Ein Offener Brief an die Bundesregierung

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann, 
Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Mitterlehner, 
Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,   es erfüllt die Israeltische Kultusgemeinde mit Befremden und Trauer, dass bei der gestrigen beeindruckenden Gedenkkundgebung am Ballhausplatz vergessen wurde das Wort “jüdische Opfer” auch nur ein einziges Mal zu erwähnen. Dabei war die Kultusgemeinde sogar als eine der Religionsgemeinschaften Miteinlader.

Die vier Terroropfer im jüdischen Supermarkt starben nicht wie erwähnt “als Angehörige verschiedener Religionen, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren”, sondern weil sie am Freitagnachmittag für den kommenden Sabbath Einkäufe tätigten. Sie starben weil sie Juden waren!

Nach den Anschlägen in Toulouse und Brüssel mit jeweils vier Toten war dies der dritte Terroranschlag islamistischer Fanatiker gegen eine jüdische Einrichtung in Europa. Die jüdische Gemeinde fragt sich warum es so schwer erscheint, der jüdischen Menschen zu gedenken und diese auch beim Namen zu nennen damit sie niemals vergessen werden. Sie waren Bürger Europas, die wegen ihrer Religion hingerichtet wurden:

Yoav Hattab, 21 Jahre, Sohn des Oberrabbiners von Tunis
Philippe Braham, ca. 40 Jahre,
Yohan Cohen, 22 Jahre,
Francois-Michel Saada, ca. 60 Jahre

ALLE SIND CHARLIE, KEINER IST JUDE!

In Frankreich erfolgten eindeutige Erklärungen der Politik und Zivilgesellschaft. Die jüdische Gemeinde stellt sich die Frage wieso es in Österreich bei einer so wesentlichen Veranstaltung, die wir vollinhaltlich mit unserer Teilnahme als Veranstalter unterstützt haben, nicht möglich ist eine klare Aussage und Solidarität der Bundesregierung zu erhalten?

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde – Israelitische Religionsgesellschaft

38 comments

  1. Der Bockerer

    Der Bundeskanzler weiß: es gibt mehr moslemische Stimmen bei der nächsten Wahl als jüdische. Und Politiker machen immer das, was mehr Stimmen bringt. Nicht nur in Österreich.

  2. cmh

    Nur keine Aufregung: Moslem ist auch nicht (und wenn dann nur undeutlich genuschelt) vorgekommen. Und wenn die auch nicht eingeladen haben, die Verursacher dieser “je suis Schleim” Veranstaltung waren die allemal.

  3. Der Realist

    diese Sorgen muss man erst einmal haben, oder pocht da jemand auf die Exklusivität der Opferrolle.

  4. Thomas Holzer

    Daß der erschossene Polizist Muslim war, war für die Attentäter wohl nur sehr schwer zu erkennen; daß der Supermarkt wohl hauptsächlich jüdische Kunden hat, jedoch nicht. Das ist der wesentliche Unterschied.
    Und daß sich gewisse Muslims anscheinend “liebend gerne” gegenseitig abschlachten, ist auch keine Neuigkeit.
    Aber, wie schon an anderer Stelle hier geschrieben; in Österreich und EU-Europa werden halt -um des Friedensprojektes Willen- Kompromisse eingegangen, “das muß man schon verstehen”

  5. Selbstdenker

    “ALLE SIND CHARLIE, KEINER IST JUDE!”

    Das könnte damit zusammen hängen, dass der österreichische Charly, ein Freund vom Präsidenten und selbst Präsident vom SPÖ-Pensionistenverband sowie Präsident der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen ist.

  6. Christian Weiss

    “diese Sorgen muss man erst einmal haben, oder pocht da jemand auf die Exklusivität der Opferrolle.”
    Da pocht nicht jemand auf die Exklusivität der Opferrolle, sondern dafür, dass endlich anerkannt wird, dass Juden auch 2015 immer noch wegen ihrer Religionszugehörigkeit in Frankreich abgeschlachtet werden. Die Serie an Verbrechen, die in den vergangenen Jahren an französischen Juden durch Muslime begangen wurde, ist inzwischen eindrücklich lang. Das soll verdammt noch mal auch öffentlich anerkannt werden!

