Ein Grüner gegen noch mehr Bankensteuern

Von | 17. März 2014

“……Zum einem ist es schwer zu erklären, warum ich als völlig unbeteiligte Bank wie zB die Erste dafür gerade stehen soll, dass eine andere Bank durch weitgehend kriminelle Machenschaften in den Abgrund gewirtschaftet wurde. Wenn eine Strassenbaufirma in den Konkurs schlittert, muss auch auch nicht der Haselsteiner zahlen….” (Der Grüne Alexander Vanderbellen, hier)

6 Gedanken zu „Ein Grüner gegen noch mehr Bankensteuern

  1. Christian Peter

    ‘es ist schwer zu erklären, warum unbeteiligte Banken zahlen sollten’

    Einspruch. Simpler Grund der Bankenabgabe : Abgeltung der Kosten des vom Finanzsektor ausgehenden systemischen Risikos. Gestern Kommunalkredit, heute Hypo – Banken und morgen höchstwahrscheinlich die Erste und Raiffeisen.

    Außerdem ist der Beitrag lächerlich : Österreichs Banken müssten 50 Jahre Bankenabgabe einbezahlen, nur um den Schaden der letzten 5 Jahre auszugleichen.

  2. gms

    Christian Peter,

    “Einspruch.”

    Mangels Masse abgelehnt

    “Simpler Grund der Bankenabgabe : Abgeltung der Kosten des vom Finanzsektor ausgehenden systemischen Risikos.”

    Geht’s vielleicht noch eine Spur verschraubter? Wie wäre es mit “struktureller Gewalt”?

    “Gestern Kommunalkredit, heute Hypo – Banken”

    .. oder die WestLB, die IKB oder sonstige staatsnahe Buden, die von der Politk mit Anlauf gegen die Wand gefahren wurden.

    “.. und morgen höchstwahrscheinlich die Erste und Raiffeisen.”

    Klar, und auch die Radfahrer und Murmeltierzüchter.

    “Außerdem ist der Beitrag lächerlich : Österreichs Banken müssten 50 Jahre Bankenabgabe einbezahlen, nur um den Schaden der letzten 5 Jahre auszugleichen.”

    Jede hysterisch kreischende Emanze kommt verglichen damit noch regelrecht seriös daher.

  3. Reinhard

    Es ist noch viel schwerer zu erklären, warum unbeteiligte Steuerzahler zahlen sollen!
    Es ist absolut unerklärlich, warum überhaupt jemand anderes zahlen soll als
    1. das verantwortliche Management mit Pfändung bis auf das Existenzminimum und
    2. jeder, der diesen Banken Geld geborgt (also auch ein Sparkonto erhalten) hat.
    Von mir aus auch eine begrenzte Einlagensicherung aus einem von allen Banken gespeisten Fonds, aber dann war’s das auch schon.
    Es gibt keinen Grund, eine Bank nicht krachen gehen zu lassen, außer dem Schutz des (meist mit der Politik verwandten und verbandelten) Managements und der Angst vor dem Aufschwemmen der im Keller sich stapelnden Leichen.
    Keinen.
    Nicht einen einzigen.

  4. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    “systemische” Risiken sind eine wunderbare Wortkreation der Politikerberater, mit der sich alles und jedes rechtfertigen läßt. In den USA gingen hunderte Banken in Konkurs, und das Land existiert noch immer. (Lassen wir mal die “fiat money”-Diskussion beiseite)
    Einzig und alleine die Verfilzung von Politik und Banken und die damit einhergehenden Kellerleichen machen Banken in Staaten “systemisch”!

  5. Sepp Funder

    Das ist doch naiv, wer , glaubt Ihr, bezahlt die Bankenabgabe ?
    Die Kunden und nicht die Aktionäre….und wer sind die Kunden ?

  6. Christian Peter

    @sepp funder

    ‘Bankenabgabe bringt nichts, zahlen eh die Kunden’

    dämlicher gehts nicht. Nach dieser Auffassung braucht man Unternehmen überhaupt nicht mehr zu besteuern, da Unternehmen immer von Erlösen aus dem Geschäft mit Kunden leben.

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