Ein klarer Fall von verschlepptem Konkurs

Von | 6. Mai 2013

Griechenland wäre inzwischen schon lange über den Berg, wäre es im Frühjahr 2010 in Konkurs gegangen und (aus der Eurozone, Anm.) ausgetreten. Es wäre von seiner Schuldenlast weitgehend befreit worden und hätte mit einer abgewerteten Drachme seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erreicht.” (Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn)

7 Gedanken zu „Ein klarer Fall von verschlepptem Konkurs

  1. Mercutio

    hätte, wäre, könnte, sollte haben, — Journalistensyndrom. Interessant ist nicht die Pathologie, sondern die notwendige Operation.

  2. rubens

    @Mercutio
    Zur Ehrenrettung des Herrn Sinn und vielen anderen, sie haben auch damals bereits diese Lösung favorisiert. Nur die Politiker denken sie sind gescheiter, weil sie auf ihren Sesseln kleben wollen.

  3. world-citizen

    Frage:
    Kaufe ich doppelt so viel Olivenöl, Tsatsiki oder Schafkäse, wenn diese Produkte um 50% billiger werden?
    Reise ich dann doppelt so oft nach Griechenland oder bleibe ich dann doppelt so lange dort oder esse und trinke ich dann dort doppelt so viel?

  4. PP

    @world-citizen
    Verstehe auch nicht, warum sie ihre Preise nicht einfach verdoppeln. Würde dann doch reichen, wenn halb so viele ihre Produkte kauften, halb so viele kämen, halb so lange blieben und halb so viel äßen und tränken.

  5. Rennziege

    @PP
    Unter Wörthersee-Gastronomen, über deutsche und holländische Urlauber klagend, grassierte nicht unlängst die Parole: “Des san sooo lästige Gäst’! Liaba war’s uns, sie bleiberten dahaam und taterten uns ihr’ Pawlatschate* aanfoch ibaweis’n.”

    *Unterkärtnerisch für Geld, vermutlich aus dem Windischen übernommen.

  6. world-citizen

    PP :
    @world-citizen
    Verstehe auch nicht, warum sie ihre Preise nicht einfach verdoppeln. Würde dann doch reichen, wenn halb so viele ihre Produkte kauften, halb so viele kämen, halb so lange blieben und halb so viel äßen und tränken.

    Für Griechenland nicht unbedingt empfehlenswert, aber manche Weltgegenden setzen ganz bewusst auf dieses Konzept, wie etwa die Seychellen oder die kleinen Antillen. Daß man dann aber auch mehr bieten muss, als Massenherbergen ist natürlich klar.

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