Ein Meer wird geschlossen

Von | 3. August 2017

“Das könnte der Anfang vom Ende der zigtausendfachen Zuwanderung über die sogenannte zentrale Mittelmeeerroute von Libyen nach Italien sein: Die Regierung in Rom hat an diesem Freitag beschlossen, die italienische Marine auch zur Unterstützung der libyschen Küstenwache einzusetzen – in libyschen Hoheitsgewässern. Ein Wendepunkt, denn ab jetzt können italienische Marineeinheiten afrikanische Migranten nicht nur von der Abfahrt abhalten, sondern innerhalb der libyschen Zwölf-Meilen-Zone aufnehmen – und zur libyschen Küste zurück bringen. Das könnte das Ende des Geschäftsmodells nordafrikanischer Schlepper und Schleuser sein…..” (hier)

25 Gedanken zu „Ein Meer wird geschlossen

  1. Thomas Holzer

    Man soll -bekanntlich- den Tag nicht vor dem Abend loben!
    Es ist durchaus möglich, daß die hier verbreitete Euphorie zu früh kommt.

  2. nattl

    Genauso wie die Balkanroute “geschlossen” wurde…

  3. waldsee

    abwarten,die Wahlen in der BRD und Ö sind noch nicht vorbei und die “Produktplatzierung Flüchtling,Asyl “geht munter weiter. Manche Berichte erinnern an Courts-Mahler Geschichten,besonders ARD und ZDF lehnen sich sehr weit aus dem Fenster.Der ORF ist auch dabei,aber weniger mutig,er neigt wie die meisten Ösis zur Hinterfotzigkeit.

  4. steyn

    Auch wenn die Zeit der großen Seeschlachten längst vorbei ist, dürfte es dennoch sinnvolle Aufgaben für die Marine auch in Zukunft geben. Frage mich nur, warum das sooo lange gedauert hat und warum der Marineeinsatz nicht wesentlich großzügiger angelegt wurde.

  5. KTMTreiber

    @Waldsee:
    “…neigt wie die meisten Ösis zur Hinterfotzigkeit”

    Diese Aussage betrachte ich als Unverschämtheit und schmolle jetzt ! – Ein Ösi 😉

  6. mariuslupus

    Aber, aber, was bilden sich die Italiener ein. Bald kommt die Kavallerie der EU, schneidig aber dumm, und wird die Italiener mit Sanktionen bedrohen. Ausserdem meinen es die Italiener ernst ? Dire è fare, tra mare !
    Niemand in der EU, will tatsächlich an der Situation etwas ändern. Die Schwarzafrikaner sind für die weitere politische Entwicklung der EU bereits eingeplant.
    Es gibt eine einfache Lösung: Merit based immigration system. Die Medien werden voller Hasstiraden gegen den Autor dieses Vorgehens sein. Die EU will das Gegenteil. Umso weniger Bildung und Qualifikation, umso besser. Diese Masse lässt sich ganz einfach manipulieren.

  7. Falke

    Ich warte nur noch auf den Aufschrei der NGOs samt Entscheidung der verschiedenen nationalen und internationalen linken Gerichte. Einen Vorgeschmack hat man ja schon bekommen: Die NGOs – hier vor allem die “Ärzte ohne Grenzen” – haben ja bereits die (eigentlich selbstverständlichen) von Italien verfügten Auflagen für das Verhalten der NGOs im Mittelmeer empört abgelehnt. Und gerade eben wird ein deutsches “Hilfsschiff” in Italien wegen Verdachtes auf Zusammenarbeit mit Schleppern überprüft. Die derzeitigen Pläne hören sich ja gut an, allein mir fehlt der Glaube.

  8. waldsee

    @KTMTreiber
    nicht alle !!! ich bin auch ein Ösi,ohne Bart und ohne Kopftuch. 🙂
    Die hättiwarikunntisoiti -Kultur beherrsche ich auch.

  9. Christian Peter

    So macht das auch Spanien mit großem Erfolg. Vom Ende des Geschäftsmodells der Schleuserei kann aber keine Rede sein (sollte dieses Vorhaben überhaupt erfolgreich verlaufen), solange illegale Einwanderer rechtlich privilegiert werden, wird sich illegale Einwanderung immer lohnen.

  10. sokrates9

    Italienische Regierung “verhandelt”mit den NGO’S,!So weit sind wir schon! Ein Staathatmit dahergelaufenenLinken die sich praepotent NGO’s nennen nichts zuverhandeln,!

  11. fischer

    das treiben der bruesseler,der regierungen und ngos wird so lang wie irgend mögl unter dem titel “wir wollen dem schleusertum ein en riegel vorschieben” weitergehen,bis das eh schon v juncker&konsorten u v.a. von soros verlangte konzept der legalen massenimmigration einer mürbe gemachtenr bevoelkerung aufs aug gedrückt werden kann

  12. Reini

    Diese illegale Migrantenherumschifferei ist so chaotisch und korrupt, sodass solche Berichte nicht mehr glaubwürdig sind. Bis Italien und die EU einen Plan umsetzten, haben die Schlepper schon längst einen neuen Weg gefunden.
    In einem anderen Zeitungsbericht steht, dass die Marine keine Migranten aufnehmen wird.

  13. Christian Peter

    Dabei wäre die Lösung so einfach, wenn politisch erwünscht : Man bräuchte bloß das Asylrecht auf EU – Ebene derart ändern, dass Asylbewerber einen Asylantrag ausschließlich in einer Botschaft außerhalb Europas zu stellen haben. Das würde dem gesamten Schleppereesen über Nacht die Geschäftsgrundlage entziehen.

