschlands und der nobelpreisträger stieglitz ) missachtet zu haben -zum schaden der jeweiligen bevölkerung. und bevor ein politiker einen fehler eingesteht, blutet halt das volk.
    schön langsam sollten wir uns alle zum gewaltlosen widerstand gegen die politische klasse zusammenrotten und uns thoreau ( “die pflicht zum ungehorsam gegen den staat” ) zum vorbild nehmen.

  8. Thomas Holzer

    @dr. werner stockinger
    Da sind aber in Österreich im falschen Land 😉

  9. Rennziege

    Ich würde es begrüßen, wenn einige Poster, die Angela Merkel ständig im Mund führen, deren Zunamen auch richtig schreiben würden.

  10. Fragolin

    Nach neuen Schätzungen soll sich das griechische Staatsvermögen auf etwa 17 Milliarden Euro belaufen.
    Wie will man davon 50 Milliarden privatisieren?
    Zum Glück ist das durchschnittliche Stimmvieh mathematisch zu dämlich, um bei der Rechnung “50 von 17” irgend eine logische Lücke zu entdecken…

  11. Mourawetz

    Die Griechen haben uns mit leeren Versprechungen abgespeist. Dafür haben wir sie mit Milliarden belohnt. Ich bin enttäuscht. Schäubles Abfuhr wäre die einzig richtige Antwort gewesen.

  12. Astuga

    Vielleicht erwartet man sich doch zu viel von einem politisch-bürokratischen Komplex – der die jetzigen Fehlentwicklungen ja erst durch Inkompetenz und Kurzsichtigkeit verursacht hat – jetzt plötzlich klüger zu sein, und entschlossen Lösungen dafür zu finden.

    Auch auf die Gefahr hin besserwisserisch zu klingen, ich war sowohl beim EU-Beitritt wie bei der Währungsunion skeptisch.
    Abgesehen von Schwächen die man durch gesunden Menschenverstand erkennen konnte, lohnt es sich immer skeptisch zu sein, wenn etwas über Gebühr angepriesen und hochstilisiert wird.

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