    Stattdessen ist aber bereits eine gegenteilige Tendenz am Laufen. Da versteigern sich einige Hohlraumschädel inzwischen darauf, dass der Islam das wahre Opfer der Charlie-Hebdo-Anschläge sei.
    Und einige ganz abgedrehte – schon böswillig blöde – Irre wollen uns inzwischen weismachen, dass die Kritik am Islam, die – völlig berechtigt – darauf fusst, dass diese “Religion” mit ihrer Streitschrift “Koran” den ideologischen Nährboden für unzählige abscheuliche Gewalttaten, Geschlechtersegration, Frauenunterdrückung, Verneinung und Bekämpfung sämtlicher elementarer Freiheitsrechte bietet, vergleichbar sei mit der Ermordung von 6 Millionen Juden, die lediglich darauf fusste, dass die Juden Juden sind und man gerade gut einen Sündenbock brauchen konnte.

  7. cmh

    Es würde mir leichter fallen, für Juden einzutreten, wenn die einmal auch für uns einträten täten.

    Das war das letzte Mal vor gefühlten 100 Jahren der Fall.

    In meiner eigenen Lebenszeit sind mir nur die Sache mit der Goldenen Adele in Erinnerung und nach Ariel Muzikant bin ich sowieso ein Nazi.

  8. cmh

    Daran ändert nichts, dass ich recht froh darüber bin, dass es Israel gibt. Dort wird Europa tatsächlich verteidigt.

  9. Thomas Holzer

    @cmh
    Mit Verlaub, aber warum sollen Juden für “uns” eintreten?
    Nicht mal die gewählten Politikerdarsteller treten für “uns” ein, und die werden eigentlich von “uns” dafür bezahlt 😉

  10. Syria Forever

    Je ne suis pas*
    The truth, worldwide, just in November 2014, 7 persons per hour lost their lives because of Islamic jihad. 7 people per hour! It makes just in November more than 5000 people.
    Je n’ai aucun nom**
    They are just numbers, for statistics, will be remembered less day by day. They are the victims of terror with no names from different continents and of less value.
    Then I ask you, today the ones who say “I am Charlie” why didn´t you come out before for those anonymous people?
    Je ne t’accuse pas, ***
    Some Europeans never took lessons from the history.
    There are ones who inference revenge is right. I am sorry for them but because in the humanist world and in a democratic society, they missed to show the responsibility and the profound lesson of justice and tenderness, I will not offer my apologies.
    I will not apologize for them why should you?
    We are not Charlie we are us.
    To be ourselves is enough.
    Ohad Kaynar
    http://israilblogu.com/tag/yahudi/

    Persönlich stellt sich mir die Frage, und bleibt leider nicht gestellt. Warum die Anschuldigungen des politischen Establishments? “Israel ist doch am Ende schuld an den Morden in Paris.”, zu hören von allen Seiten.
    Hypokriten ziehen durch Paris, oder stehen in Wien herum, demonstrieren gegen Terror und für Meinungsfreiheit, wobei sich der Terror auf “Ich bin Charlie” beschränkt hat, wenn interessiert der Supermarkt, und gleichzeitig beginnen Israel für die Morde an zu klagen.
    Shalom

  11. Syria Forever

    cmh

    Warum sollte Israel, in Israel, Europa verteidigen? Israel wird häufig verkannt wenn es mit, westlichen Werten, verbunden wird. Das Missverständnis wird, oder wurde, Israelis lernen schnell, auf beiden Seiten gemacht.

