Ein klares Wort

Von | 21. Juli 2013

Jede Nation agiert im eigenen Interesse. Deutschland, Frankreich, die USA, Brasilien. Wir alle haben Nachrichtendienste – und ich bin sicher, dass die alle was machen. Deutschland hat großartige Nachrichtendienste mit großartigen Leuten. Es ist Ehre und Privileg, mit ihnen zusammenzuarbeiten und Terroranschläge zu verhindern. Und was sie in Afghanistan getan haben, das ist absolut klasse. Aber wir sagen ihnen nicht alles, was wir machen. Auch nicht, wie wir es machen. Jetzt wissen sie es. Und sie wissen, dass unsere Programme ein richterliches Verfahren durchlaufen, das vermutlich strenger ist als jedes andere auf der Welt.” (Keith Alexander, Direktor der NSA)

3 Gedanken zu „Ein klares Wort

  1. world-citizen

    Ja, jede Nation agiert im eigenen Interesse. Deshalb gilt in den internationalen Beziehungen ausschließlich das Recht des Stärkeren und genau deshalb gab und gibt es Kriege.

    Und genau deshalb ist es längst überfällig, aus dieser Erkenntnis die Konsequenzen zu ziehen und diese Nationen endlich auf dem Misthaufen der Geschichte zu entsorgen.

    Kein Mensch wird mit einem Nationalbewusstsein geboren. Dieses wird ihnen erst in der Schule eingetrichtert.

  2. aaaaaaa

    Interesse einer Regierung/eines Staates ist was anderes als Interesse einer Bevölkerung.

    Wie Nietzsche schon sagte:
    >Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«

  3. gms

    world-citizen :
    Ja, jede Nation agiert im eigenen Interesse. [..] Und genau deshalb ist es längst überfällig, [..] diese Nationen endlich auf dem Misthaufen der Geschichte zu entsorgen.

    Bei dieser Gelegenheit ist zeitgleich auch der Mensch zu entsorgen, hat doch auch selbiger nicht minder Interessen, die er innerhalb der ihn umschließenden Soziotät, gleich welcher Dimension diese gestrickt ist, umsetzen will.

    Ob das Interesse eines Menschen nun darin besteht, an der Spitze einer Weltregierung seine Allmachtsphantasien unter dem ostentativen Abspulen von Altruismus-Parolen auszuleben, oder am gegenteiligen Ende der Skala daran interessiert ist, daß er wie Bauers Vieh von der Last der Wahl befreit tagaus tagein im selben Stall gefüttert wird — beides spricht für sich und gemeinsam als logische Klammer für die “Nation-und-Mensch-auf-den-Misthaufen!”-Forderung, es sei denn, man anerkennt größtmögliche Wahlfreiheit als taugliches Mittel für ebenso größtmöglichen Interessensausgleich.

    Zugeben — weder für Rinder noch für Hybisverseuchte ist Wahlfreiheit eine praktikable Denkfigur, weswegen wir auch morgen noch so manchem olfaktorischen Übel begegnen werden. Solange wir aber über Misthaufen noch mit den Füssen (resp. dem Scroll-Rad auf der Maus) abstimmen können, und solange das Hochhalten von “Wahlfreiheit” bloß den sattsam bekannten Empörismus der üblichen Verdächtigen und deren Lemminge im Schlepptau zeitigt, solange ist die Welt noch nicht verloren.

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