Ein Kriminalbeamter über die Migrantenkrise

„Rund zehn Prozent der Asylbewerber werden strafrechtlich auffällig und begehen Taten aus dem Bereich der Eigentums-, Gewalt- und Drogendelikte. Im Ergebnis werden diese Taten die Kriminalstatistik aller Voraussicht nach schon in diesem Jahr im sechsstelligen Bereich anwachsen lassen.
Sehr bemerkenswert dabei ist, dass so gut wie nie syrische Kriegsflüchtlinge unter den Tatverdächtigen sind. Die Täter sind in der Regel alleinreisende junge Männer aus dem Balkan, überdurchschnittlich häufig aus dem Kosovo, aus Georgien und Nord- und Zentralafrika.
Einige Täter geben sich perfiderweise als Syrer aus, werden aber bei der Vernehmung schnell entlarvt.
Hier bedarf es des konsequenten Handelns von Polizei und Justiz, damit Täter aus den Reihen der Asylbewerber schnell identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden können, damit nicht die breite Mehrheit der Zugewanderten in Misskredit gebracht werden kann, was wieder Wasser auf die Mühlen verblendeter rechter Zeitgenossen wäre.“ (hier)

11 comments

  1. Reini

    wird man nicht frustriert wenn man von den Schleppern Geld und Arbeit im Überfluss versprochen bekommt und dann sitzt man Jahre lang herum und ist verdammt zum Nichtstun weil es diese Arbeitsplätze nicht gibt! … Durch Sprachlichen, Kulturelle und Religiöse Anpassungsschwierigkeiten bekommt man das Gefühl man ist hier nicht willkommen, wie es bei der Ankunft ausgesehen hat, … dann bleibt die Kriminalität meist der einzige Ausweg,…

  2. Rado

    Appropos: Wer erinnert sich noch an den stolpernden Flüchtling, dem die ungarische Kamerafrau ein Bein gestellt hat? Sein Name ist Osama al-Abdelmohsen und unter frenetischem Jubel der Medien ist er jetzt in Sicherheit und soll als Fußballtrainer in Spanien Fuß fassen.
    Vor seinem Aufbruch hierher hatte Osama eine angeblich auch eine facebookseite. Dort begrüßte er den Betrachter gleich mit einer Fahne der Al-Nusra Front. Schön, nicht?
    http://www.therebel.media/watch_migrant_tripped_by

  3. Thomas Holzer

    “………was wieder Wasser auf die Mühlen verblendeter rechter Zeitgenossen wäre”

    Diesen Satz darf anscheinend niemand mehr weglassen, so er in den öffentlichen Medien eine Aussage tätigen möchte……….

  4. astuga

    @Reini
    Ein oft gehörtes aber dummes wie falsches Argument.

    Erst mal befinden sich Kriminelle bereits unter den Asylwerbern, die bleiben dann natürlich auch bei uns kriminell und werden nicht Teil des regulären Arbeitsmarktes (Einbrüche, Raub, Drogenhandel, Zwangs-Prostitution).
    Und natürlich wird auch eine Person mit keiner oder nur geringer Bildung nicht am Arbeitsmarkt reüssieren.
    Schwer bis unmöglich das bei einem 20- bis 30-jährigen nachzuholen, das schaffen nur sehr wenige.

    Und selbst wenn, werden sie legal niemals so schnell ausreichend Geld verdienen um ihre Konsumbedürfnisse zu befriedigen (die vielleicht auch noch auf übersteigerten Erwartungen gründen).
    Schließlich bleiben auch vielen Österreichern bestimmte Konsumwünsche verwehrt.

  5. astuga

    Nachtrag: außerdem ist diese Sichtweise eine Beleidigung für jeden Asylwerber der nicht kriminell wird.

  6. menschmaschine

    @ astuga

    Moment!
    Drogenhändler und Prostituierte tragen sehr wohl zur Wirtschaft bei, werden ihre geschätzten (Achtung, Wortwitz) Umsätze doch seit neuestem von der EU ins BIP eingerechnet, wenn ich mich recht erinnere. Insofern profitieren wir alle vom Import afrikanischer Drogenhändler und kosovarischer Prostituierter. Koksen und vögeln zur Hebung des Bruttoinlandsprodukts lautet die neue Devise des braven Staatsbürgers.
    Viel Spaß!

  7. astuga

    Na hoffentlich wird dann nicht eines Tages normales Verhalten noch als Wirtschaftskriminalität betrachtet.

  8. Der Realist

    jetzt kenne ich mich nicht mehr aus, hören wir doch nicht jeden Tag, welche Bereicherung die Migranten sind und uns den Wohlstand sichern, sind sie doch alle bestausgebildete Fachkräfte deren Potential wir aufgrund der Verweigerung einer Arbeitserlaubnis schändlicherweise brach liegen lassen.

  9. Reini

    astuga
    aus meiner Sichtweise sollte man nicht alle in einen Topf werfen,… aber wie hoch ist der “Ausländeranteil” bzw. ausländischer Herkunft der Kriminellen in Österreich? … da stellt sich die Frage wie hoch ist der Prozentsatz der Flüchtlinge die flüchten müssen weil sie in ihrer Heimat ein Verbrechen begangen haben?

  10. cmh

    Kneissel meinte kürzlich so en passant, dass die intelligenten Syrer alle schon in Südamerika wären. Man denke da nur so z.B. an Shakira mit ihrem libanesischen Vater.

  11. Thomas Holzer

    @cmh
    Was die Frau Kneissel sagt, wird von “unseren” Politikerdarstellern, und leider auch vielen Journalisten, liebend gerne negiert, meistens unter den Teppich gekehrt, manchmal sogar, wider besseres Wissen, als falsch, als Einzelmeinung abqualifiziert

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