    Israel ist Mittlerer Osten und nicht Europa, mit dem Vorteil einer Jahrtausenden alten Zivilisation.
    Europa bezeichnet sich als Christlich-Jüdische (seit neuem) Kultur. Woher kommen diese Kulturen? Aus dem Mittleren Osten, und somit folgt Europa nach eigenen Aussagen Mittelöstlichen Kulturen.
    Wenn Sie Juden auffordern sich für Europa und deren Werte stark zu machen; Haben das Juden nicht immer getan und tun es noch? Viele Juden in Frankreich haben sich hinter die Araber in Gaza und West-Bank gestellt, ganz im Interesse Frankreichs. Die Juden in der Türkei verteidigen weiterhin ihr Land, wie sie es, mit allen anderen Türken, von Atatürk übernommen haben. In Deutschland verteidigt der Repräsentant der Jüdische Gemeinde die Muslimen Deutschlands, ganz im Sinne Deutschlands.
    Das die Entscheidungen der Diaspora nicht immer zum Vorteil Israels sind muss ich nicht betonen.

    Der Judenhass nimmt in Europa exorbitant zu. Der Exodus der Juden aus Europa hat begonnen. Wenn sich Europa nicht radikal ändert wird dieser auch im Exodus enden.
    Shalom

  12. aneagle

    warum die Aufregung der Kultusgemeinde? Die Veranstaltung am Faymannplatz war der Pressefreiheit gewidmet und nicht irgendwelchen Religionen und ihren beklagenswerten Opfern.
    Multikulti hält eine Konfrontation der Kulturen nicht aus. Das darf es nicht geben und das gibt es daher nicht, höchstens bei Pegida, aber die darf es eigentlich auch nicht geben, wir arbeiten daran. Also eiern wir lieber rund um unsere Werte des Westens wie Pressefreiheit. Das Menschen sterben, welche und warum ist Kanzlerdarstellern völlig egal, das lenkt nur von der Selbstinszenierung ab. Nicht umsonst hat Österreich, bevor es das erste “Opfer” der Kriegsjahre wurde, seine Intelligenz so nachhaltig vertrieben, dass noch heute sein Mangel am Faymannplatz besichtigt werden kann. Die Vertriebenen hingegen scheinen keine Migrationshindernisse zu kennen, mehrere von ihnen wurden Nobelpreisträger, von keinem ist eine Gewalttat bekannt. Wie unsympathisch !

  13. ricbor

    Glückliches Österreich. In Deutschland besucht ein Justizminister als Reaktion auf die Pariser Anschläge eine Moschee, um den Moslems seine Solidarität in diesen schweren Zeiten auszusprechen.

  14. aneagle

    @cmh
    Was die “gefühlten Erinnerungen an ihre Lebenszeit” betrifft, erlaube ich mir, mit allem gebotenen Respekt, ihr Wissen um zwei Wiener zu vervollständigen, die weit mehr für unsere freie Gesellschaft des Westens vollbracht haben, als scheinbar in Österreich bekannt. Googeln Sie den Philosophen Sir Karl Popper und den Biochemiker Carl Djerjassi.
    Diese beiden sind die Väter unserer heutigen westlichen Gesellschaft, jeder auf seinem Gebiet. Beide wären ohne zu zögern als Österreicher berühmt geworden und wären damit gerne auch “für Sie eingestanden” , allein sie durften es ab Ende der 30er Jahre nicht, ähnlich wie auch Siegmund Freud. Österreich und auch Sie können nur bedauern, nicht stolz auf die beiden oder die drei ehemaligen Österreicher sein zu können. Der Rest der Welt nahm sie mit Handkuß !

  15. Syria Forever

    aneagle

    I like to quote Sam Levinson’s sketch addressed to Jew-haters: “You want to be mad at Jews”?

    ” It’s a free world and you don’t have to like Jews, but if you DON’T, I suggest that you boycott certain Jewish products, like:
    The Wasserman Test for syphilis,
    Digitalis, discovered by Doctor Nuslin,
    Insulin, discovered by Doctor Minofsky,
    Chloral Hydrate, discovered by Doctor Lifreich,
    The Schick Test for Diphtheria,
    Vitamins, discovered by Doctor Funk,
    Streptomycin, discovered by Doctor Woronan,
    The Polio Pill by Doctor Sabin and
    The Polio Vaccine by Doctor Jonas Salk.
    Go on, boycott!
    Humanitarian consistency requires that my people offer all these gifts to all people of the world.
    Fanatic consistency requires that all bigots accept Syphilis, Diabetes, Convulsions, Malnutrition, Infantile Paralysis and Tuberculosis as a matter of principle.
    You want to be mad at the Jews? Be mad at the Jews!
    But I’m telling you, you ain’t going to feel so good.”