  14. Giovanni B.

    Herr Christian Peter, das Asylrecht ist nach meinen Informationen nicht an ein EU Recht gebunden, sondern in jedem Staat unterschiedlich definiert! Korrigieren Sie mich bitte, sollte ich falsch liegen.

  15. Christian Peter

    @Giovanni

    Neben nationalen Regelungen gibt es auch völkerrechtliche Vereinbarungen, wie etwa die Genfer Konvention, die EMRK oder Regelungen des EU – Rechts. Gerade in der EU wäre es ein Leichtes, das Asylrecht auf neue Füße zu stellen und eine einheitliche Regelung für alle Länder durchzusetzen (siehe Vorschlag oben). Da dies nicht passiert, scheint hinter der Politik ein Plan zu stecken, etwa die Zerstörung der deutschen und anderer eiropäischen Kulturen zwecks Unterwefung der Völker Europas.

  16. stiller Mitleser

    @mariuslupus
    da Sie grad von der Kavallerie sprechen (“schneidig aber dumm” – womit sich Infanteristen immer gerne trösteten) eine Frage in die Runde, denn hier gibt’s ja FPÖ-Sympathisanten die das vermutlich wissen:
    mit ihren zahlreichen Wiener Stimmen sollte die FPÖ auch eine Meinung zu den Fiakern in der Innenstadt haben. Welche bitte???

    Dazu ein paar Fakten:
    Die Wiener Koalition hat eine Kompromißlösung mit Nummerntafeln für die Fiaker und einigen Einschränkungen beim Einsatz der Pferde (Ruhezeiten, Temperatur) ausgehandelt.
    Wegen ihrer Bedeutung im zivilen und militärischen Bereich wurden Pferde sehr extensiv medizinisch beforscht, man weiß was sie brauchen, was ihnen schadet und wofür sie geeignet sind, für den City-Verkehr – wie die verschiedenen Unfälle mit in Panik geratenen Pferden zeigen – jedenfalls nicht. Wir brauchen die Pferde nicht mehr als Zugtiere, wie Sloterdijk in irgendeinem Vorwort schrieb: das Pferd ist glücklich frei.
    Rom und New York haben die Fiaker bereits abgeschafft, in Wien könnten sie auf den Schönbrunner Park und den in Laxenburg beschränkt werden, damit Touristen sich herrschaftlich fühlen und Hochzeiter sich romantisch fotographieren lassen können.

  17. Christian Peter

    @Giovanni

    Die EU macht gar keinen Hehl daraus, dass das Ziel die Abschaffung der Nationalstaaten ist. Um das zu erreichen, dürfte die Überflutung Europas mit Migranten und die Zersetzung der Kulturen ein durchaus geeignetes Mittel sein.

  18. fischer

    bislang vermisse ich jegliche inf od vision darüber ,wer dann das grenzenbefreite eu teileuropa nach welchem recht und in welcher form “regieren” würde.
    (ob die.befreiung v grenzen u nat.staaten auch f afrika geplant ist? f vorderasien?)

    was folgt auf die ausradierung der nstionalstaaten (gem.eu kommiss.timmermans)

    rätselhaft.

  19. mariuslupus

    Das Archiv ist für die Ansichten eines ehrenwerten Journalisten, eine Bestätigung seiner Fähigkeiten.
    Christian Ortner, Die Presse, 6.November 2015: “….jüngst beschlossenen Anpassungen des hiesigen Asylrechts – laut Bundesregierung, “ein Signal an die Bevölkerung”. Die freilich wünscht sich freilich keine Signale, sondern Lösungen.”
    Nicht einmal ein Signal hat die Bevölkerung erhalten. An die Lösungen, haben nur die realitätsfernen Politikerafficionados geglaubt.

  20. Christian Peter die

    @Fischer

    Danke, dass Sie den Namen des Vizepräsidenten der EU – Kommission, Frans Timmermans nennen. Dieser sprach anlässlich einer Rede 2015 das politische Ziel der EU klar aus, nämlich ‘homogene europäische Kulturen durch Vermischung der Rassen abzuschaffen’. ‘Die Zukunft der Menschheit sollte in einer vermischten Superkultur liegen, in der weder einzelne Nationen noch Kulturen eine Rolle spielen’.

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/eu-kommission-vize-fordert-homogene-kulturen-abschaffen-vermischte-kulturen-weltweit-a1327296.html

  21. Fragolin

    Italienische Gelderpressung bei der EU.
    Stufe 1: Entweder wir bekommen großzügige Hilfen, oder wir schicken euch unsere “Flüchtlinge” noch vor der Merkelwiederwahl nach Deutschland.
    Stufe 2: Wir wollen noch mehr, oder wir kassieren eure NGO-Fährschiffe und lassen “Flüchtlinge” im Meer ersaufen. Wollt ihr hässliche Bilder?
    Tja, wer sich mit dem Mutterland der Mafia anlegt, ist bald seine Brieftasche los.

  22. mariuslupus

    @Fragolin
    “Stufe “, beides wird nicht stattfinden. Keine Schiffe werden kassiert, aber sollten sie aus dem Verkehr gezogen werden wird niemand ertrinken. Ganz einfach. Die EU finanzierten Schlepper werden arbeitslos.

  23. Christian Peter

    @Fragolin

    ‘Wer sich mit dem Mutterland der Mafia anlegt, ist bald seine Brieftasche los’

    Ich hoffe, Sie meinen Deutschland und nicht Italien ? Italien kann nicht dafür, dass die EU in Sachen Flüchtlinge vollends versagt, andernfalls würden längst keine Einwanderer mehr in Italien stranden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.