Ein mutiger und werteorientierter Journalist eben

Schimpft nicht auf Claas Relotius. Er hat den Stoff geliefert, die Dealer in den Leitmedien waren zufrieden damit und die Kunden auch: Eigentlich hat er sogar den Karl-May-Preis verdient. weiiter hier

6 comments

  1. sokrates9

    Neben den Redaktionen die Märchenerzähler wie Claas Relotius fördern sollte man auch mal die Jury´s diverser Preisverleihungen vor den Vorhang bitten! Anscheinend alles Anhänger von Karl May! Habe keine einzige Stimme gehört die bedauert Relotius gefördert zu haben und von der Realität getäuscht worden zu sein!

  2. wbeier

    Relotius hat nur geliefert was der Markt verlangt und seine Marge sichert. Wenn Postfaktisches aber konzeptionell Passendes erwünscht wird – voila, wie bestellt.
    Da ist der Hund ganz woanders begraben und wenn der Journalismus keine Fähigkeiten zur Selbstreinigung wie alle langfristig funktionierenden Systeme hat, sollte daran von innen heraus gearbeitet werden.

  3. Falke

    Was mich wundert, ist die Tatsache, dass auch die Weltwoche Artikel von Relotius publizert haben soll. Bekanntlich ist dieses Schweizer Wochenblatt alles andere als links, migrationsfreundlich, gutmenschlich, politisch korrekt usw. Da muss man sich fragen, was diese Beiträge von Relotius wohl enthalten haben mögen. Weiß das vielleicht jemand?

  4. Johannes

    Für mich ist Relotius nur ein Glied einer ganzen Kette von Ereignissen die mich misstrauisch machen.

    Da wären die regelmäßig stattfindenden Kriege der Antifa im Verbund mit verschiedenen anderen Gruppen, die ganze Straßenzüge abfackeln, Geschäfte plündern, Polizisten schwer verletzen und eigentlich wie eine Armee Krieg führen. Regelmäßig am 1. Mai und zu G20 Treffen, unregelmäßig zu jeder sich bietenden Gelegenheit im Kampf gegen Rechts.
    Misstrauisch machte mich nicht die Tatsache das es solche Anarchisten gibt sondern viel mehr wie darüber berichtet wurde. Von Lausbubenstreich bis berechtigter Kampf ist da alles zu vernehmen, nur halt keine eindeutige Verurteilung.

    Misstrauisch machte mich auch die Berichterstattung über Bürgerdemonstrationen anlässlich der Ermordung eines Menschen und der schweren lebensbedrohenden Verletzung zweier seiner Begleiter.

    Misstrauisch machte mich das der Herr Steinmeier zum Besuch eines Konzertes aufruft in dem wiederum Protagonisten auftreten die zur Gewalt gegen Polizisten aufrufen.

    Noch mehr misstrauisch macht mich Herr Relotius, nicht mehr ihm selbst, er hat ausgespielt, als seiner Zunft traue ich nun gar nicht mehr über den Weg.
    Fast hätte er es geschafft das man hin und wieder sich gefragt hat ob man denn richtig läge mit seiner Meinung oder ob es vielleicht doch so ist wie es Journalisten wie Relotius erlebten und niederschrieben.

    Der linke Mainstream wird in Zukunft damit leben müssen das alles in Frage gestellt und zunächst einmal grundsätzlich als Fake News von mir und sicherlich von vielen anderen kritischen Menschen abgelehnt wird.

    Man wird, will man in Zukunft glaubwürdig sein immer zwei Seiten aufzeigen müssen, sich nur mit einer zu begnügen wird automatisch den Reflex der Lügenpresse in mir auslösen.

  5. Gerald Steinbach

    Relotius ist sicher kein Einzelfall, mehr oder weniger zufällig wurde er aufgedeckt, der größere Teil des Eisberges liegt ja bekanntlich unter Wasser und ist nicht sichtbar.

    Die Situationselastische, flexible Arbeitsweise der Antifa, wie user Johannes aufzeigt, macht auch mich stutzig, nirgends ist die Flexibilität dieser Gruppe so gut vernetzt wie in Deutschland.

    Unlängst ein kleiner Stammtisch in einen Bayrischen Dorf mit AfD Beteiligung und die Antifa war pünktlich vor Ort, die Zusammenarbeit mit den etablierten Parteien dürfte da vorhanden sein

  6. astuga

    @Gerald Steinbach
    Die Antifa setzt sich ja in Teilen wenn nicht überwiegend aus der Parteijugend etablierter linker Parteien zusammen. Und wird auch durch öffentliche Gelder finanziert (in Bayern sogar durch die CDU). Selbst die Anreise wird mitunter organisiert und bezahlt.
    All das weiß man aus parlamentarischen Anfragen in den Landesparlamenten.

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