13 comments

  1. net

    Komischerweise hat sich noch nie ein Gott beschwert. Es sind immer nur einfältige Menschen

  2. Sokrates9

    Dramatisch wie sich in den letzten 20 Jahren die PC durchgesetzt hat.Übrigens ein Mickel Jackson wird auch nicht mehr gespielt! Wissenschaft wird durch Religion und Irrationalität ersetzt!Wann wird es wieder Mehrheitsmeinung dass die Erde eine Scheibe sei?

  3. astuga

    “Der Generaldelegierte des französischen Islamrates, Abdallah Zekri, beschrieb das Problem, wenn auch unfreiwillig: Er sagte, Mila habe ‘Wind gesät’ und müsse deshalb ‘mit Sturm rechnen’.”

    Man stelle sich vor, ein Politiker oder Vertreter einer Kirche hätte das in Richtung Muslime gesagt, als Antwort auf islamischen Terror und Intoleranz.
    “Selber Schuld wenn euch jemand ablehnt und attackiert, wäret ihr halt selbst friedlicher gewesen…”

  4. CE___

    Ich denke zu hoffen das Feminnistinnen und linke Politiker jeglichen Geschlechts hier zu Hilfe kommen ist wie das Warten auf Godot.

    Diese Sorte Mitmenschen ist genauso totalitär im Denken wie die Islamisten.

    Nur das deren Gott halt nicht Allah heisst sondern Marx, Engels, Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot, you name it bzw. die von diesen linken Nichtsnutzen und/oder Massenmördern gepredigten Weltanschauungen.

  5. Otto mosk

    beim Islam und ihren fanatischen Anhängern nützen nur mehr Lösungen alla benesch-dekrete. nur wer hat die Eier heutzutage dafür?

  6. Franz Otto Maurer

    Die Frage, ob wir ein Recht auf Gotteslästerung haben sollten, klingt befremdlich. Was soll einem dieses Recht denn garantieren? Der Fall “Mila” dient Ortner dazu, sein Ansinnen zu erklären. Nur ist dieser Fall seitens Mila und ihren Bedrohern so extrem, daß auch ein neues Gesetz hier wahrscheinlich nichts ausrichten wird; weder Menschen wie Mila noch ihre Widersacher fühlen sich von Normen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, und wohl auch kaum von Gesetzen eingeengt.
    Aber zurück zu Ortners Vorschlag eines Gesetzes für Gotteslästerung im säkularen / laizistischen (Macron) Staat. Bedeutet “säkular” für Ortner, daß man jemandem absichtlich verletztend mit einer Lästerung über seine Religion begegnet, anstatt sich über bestimmte Themen zur Religion ganz normal auszutauschen? Wenn die Frage von Christian Ortner lautete, ob wir ein Recht auf Diskussion oder Kritik an einer Religion haben, dann wäre das etwas anderes. Warum aber kreist die Frage um das Recht, über den Glauben anderer lästern zu dürfen? Fehlen uns denn überzeugende, stichhaltige Argumente, mit denen ein respektvolles und sinnvolles Gespräch stattfinden könnte? Ist unsere Kenntnis der Religionen so gut, daß wir unsere Lästerungen auch wirklich gut begründen könnten? Oder fällt es uns ganz einfach schwer, interreligiös kontroversiell zu diskutieren? Haben wir vielleicht keine richtige Diskussionkultur und verstehen uns deshalb besser aufs lästern? Was sagt ein Journalist dazu? Immerhin garantiert ihm unsere Gesellschaft eine ganze Reihe von Privilegien, denn die Meinungsfreiheit, die interkulturelle und interreligiöse Toleranz sowie die freie, sinnvolle öffentliche Auseinandersetzung sind uns allen für die Bildung unserer eigenen Meinung sehr viel wert. Eine gesunde Demokratie braucht sie unbedingt, ohne sie wäre sie kaum denkbar. Journalisten sollen sie gewährleisten und leben davon. Neben Meinungsfreiheit also auch Lästerfreiheit? Ist das die richtige und zielführende Antwort von Journalisten auf die moderne interkulturelle und interreligiöse Auseinandersetzung in unseren Gesellschaften?
    F Maurer

  7. Marianne Gollacz

    Je mehr Macht und Kontrolle die Elite einer Ideologie anstrebt oder ausübt, umso heftiger reagiert sie auf Kritik, Satire oder “Gotteslästerung” und auch auf das Nichteinhalten von Regeln, Geboten und Verboten seitens der “Gläubigen”. Dies gilt nicht nur für religiöse Ideologien, sondern auch für politische und die diversen “Ersatzreligionen”.
    Auch eine Greta Thurnberg-Satire oder Öko-Bewegung-Satire fände heute weltweit keinen Produzenten, keine Finanziers, keinen Vertrieb und keine Kinos.

