Ein Milliardenfehler der EU

Von | 14. September 2021

(Christian Ortner/ “EXXPRESS”) Wenn ich morgen zu meiner Bank gehe, einen Kredit über 200.000 Euro möchte und die Frage, wann und wie und aus welchem Einkommen ich das zurückzahlen werde, nicht einigermaßen schlüssig beantworten kann, dann wird mich der Bankmensch vermutlich zuerst bitten, den Inhalt meines Schrankes auf die Vollzähligkeit der Tassen hin zu überprüfen und anschließend von der Security zum Ausgang begleiten lassen.

Interessanterweise gelingt der EU – genauer der Europäischen Kommission – diese Nummer gerade völlig problemlos. Um die Mitgliedsstaaten mit hunderten Milliarden an Corona-Hilfen in Form von geschenktem, nicht rückzahlbarem Geld zuzuschütten, nimmt die Kommission entsprechende Kredite auf, ohne bis jetzt auch nur halbwegs schlüssig erklären zu können, woher die Mittel für die Rückzahlung eigentlich kommen werden. Derzeit hat die Union ja keine Einnahmen, aus denen diese Schulden getilgt werden können.

Im richtigen Leben würde man so etwas wohl als fahrlässig bezeichnen; aber Brüssel darf das halt. mehr hier

3 Gedanken zu „Ein Milliardenfehler der EU

  1. dna1

    Das funktioniert schon, nämlich dann, wenn die Bank, die ihnen das Geld gibt (es ist die EZB), es selber nicht zurück zahlen muss. Dann steht es halt 99 Jahre in den Büchern, und unter Berücksichtigung von 0% Zinsen und Inflation sind diese Kredite bis dorthin nur noch eine Ziffer irgendwo hinter dem Komma.

  2. sokrates9

    Milliardenfehler Das ist kein Fehler – ist gewollt.Ob infolge wirtschaftlicher Ignoranz oder aus anderen Gründen – ist wahnsinnig bequemer Weg.Leider werden in Falle eines crashes die Verantwortlichen nicht zur Rechenschasft gezwungen!

  3. Heinrich Moser

    Die Deutschen werden das schon zahlen; und wir mit ihnen.

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