Ein klarer Fall von Wählerverarschung

Von | 11. November 2013

SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder bedauert nun nachträglich, die vorhersehbaren Milliardenkosten für die Krisenbank Hypo Group Alpe Adria nicht schon vor der Wahl in die Budgetplanung einberechnet zu haben. „Im Nachhinein ist man immer klüger“, so Schieder laut ORF.on. – Für den Wähler, der solche Leute immer wieder wählt, gilt das offenkundig nicht.

3 Gedanken zu „Ein klarer Fall von Wählerverarschung

  1. Thomas Holzer

    „Der Vorteil der demokratischen Regierungsform ist die gesicherte Entsprechung zwischen Wählern und Gewählten: je dümmer der Abgeordnete, desto dümmer der Wähler“
    Bertrand Russell

    Keine Beschwerden bitte über diese Politdarsteller!

  2. Reinhard

    Die Wähler wussten schon vor der Wahl, dass das HAA-Loch noch immer tief und voluminös ist. Sie wussten, dass rot-schwarz weitere Milliarden in dieses blaue Debakel versenken würden, um über die breitgefahrene Katze von den stapelweise Leichen im eigenen Keller abzulenken.
    So gesehen wurden die Wähler nicht verarscht. Das haben sie ganz gut selbst hinbekommen.

  3. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Verzeihung; der Ordnung halber kleine Korrektur:
    Haider und Konsorten waren NIE in der Lage, ohne Zustimmung von SPOE und OEVP die Landeshaftungen für die HAA zu erhöhen!
    Auch wenn Haider und Konsorten die treibenden Kräfte waren, SPOE und OEVP haben ganz brav mitgestimmt, in der Hoffnung, daß vielleicht eine kleine Krume auch bei ihnen hängen bleibt.

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