  8. Steinwendter

    Wahrheit anstelle von Tatsachen, Befindlichkeiten anstelle von fachlicher Kompetenz, Mehrheit hat immer recht egal wie irrational. Da hat nicht nur die Bildung versagt. Sich lediglich auf die conditio humana auszureden ist auch keine Option. Wie viel Wahnsinn verträgt eine moderne Zivilgesellschaft!? das ist es wahrscheinlich was wir ausloten wollen, weil die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, freie Meinung und Gleichberechtigung zu sehr zur Selbstverständlichkeit verkommen sind. Fettgefressen an den Errungenschaften unserer Gesellschaft die von anderen mit Blut und Tränen erkämpft wurden, verlieren wir schleichend die Freiheiten die man sich in anderen Ländern wünscht aber nie bekommt. Der Kniefall vor fundamentalen, willkürlichen, menschenverachtenden Systemen jeder Art führt sicher nicht in eine bessere Zukunft.

  9. Franz Otto Maurer

    Die Frage, ob wir ein Recht auf Gotteslästerung haben sollten, klingt befremdlich. Was soll einem dieses Recht denn garantieren? Der Fall “Mila” dient Ortner dazu, sein Ansinnen zu erklären. Nur ist dieser Fall seitens Mila und ihren Bedrohern so extrem, daß auch ein neues Gesetz hier wahrscheinlich nichts ausrichten wird; weder Menschen wie Mila noch ihre Widersacher fühlen sich von Normen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, und wohl auch kaum von Gesetzen eingeengt.
    Aber zurück zu Ortners Vorschlag eines Gesetzes für Gotteslästerung im säkularen / laizistischen (Macron) Staat. Bedeutet “säkular” für Ortner, daß man jemandem absichtlich verletztend mit einer Lästerung über seine Religion begegnet, anstatt sich über bestimmte Themen zur Religion ganz normal auszutauschen? Wenn die Frage von Christian Ortner lautete, ob wir ein Recht auf Diskussion oder Kritik an einer Religion haben, dann wäre das etwas anderes. Warum aber kreist die Frage um das Recht, über den Glauben anderer lästern zu dürfen? Fehlen uns denn überzeugende, stichhaltige Argumente, mit denen ein respektvolles und sinnvolles Gespräch stattfinden könnte? Ist unsere Kenntnis der Religionen so gut, daß wir unsere Lästerungen auch wirklich gut begründen könnten? Oder fällt es uns ganz einfach schwer, interreligiös kontroversiell zu diskutieren? Haben wir vielleicht keine richtige Diskussionkultur und verstehen uns deshalb besser aufs lästern? Was sagt ein Journalist dazu? Immerhin garantiert ihm unsere Gesellschaft eine ganze Reihe von Privilegien, denn die Meinungsfreiheit, die interkulturelle und interreligiöse Toleranz sowie die freie, sinnvolle öffentliche Auseinandersetzung sind uns allen für die Bildung unserer eigenen Meinung sehr viel wert. Eine gesunde Demokratie braucht sie unbedingt, ohne sie wäre sie kaum denkbar. Journalisten sollen sie gewährleisten und leben davon. Neben Meinungsfreiheit also auch Lästerfreiheit? Ist das die richtige und zielführende Antwort von Journalisten auf die moderne interkulturelle und interreligiöse Auseinandersetzung in unseren Gesellschaften?

  10. Johannes

    Ich bekenne mich zum röm.kath. Glauben auch wenn es mir zur Zeit sehr schwer fällt viele Würdenträger zu verstehen und das Schweigen des Papstes zu einer echten, gerade jetzt in Afrika stattfindenden Christenverfolgung zu verstehen.

    Glaube ist Privatsache, niemand hat das Recht seinen Glauben anderen überzustülpen.
    Es gibt keine Muslim-Area außerhalb einer Moschee von der Menschen verwiesen oder eingeschüchtert werden können.

    Dazu gibt es verschiedene Belege, filmische Beweise, das solche Einschüchterungen stattgefunden haben.

