Ein Leser berichtet

100 % Lohnnebenkosten:
weil heute grad der 31. ist. Ich zahl gerade Gehälter für 5 Angestellte aus: Nettogehältern im Wert von 7.100 Euro stehen Sozialabgaben von 7.300 entgegen (Lohnsteuer, Sozialversicherung, DB, DZ, Kommunalsteuer). Das betrifft rein das Geld.
Dazu noch Rechte- und Vorschriften aller Art.
Das beste Gesundheitssystem der Welt wo man ohne “Zusatzversicherung” nicht mal Termine bekomme und das meiste (Rezeptgebühr 5,40, kaum Zuschuß zu Brillen, Zahnbehandlungen, Selbstbehalt im Krankenhaus, Impfungen, Vorsorge) SELBER ZAHLEN MUSS . Der heute arbeitenden Bevölkerung wird trotz monatlicher Ablieferung von 20 % des Gehaltes nur für Pension (50 % gesamt ohne Lohnsteuer) heute schon mitgeteilt das nur eine Mindestpension möglich ist.

Und trotz 400.000 Arbeitslosen und 300.000 Mindestsicherung weiter ungebremste Zuwanderung, die aufgrund der hohen Sozialleistungen keinerlei Arbeitsanreiz haben.

12 comments

  1. Rennziege

    Der Eile halber nur auf den letzten Absatz des Lesers bezogen:
    Selbst der gute alte Ostblock-Kommunismus war diesbezüglich weit weniger großzügig und aufnahmebereit. Staunend müssen wir erleben, dass unsere Kummerl-Epigonen aller Couleurs ihre hehren Vorbilder an Einfalt ungebremst übertreffen. I maan, i traam!

  2. Karl Markt

    Ja und gleich wieder auf die ausländer. Alles nur ein vorwand für ungenierte ausländerfeindlichkeit.

  3. Der Couponschneider

    Der neoliberale Turbokapitalismus feiert fröhliche Urständ. 🙂 – Ich frage mich seit Jahren, wie Linke mit ihren irrealen Zustandsbeschreibungen immer wieder durchkommen. Und wenn man jemand kritisch nachhakt, wie z. B. Markus Lanz, wird gleich eine Petition für seine Entlassung eingereicht.

  4. gms

    Couponschneider,

    “Und wenn man jemand kritisch nachhakt, wie z.B. Markus Lanz, wird gleich eine Petition für seine Entlassung eingereicht.”

    Ahem — unterstellend, die Sendung sei bekannt: Wollen Sie behaupten, Lanz’ens Nachhaken wäre etwas anderes gewesen, als eine Sendung gewordene EU-Phorie?
    Fraglos ist die Petition ein empöristischer Holler aufgebrachter Kiddies, Aktion und Reaktion lassen sich gemeinsam unter “crookfight” abheften, aber gewiß nicht unter irgendetwas mit “kritisch” darin.

  5. Karl Markt

    Lanz und dieser andere Trottel haben nicht kritisch nachgefragt sondern sich zum Pressesprecher der großen Koalition und Brüssel gemacht.

  6. Jörg Fahrenhorst

    Karl Murks, wenn zusätzliche Arbeitskräfte ins Land kommen, dann sinken die Löhne in den jeweiligen Arbeitssektoren. Die Preise für die zuletzt eingestellten Beschäftigten bestimmten das gesamte Preisniveau. Wer Zuwanderung befürwortet, der will im gleichen Atemzug auch die Löhne senken. Deshalb sind auch die Arbeitgeberverbände dafür und halt auch die naiven, linken Gutmenschen. Die Zuwanderung von Indern hat beispielsweise das Preisniveau im IT-Bereich signifikant gesenkt. Gut für die Firmen, schlecht für die Freiberufler.

  7. Karl Markt

    @ Jörg F.
    “Gut für die Firmen, schlecht für die Freiberufler.”

    Wissen Sie eigentlich was Sie da schreiben?
    Sie haben so eben den heiligen freien Markt kritisiert. Sie haben dargelegt, dass “gut für die Wirtschaft” nicht automatisch “gut für die Menschen” bedeutet.
    Sie fordern allen ernstens, der Staat soll regulieren wer arbeiten (oder einwandern) darf und nicht um die Löhne höher zu halten.
    Und das alles hier beim “Zentralorgan des Neoliberalismus”. Ts Ts.

    “Deshalb sind auch die Arbeitgeberverbände dafür und halt auch die naiven, linken Gutmenschen”
    Die naiven linken Gutmenschen sind aber auch kapitalismuskritisch.
    Blöderweise könnte hinter Einwanderung aber auch ein humanitäres Bedürfnis stehen.
    Wie sie sehr schön darglelegt haben, führt die Konkurrenz zu niedrigeren Löhnen und Armut.
    Danke, dass Sie dargelegt haben, dass Konkurrenz und freier Markt die Probleme nicht lösen, sonder das Problem sind.

  8. Karl Markt

    “freier Markt” per se nicht, aber das, was heute landläufig unter “freier Markt” verstanden wird: Kapitalismus.

  9. Karl Markt

    Und Ausländerfeindlichkeit und eine FPÖ bei 25% sind das Resultat der Verslustängste die durch den Wettbewerb entstehen.

  10. Jörg Fahrenhorst

    Karl M. Er hat nun wirklich nichts verstanden. Ich habe ausschließlich die Funktionsweise des Marktes beschrieben. Mehr Angebot senkt nun mal tendentiell den Preis. In diesem Fall den Preis des Faktors Arbeit. Das ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen. Das kann bestimmten Gruppen zumindest temporär Einbüßen bescheren, während die Nachfrager Vorteile lukrieren. Auch der Freihandel, d.h. die Öffnung bisher abgeschotteter Märkte führt bei den bisherigen Profiteuren zu Einbußen. So z.B. in Österreich durch die Teilnahme am Binnenmarkt. Die Verbraucher haben profitiert, die bisheriger Anbieter verloren, wobei die Gewinne die Verluste bei weitem überstiegen haben. Hierzu gibt es eine Vielzahl an profunden Untersuchungen.

  11. Karl Markt

    Jörg f.

    Ja, und? Der markt funktioniert also so, dass einwanderung böse ist. Noch fragen?

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