Ein kompromissloser Liberaler

Von | 11. November 2018

Wer sich mit den Schriften des herausragenden Ökonomen, Erkenntnistheoretikers, Gesellschaftsphilosophen und theoretischen Historikers Ludwig von Mises (1881-1973) beschäftigt, der wird nicht umhin kommen, in ihm eine Ausnahmepersönlichkeit zu sehen – und muss sich zwangsläufig mit der Frage beschäftigen, wie die heutige Welt in Gesellschaft und Wirtschaft wohl aussehen würde, hätten sich Politiker und Ökonomen vor etwa 100 Jahren nicht dem Keynesianismus und dem staatlichen Interventionismus, sondern den Ideen Ludwig von Mises‘ zugewandt. weiter hier

4 Gedanken zu „Ein kompromissloser Liberaler

  1. Gerhi09

    Ein Genie, das von realitätsfernen Linken gerne auf das Übelste beschimpft wird.

  2. fxs

    Politiker sind Macht-geil. Natürlich sehen sie in Keynes und seiner Theorie ihren natürlichen Verbündeten, behauptet er doch wirtschaftlicher Erfolg von Staaten sei Ergebnis finanzpolitischen Intervention. Mises hingegen reduziert den Einfluss der Politik darauf, dass die nötige Infrastruktur geschaffen wird. Er “entmachtet” also quasi die Politiker, die das natürlich nicht lustig finden.
    Lustigerweise waren die Nazis in Deutschland mit Finanzminister Halmar Schacht die ersten, die Keynes Ideen umsetzten, kurzfristig erfolgreich, a la long aber mit bekanntem Ergebnis. Davon will aber heute keiner mehr was wissen. Keynessche Staatsintervenierer als Wiederbetätiger, das geht doch schon gar nicht.

  3. Falke

    Mises ist geradezu das Gegenteil von Marx, er führt auch dessen Theorien ad absurdum. Daher ist er für die Linken aller Couleurs und Schattierungen der Teufel in Person, auch für die österreichischen. Statt stolz zu sein, dass ein Österreicher Weltgeltung hat (so viele gibt es ohnhin nicht) wird er national eher ignoriert.

  4. Mourawetz

    Wo gibt es eine Ludwig-von-Mises-Stadt oder eine Ludwig-von-Mises-Statue? Weltgeltung nur in eingeschworenen Kreisen. Leider. Was wäre, wenn sich die Welt nicht Keynes zugewandt hätte? Dann hätte man sich einem anderen Etatisten in die Arme geworfen. Mises war Österreicher, Menger war Österreicher. Entscheidend war, dass die Mutter aller Schlachten verloren ging. Und den Untergang der Alten Welt besiegelte. Eine neue Ideologie kam zum Vorschein: der Sozialismus, in allen seinen Prägungen, seitdem gibts das Rote Wien. Was wäre, wenn… Ich trau mich sagen, wenn Österreich-Ungarn nicht untergangen wäre, wären die Weltenläufte anders, positiver, verlaufen, jedenfalls weniger mörderisch. Und es gäbe die Anerkennung für Mises, die er verdient.

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