    Shalom

  16. mannimmond

    Weiß jemand, ob auch ein Vertreter des Dialog-Zentrums, etwa gar die unsägliche Claudia Bandion-Ortner, an dieser Veranstaltung teilgenommen hat?

  17. Selbstdenker

    @Syria Forever:
    “Some Europeans never took lessons from the history.”

    Die meisten Europäer haben ziemlich schnell die Hosen voll, wenn in Europa ein paar mal das passiert, was im Nahen Osten an der Tagesordnung ist. Anstatt vom Überlebenswillen der Juden und der Israelis zu lernen, zeigen sie sich selbstgefällig auf Betroffenheitsevents, üben sich in Äquidistanz, Präventivunterwerfung oder stellen sich “couragiert” auf die Seite der neuen Nazis (die mit dem Turban, der schwarzen Flagge und der umgehängten AK-47): “Bitte lieber Herr Terrorist, verschonen Sie uns. Wir zeigen auch allen, dass wir Sie ganz lieb haben und die Juden hassen.”

    Wenn die Europäer aus der Geschichte gelernt hätten, wüssten sie, dass wir gerade eine Neuauflage der Dreissigerjahre erleben und was Appeasement mit Hitler-Deutschland gebracht hat. Heute die Juden, morgen die Homosexuellen, übermorgen die Zigeuner, danach die Christen usw.

    “We are not Charlie we are us. To be ourselves is enough.”

    Es wäre schon einmal ein guter Anfang, wenn sich die Leute klar machen würden, wer sie sind, was für sie auf dem Spiel steht, von wem sie gerade angegriffen werden, dass es sich um einen Angriff handelt, wem dieser Angriff gilt und welche grundsätzliche Logik bei diesen Angriffen eingesetzt wird.

    Anstatt sich um “Gender” im Benin zu kümmern, sollten sich die Europäer den Zuständen widmen, die sich gerade mitten in ihren Städten zusammenbrauen. Wenn es alleine in Frankreich über 750 polizeilich registrierte (!) “No-go Areas” gibt, in denen Polizei und Einsatzkräfte nicht mehr rein können, spricht das Bände. Diese Gebiete zählen zwar noch formell (für die Statistik…) zum Staatsgebiet – de facto werden sie nicht mehr vom Staat beherrscht.

  18. cmh

    @aneagle

    Na bitte ned! Jedesmal, wenn ich davon höre, dass wir Zuzug brauchen um unsere Pensionssysteme aufrechtzuerhalten, denke ich leise an den Herrn Djerassi.

    Wenn sie eine Meinung zu Popper jenseites des Mainstreams hören wollen, dann lesen Sie Feyerabens Wider den Methodenzwang.

    Freud schließlich ist der Begründer der Krankheit, deren Heilung sie zu sein vorgibt.

    Nein nein. Ich bleibe bei den gefühlte 100 Jahren und ziehe meinen Hut vor den Mitbürgern mosaischen Bekenntnisses, die für Gott, Kaiser und Vaterland gefallen sind.

    Wenn Sie mich also googeln schicken wollen, dann müssen Sie früher aufstehen.

  19. cmh

    @SF
    Die Byzantiner waren auch recht unbeliebt im Mittelalter. Warum sei dahingestellt. Aber hätten sie Byzanz nicht so lange gehalten, dann wären die Türken schon 500 Jahre vor Wien gestanden.

    Genauso ist es mit den Israelis. Dass es die Isis nicht uns zuliebe machen ist auch klar.