    Islamisten in Wuppertal
    Gericht spricht “Scharia-Polizei” schuldig

    Zunächst wurden sie freigesprochen – nun hat das Wuppertaler Landgericht die Mitglieder der “Scharia-Polizei” doch verurteilt. Die selbsternannten islamischen Moralwächter müssen Geldstrafen zahlen.
    27.05.2019, 14:13 Uhr (Zitiert aus der Zeitschrift Spiegel)

    Soweit ich informiert bin wurde Mila zuerst verbal angegriffen und beleidigt, sie hat dann, völlig verständlich, emotional reagiert. Ihre Reaktion war mutig, wir alle können uns an ihr ein Beispiel nehmen, sie hat nicht klein beigegeben, ist nicht mit hängendem Kopf ohne Worte weitergegangen. Mila hat der Intoleranz die Stirn geboten. Der Generaldelegierte des französischen Islamrates, Abdallah Zekri, beschrieb das Problem, wenn auch unfreiwillig: Er sagte, Mila habe “Wind gesät” und müsse deshalb “mit Sturm rechnen”. Eine eindeutige Drohung ausgestossen von einem hohen Vertreter des Islam. Undenkbar das ein hoher Würdenträger einer anderen Religion mit so einer Aussage einen mit Sicherheit folgenden medialen Shitstorm auch nur einen Tag überstehen könnte. Aber hier, schweigen im Walde.

    In Frankreich wird Mila vom Präsidenten verteidigt.
    Ich weiß ehrlich nicht ob Mila in Deutschland verteidigt würde.
    Ich bin mir nicht sicher ob Merkel sich für sie einsetzen würde, ob die Medien nicht Mila selbst der Hetze und des Hasses anklagen würden.

  11. LePenseur

    Cher Johannes,

    Ihre Bemerkung: “Ich weiß ehrlich nicht ob Mila in Deutschland verteidigt würde”, ist sehr optimistisch! Ich bin mir nämlich im Gegenteil ziemlich sicher: sie würde von der ebenso feigen wie opportunistischen Steineule nicht verteidigt!

    Cher Franz Otto Maurer,

    Sie fragen: “Warum aber kreist die Frage um das Recht, über den Glauben anderer lästern zu dürfen?”

    Darf ich die Gegenfrage stellen: Warum nimmt sich diese bestimmte Religion das “Recht” heraus, alle, die dieser Religion nicht angehören, als “Ungläubige”, “Hunde”, “Schweine”, “Affen” und mehr zu beleidigen? Oder Frauen, die sich nicht ihren absurden Verhüllungsvorschriften ungterwerfen, als “Huren”? Und warum nimmt sich ebendiese Religion das “Recht” heraus, in ihrer “Heiligen Schrift” zum Kampf gegen alle “Ungläubigen” aufzurufen, bis diese getötet oder wenigstens “unterworfen” sind?

    Dagegen ist die Aussage der französischen Schülerin “Ich finde den Islam Scheiße!” auf gut Wienerisch ein Lercherlschaß. Aber dafür mußte sie in den Untergrund gehen und wird mit dem Tode bedroht! Sagen Siemal: und sonst geht’s noch gut!?

    Eine Religion, die derartige gewalttätige Folgen zeitigt, wird durch das wort “Scheiße” nicht “gelästert”, sondern vielmehr zutreffend — wenn auch leider unzureichend — charakterisiert! Man sollte sie exakter als “organisierte kriminelle Vereinigung” und als “psychopathische Terrororganisation” bezeichnen.

    Und so etwas “Scheiße!” zu finden, ist nicht nur erlaubt, sondern eigentlich sogar geboten!

  12. Franz Otto Maurer

    Cher le Penseur,
    Ihre „Gegenfrage“, die auf eine offensichtlich sehr einseitige und sehr extreme Auslegung einer Religion ausgerichtet ist, sie wird zurecht von Ihnen gestellt, zumindest im Zusammenhang mit dieser sehr extremen Auslegung (Ungläubige Hunde etc) . Der Vorschlag von Christian Ortner betrifft aber Gotteslästerung schlechthin, also ganz allgemein, unabhängig von Ihrem Beispiel. Das wird durch Ihren Kommentar wiederum nicht mehr abgedeckt.
    Es hilft in dieser Auseinandersetzung auch nicht, wenn man unter Niveau abwertend und beleidigend gegen-argumentiert. Das verhindert eine sachliche und respektvolle Diskussion, die aber notwendig wäre, um anders denkende überhaupt ansprechen zu können.
    F O Maurer

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