Ein Leuchtturm in Afrika

Von | 5. August 2017

(Von Volker Seitz)  Für viele ist Ruanda noch immer der Schauplatz eines historischen Genozids. Weniger bekannt ist Ruanda als das afrikanische Land, in dem es heute am meisten vorangeht. Wenn man eine Erfolgsgeschichte auf dem Kontinent sucht, kommt man aktuell an Ruanda nicht vorbei. Afrikaner betrachten den Präsidenten Paul Kagame als vorbildlichen Modernisierer und Versöhner. Sie bezeichnen ihn in Anlehnung an Singapur als „aufgeklärten Autokraten“. Er ist beim Volk als Garant von Stabilität, bescheidenem Wohlstand und Wirtschaftswachstum beliebt – nicht so bei manchen westlichen Kolumnisten. Hier die ganze Story./ mehr

 

9 Gedanken zu „Ein Leuchtturm in Afrika

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Das Land wurde parzelliert und mit dem Ziel, die Produktivität zu erhöhen, als Privatbesitz überschrieben.”

    Privatbesitz?!, der Gottseibeiuns aller Sozialisten -nicht nur- in Österreich

  2. Herrschende Leere

    Der vermutlich wichtigste Aspekt für den Aufschwung wurde im Artikel gar nicht erwähnt bzw. ist nur zwischen den Zeilen zu lesen: Durch den Völkermord und anschließende Vertreibung der Mörder stehen den Überlebenden sehr viel mehr Ressourcen zur Verfügung; Ein Zustand wie in Deutschland nach dem 30jährigen Krieg. Kein Wunder, dass die Waldfläche um ein Drittel gestiegen ist – das hat wenig mit Politik zu tun.
    Aber bei 4 Kindern pro Frau dürften die paradiesischen Zustände nicht lange anhalten.

  3. Falke

    Durchaus interessanter Artikel. Noch schöner wäre er allerdings, wenn Herr Seitz auch die deutsche Sprache besser beherrschen würde. Nur als Beispiel: “Das ist der Verdienst der Regierung von Paul Kagame”. Ein Muttersprachler kennt normalerweisen den Unterschied zwischen DER Verdienst und (dem hier offenbar gemeinten) DAS Verdienst. Ich nehme nicht an, dass ich diesen Unterschied hier noch erklären muss.

  4. wbeier

    Sieht man sich einen Sicherheitsvergleich der Staaten an, so liegt Ruanda stolze fünf Plätze vor Österreich.
    Quelle: https://tinyurl.com/km36bo9

    PS: Man beachte die Platzierung Deutschlands

  5. Rennziege

    5. August 2017 – 13:03 — Volker Seitz
    Ein lässlicher Fehler, der Ihren Artikel kein bisschen abwertet. Ich bewundere Ihr stets aktuell aufgefrischtes Wissen und Ihre afrikanischen Erfahrungen, die Sie uns (besser: den Freunden der “Achse des Guten”) zuteil werden lassen. Herzlichen Dank dafür, Herr Seitz!

  6. sokrates9

    Endlich such mal was unglaublich positives ueber Afrika! Ausserdem scheinen nicht die boesen Kolonialisten Schuld zu sein! DANKE,

  7. mariuslupus

    Es könnte doch auch anders gehen in Afrika. Aber die paternalistischen “Entwicklungshelfer” perpetuieren die Abhängigkeit der Afrikaner von ihren “Wohltaten”. Würden sich die Afrikaner verselbständigen und autonom handeln, wäre es, das aus für die überblähte und sich selbst erhaltende Entwicklungsindustrie.

  8. astuga

    Herrschende Leere: “…Aber bei 4 Kindern pro Frau dürften die paradiesischen Zustände nicht lange anhalten.”

    So ist es, leider!

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