  20. Syria Forever

    Selbstdenker, Shalom

    30, ich stimme der 30 zu. Die 30iger Jahre waren Neuzeit, wo Europa hinsteuert, oder schon darin ist, wird mehr dem 30ig Jährigen Krieg gerecht.
    Ich hatte es erwähnt, meiner persönlichen Meinung wird Weltgeschichte geschrieben. Und wenn sich 2 Tektonische Platten dieser Grösse treffend werden enorme Energien frei.
    Die Europäer haben es verabsäumt Vorkehrungen zu treffen auf den Zusammenstoss obwohl sie am äussersten Zipfel einer Platte residieren. Selbst jetzt, wo ein Flächenfeuer brennt wird nicht Ursache bekämpft sondern kleine Brandherde an den Ecken.
    Ein wenig Geschichte ergänzt mit Physik lassen keine schöne Vorstellungen ablaufen.

    Anders betrachtet scheint die Welt der Intellektuellen darauf vorbereitet zu sein. Wenn man sich mit verschiedenen Intellektuellen Zirkeln beschäftigt, es wird verstanden es ist an der Zeit Verantwortung zu übernehmen.
    Und deshalb denke ich doch, Europa hat noch die Möglichkeit einen Frontalzusammenstoss zu vermeiden. Doch würde ich mich sputen.

  21. Thomas Holzer

    Weltgeschichte wird sekündlich geschrieben 😉
    Ob unsere Nachfahren auch die kleinen Geschichten beachten werden, steht auf einem anderen Blatt

  22. Syria Forever

    cmh

    Freud. Wenn Sie das Umfeld Freuds ein wenig durchleuchten kommen Sie zu dem Schluss. Der liebe Sigmund hat seine Lehren dem Schamanismus einiger Turkmen Stämme abgekupfert. Sein berühmtes Sofa war überzogen von Teppichen mit Motiven deren Schamanismus. Ist das nicht Ironie?

    Die Auseinandersetzungen zwischen dem West- und Ost,-römischen Reich, die mit der, fast, Vernichtung der Christen im Mittleren Osten enden wird. Dem Mittleren Osten das die Wiege der Christenheit ist. Ist das nicht Ironie?

    Istanbul wurde nicht nur einmal von den Kreuzrittern überfallen und ausgeblutet. Die Europäer haben dem Mittleren Osten niemals welche Gefallen getan. Und die Juden? Jahrhunderte irgendwo zwischen den Stühlen. Jetzt haben die Juden einen Flecken im Mittleren Osten und selbst den ist Europa nicht Willens zu gönnen.
    Warum sollte Israel, Christus war am End a Jud, den Europäern irgend etwas zum Gefallen tun??

  23. Rennziege

    12. Januar 2015 – 15:55 Ähm
    Gerade in die neue Woche aufgebrochen, in der U-Bahn ein sehr knuspriges Posting aus Ihrer Feder lesend.
    Großteils auf Ihrer Linie — aber Revolution, Parteienverbot, direkte Demokratie, Rule of Law … das alles wird die Musi nicht spielen; zu eingewachsen sind EU-weite Staatsgläubigkeit, parasitäre Parteien und Bestechung durch Staatsknete. Ohne Big Bang unheilbar, diese gewachsene Symbiose zwischen Betrügern und Betrogenen.

  24. Thomas Holzer

    @ccpacer
    “ähm” wird etwas TUN
    Er wird sich eine AK-47 beschaffen und seinen “Krieg gegen den Islam” in Favoriten beginnen….
    Er wird den Koran auf den Index setzen, und alle, welche Muslime sind, mit dem Halbmond “auszeichnen” und in Lager stecken; alles entsprechend seiner Selbstbeschreibung als “Humanist”

  25. Ähm

    Ja Herr Holzer Sie insultieren Verteidiger der österreichischen Bevölkerung als angehende Massenmörder, obwohl wir die Menschen vor Massenmördern schützen wollen, die den Massenmord tagtäglich praktizieren und predigen. Sie sind ein erbärmlicher Verräter.
    Uns ist das menschliche Leben das Wertvollste und über allem stehend, auch und gerade Menschenleben des Feindes!

