Ein Mann will nicht von Frauen bedient werden – und dann…

Von | 3. März 2016

Mail eines Kunden der Wiener Bäckereikette “Mann” an die dortige Geschäftsführung: Heute, Dienstag den 2.3.2016, bin ich um ca. 1/2 11 Uhr an Ihrem Verkaufsstand in der U6 Station Michelbeuern-AKH gewesen und musste folgendes mit ansehen: Ein offensichtlich moslemischer Kunde wollte nicht von Ihrer Verkäuferin bedient werden, da sie eine Frau ist und verlangte ihren Kollegen. Daraufhin zog sich Ihre Mitarbeiterin zurück und ließ den Kollegen den Kunden bedienen.
Ich finde, wir leben in einem westlichen Land, wo auch Frauen als Verkaufspersonal tätig sind und müssen uns nicht in die moslemische Kultur integrieren, es sollte wohl umgekehrt sein.
Ich weiß zwar nicht, ob dieses Verhalten von der Firmenleitung angeordnet wurde, aber das richtige Verhalten wäre, den Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass er von einer Frau bedient wird, andernfalls müsse er in eine orientalische Bäckerei gehen. Sonst wird die Integration niemals funktionieren.Mit freundlichen Grüßen, N.N.      

Das Unternehmen antwortet umgehend:
Sehr geehrter Herr N.N.,
zunächst einmal möchten wir uns für die Zusendung Ihrer Nachricht bedanken.
In allen unseren Aktivitäten ist es unser höchstes Bestreben, sowohl bei den Produkten, den Filialen, als auch bei den Dienstleistungen höchste Qualität zu bieten und deswegen sind wir immer um eine kundenfreundliche Lösung bemüht!
Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in einer unserer Filialen.
Mit freundlichen Grüßen, X.X.

 

13 Gedanken zu „Ein Mann will nicht von Frauen bedient werden – und dann…

  1. Mona Rieboldt

    Derartiges wird sich wiederholen, auch in anderen Bereichen, die kundenorientiert sind. Da man nur kundenfreundlich sein will, werden da vielleicht demnächst mehr Männer und weniger Frauen angestellt. Insgesamt wird man sich hier mehr und mehr in den Islam integrieren. Eine derartige Kriecherei wie in Deutschland auch die Politik vor den Islamverbänden veranstaltet, ist schon krank. Aber in zwei Jahren wird auch die Scharia nach und nach Einzug halten in unser Rechtssystem.

    Und nun warte ich darauf, dass den Frauen seitens der Politik gesagt wird, sie sollten sich besser zu Hause aufhalten, ansonsten dürften sie sich halt nicht wundern, sexuell attackiert zu werden von den “Schutzsuchenden”.

  2. Seerose

    Nun, dann werd ich halt nicht mehr bei Mann einkaufen.

  3. Volker Seitz

    Das Unternehmen wird nur reagieren wenn die Kunden wegbleiben. Ich würde in einer solchen frauenfeindlichen Bäckerei nicht mehr kaufen.

  4. Johannes

    Vor weg ich habe noch nie bei Mann eingekauft, in Zukunft werde ich aber bewußt vermeiden dort einzukaufen. Das ganze hat einen einfachen Grund, hier geht es nicht um Rücksicht, Verständnis, Kundenwünsche, nein, dieses Verhalten ist opportunistisches Diskriminieren von Frauen. Wenn dieses Fehlverhalten Schule macht dann wird die gesamte Lebensweise in Österreich innerhalb kürzester Zeit dem Mittelalter gleichen. Wer hier her nach Österreich kommt und sich das Verkaufspersonal nach dem Geschlecht aussuchen will sollte bitte schleunigst wieder dorthin gehen wo er hergekommen ist. Ich kann mir nicht vorstellen das selbst unsere lieben Linken für dieses Frauenbild in der Gesellschaft Verständnis haben können.
    Mein spezieller Dank geht an den Kunden, wir dürfen nicht aufhören solche Missstände anzuprangern und publik zu machen!

  5. Christian Peter

    Man stelle sich die Aufregung vor, wenn ein Kunde darauf bestünde, sich von einem gebürtigen Österreicher bedienen zu lassen..

  6. Alfred Reisenberger

    Die Antwort vom “Mann” ist genau was wir nicht lesen oder hören wollen: Wir sind um eine kundenfreundliche Loesung bemüht. Was heißt das? Das der “Mann” das Verhalten unterstützt!! Ja, spinnen jetzt schon alle? Man stelle sich mal vor, man würde verlangen, dass man nicht von einem/einer Schwarzen bedient werden möchte. Da würde sich der Spaß aufhören! Eines steht für mich fest. Der “Mann” sieht mich nie wieder. Wird ihm egal sein, aber bei so viel heisser Luft, wie in dem Email steht, kann und will ich nicht mehr mein Geld hintragen. Aber von unserem Steuergeld ernähren wir ja jetzt sowieso alle Fluechtlinge, die mit ihrem Verhalten und dem Geld anderer Leute dort alles geboten bekommen.

  7. Marianne

    England, das dank PC schon länger und wesentlich intensiver an der Selbstaufgabe arbeitet, ist so etwas selbstverständlich. Beispielsweise die Banken haben längst das Sparschwein, ursprünglich eine englische Tradition, abgeschafft, oder British Airways hat ihren Stewardessen das sichtbare Tragen von Ketterln mit Kreuzanhänger untersagt. Alles um die “Gefühle” nicht zu verletzen. Von wem wohl? Und das beste daran, alle machen mit, kaum jemanden stört das. So wird es bei uns wohl auch kommen und die Befürworter dieser “Toleranz” werden weiter mit überwältigender Mehrheit gewählt.

  8. Goetz Goetz

    Offensichtlich sind Chefs bei dieser Firma am Werk, die eine so dicke Haut haben, dass sie auch ohne Rückgrat aufrecht stehen können, denn anders ist diese Haltung nicht zu verstehen.

  9. Rado

    “Ich hätte gerne zwei Salzweckerl, aber nur von einer hübschen weiblichen oben-ohne Bedienung bitte!” 🙂

  10. Lisa

    @Christian Peter: die Probe aufs Exempel wäre mal zu machen: ein Geschäft suchen, das solchen “Kundenwünschen” entgegenkommt und dann den Kundenwünsch äussern, von einem Einheimischen bedient zu werden. Mal sehen, was dann geschähe… (Allerdings gibt es auch Muslim-Hasserinnen, die sich nie an der Kasse anstellen,wo eine Kopftuchträgerin sitzt… Und anderseits letztere sich gern dort anstellen… Segregation beginnt im Kleinen)

  11. waldsee

    war die verkäuferin muslima?
    warum ist sie zurück getreten?

  12. riki

    Das hätte sich dieser Laden nicht bieten lassen sollen. Zum Schutz der Verkäuferin, hätte der frauenverachtende Kunde ohne Wenn und Aber, den Laden ohne Ware notabene, verlassen, und obendrauf ein lebenslanges Hausverbot ausgesprochen werden sollen.

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