  26. Thomas Holzer

    @Ähm
    Dann schreiben Sie mal bitte, was Sie mit all den Muslimen z.B. in Österreich machen wollen….ohne Personen, welche nicht Ihre Ansichten teilen, als erbärmliche Verräter zu titulieren 😉
    wäre sehr an Ihren humanistischen Vorschlägen interessiert

  27. Herr Karl jun.

    @Ähm
    Das Schicksal bewahre mich vor dem “Schutz” solcher selbsternannten “Verteidiger der österreichischen Bevölkerung”. Als Autochthoner und First Nation Össi ersuche ich Sie ausdrücklich und öffentlich, mich von Ihrer “Verteidigung” auszunehmen.

  28. cmh

    Meine Antwort auf die Frage “Was tun?” kann sich hoffentlich jeder ausdenken:

    Der katholische (nicht nur der christliche) Glaube muss unter uns gestärkt werden.

    Denn was würde einer athistischen Glaubens (sic!) tun? Nichts außer gutmenschlich herumsabbern und die Schuld den Islamophoben geben.

  29. Thomas Holzer

    @cmh
    Da haben Sie schon recht, nur hat sich die katholische Kirche in den vergangenen 50 Jahren leider dem Zeitgeist zu sehr an die Brust geworfen; die Vertreter der röm.kath. Kirche haben, bewußt oder unbewußt, “vergessen”, daß “Christus’ Reich nicht von dieser Welt ist”
    Mehr Spiritualität würde ihr sicherlich nicht schaden.
    Von den Evangelischen erwarte ich sowieso nichts

  30. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Es geht nicht darum den Muslimen etwas anzutun, sie zu stigmatisieren oder aus Europa zu vertreiben. Wohl aber geht es darum ihnen zu zeigen, dass die Westler klare Vorstellungen haben, wie eine Gesellschaft auszusehen hat, dass man bereit ist für diese Prinzipien, die für alle das Leben im Westen lebenswert machen, einzustehen und dass man an die eigene Zukunft glaubt.

    Man muss ehrlicherweise eingestehen, dass an manchen Entwicklungen die Europäer nicht ganz unschuldig sind und dass wir uns selbst zu einer leichten Beute machen. Es sind einige europäische Lebenslügen, die dem Europa, welches wir bis dato kennen, möglicherweise das Leben kosten könnten. Dazu zählt das Wunschdenken per Massenmigration das morbide Pensionssystem am Leben erhalten zu können. Oder der absurde Glaube, dass wir massenhaft billige Arbeitskräfte in Europa brauchen würden, obwohl mit fortschreitender Automatisierung viele Stellen für unqualifizierte Arbeitskräfte wegfallen werden. Oder der sich zu einen riesigen Parasiten auswachsende “Sozialstaat”, der ökonomisch und gesellschaftlich auf Dauer nicht tragbare Migrationsströme nach Europa lenkt und sowohl echte Solidaridät, die auf Emphatie beruht, als auch die Familie als funktionierendes kleinstes soziales System zerstört.

    Wie muss eine Gesellschaft auf einen Außenstehenden wirken, in der viele Menschen keine Kinder haben wollen und stattdessen Haustiere wie Kinder behandeln? Ob Gender Mainstreaming, Ritalin für Knaben, die sich nicht wie Mädchen verhalten, die Homo-Ehe und Abtreibung auf Krankenschein (sic!) von Muslimen auch als “Fortschritt” gesehen werden? Oder was ist von einem Staat zu halten, der sich exzessiv verschuldet, die Bürger mit einen regelrechten Regulierungs-Tsunami eindeckt und gleichzeitig No-go Areas auf dem eigenen (formellen) Staatsgebiet duldet?

    Ich kann es Außenstehenden nicht einmal verdenken, wenn sie der Eindruck beschleicht, dass so eine Gesellschaft in den letzten Zügen ist. Überhaupt dann, wenn sie diese grundsätzlich eh schon nicht mögen.

    Sehen wir der Bedrohung ins Auge, ohne uns selbst was vorzumachen, ohne Angst und ohne uns vom gezeigten Grauen hypnotisieren zu lassen. Lassen wir uns nicht mehr länger unserer Sprache, unserer Feste und unserer Regeln berauben.

    Wenn wir uns von jemanden entledigen sollten, dann sind es die Achtundsechziger, die aktuelle politische Klasse, die Hipster, die Betroffenheitstourisen und die Hashtagschreiber. Die gehören in Wahrheit ins Altersheim, hinter die Schulbank oder ins Irrenhaus. Wir sollten die Ästhetik des Westens wiederbeleben und nicht nur militärisch, sondern auch ideengeschichtlich und demographisch der Steinzeit, die in unsere Straßen, in unsere Medien, in unsere Köpfe und Kinderzimmer eindringt die Stirn bieten.

  31. Selbstdenker

    @cmh:
    Viele katholischen Gesellschaften sind auch sehr lebenslustige Gesellschaften. Es geht nicht um die Wiedereinführung der Bigotterie (die bekommen wir in der Fußgängerzone von den Bücher-Verteilern mit der Häckelmütze praktisch eh geschenkt), sondern um ein Zurechtrücken des Wertegefüges.

  32. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    d’accord, absolut
    aber: die “Eliten” in Österreich, EU-Europa haben sich ja nicht durch einen Coup an die Macht geputscht, sondern sind mehr oder weniger alle ganz demokratisch legitimiert.
    Niemand wehrt sich z.B. gegen den automatischen Datenaustausch, gegen (unbeschränkte) Zuwanderung, gegen Abtreibung, Kinderwunscherfüllung für Lesben und Homos (in Bälde) auf Krankenschein, gegen Quoten, Tschänderasten ad infinitum.

    Wenn sich eine Gesellschaft selbst abschaffen möchte, dann soll sie es tun, mit allen(sic!) Konsequenzen

    Die Schreierei eines “Ähm” ist sicherlich niveaulos und unangebracht

  33. Rado

    Ich bin bestimmt nicht “Charlie” und werde es auch sicher nie werden. Würde zwar nicht so weit gehen, die Redaktion für den “Darwin award” zu nominieren, denn Meinungsfreihiet ist etwas wichtiges, und mir ist es auch herzlich egal, dass ein Überlebende Zeichner namens Holtrop auf seine neuen Freunde kotzt.
    Was mich an der Geschichte stört, ist dass österreichische Politiker auf der selben Party ausgerechnet mit einem Mahmud Abbas gemeinsam gegen den Terrorismus schunkeln.
    Das ist so bizarr, dass man laut auflachen könnte!

  34. Thomas Holzer

    Noch peinlicher ist, daß gestern in der Sendung des Herrn Jauch eine Journalistin, mehr oder weniger ohne Widerspruch, anregen durfte, daß sich Journalisten, Religionsvertreter und Politiker zusammen setzen, um -sinngemäß- Verhaltensregeln für Karikaturen, Satire, Berichterstattung festzulegen!

    Aber hallo! Geht’s noch?!? anscheinend schon; wie nannte das mal ein Herr Khol: “Salamitaktik”

  35. Syria Forever

    Herr Holzer,

    das ist das Problem. Die Menschen missachten die kleinen Dinge. In der Wissenschaft sind die kleinsten Details die das Gesamte ergeben, wenn überhaupt. Wenn nicht, forscht man weiter.
    Die Menschen missachten die kleinen Geschichten, die Randnotizen, aus denen die grossen Geschichten produziert werden. Sie sollten unseren Kindern raten nicht die selben Fehler zu machen. Wissen braucht eine breite Basis und Generationen.
    Shalom

  36. Rado

    @cmh
    Appropos A.Muzikant. War das nicht derjenige Herr welcher noch 2010 mehr Respekt für den Islam forderte? Mehr Moscheen hat er sich damals auch gewünscht.
    Naja irgendwas lag mir noch auf der Zunge. Habs leider vergessen.
    🙂

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