Ein Recht auf Kosten anderer zu leben gibt es nicht

(ANDREAS TÖGEL) Kaum ein Thema beherrscht den aktuellen politischen Diskurs derart dauerhaft, wie die Frage der massenhaften Migration von Orientalen und Afrikanern nach Europa. Die politischen Eliten und die über die Deutungshoheit gebietenden Hauptstrommedien, waren von Beginn an bemüht, die Einwanderungswelle in einem möglichst günstigen Licht darzustellen. Kein Schatten eines Verdachts von Unbarmherzigkeit oder gar Feindseligkeit gegenüber den (vermeintlich oder tatsächlich) Mühseligen und Beladenen sollte aufkommen. Die Wahrheit blieb dabei nicht selten auf der Strecke. Was aus Sicht der Willkommensfraktion nicht passte, wurde passend gemacht.

Da war und ist etwa von „zunehmender Buntheit der Gesellschaft“, von „vermehrten Chancen“ und von „Kulturbereicherung“ durch die Zuwandernden die Rede. Zweifler und Kritiker wurden und werden von den Regierenden und deren Presseherolden umgehend als Unmenschen, xenophobe Hinterwäldler oder gar Rechtsradikale schubladisiert.

Derweil breitet sich – angesichts der horrenden Kosten für die Versorgung der Ankommenden und die unübersehbar wachsende, mit der Zuwanderung in Zusammenhang stehende Kriminalität, in der Bevölkerung der hauptbetroffenen Staaten zunehmende Ablehnung und Verbitterung aus. Immerhin vergeht mittlerweile kaum noch ein Tag, an dem es nicht zu Diebstählen, Übergriffen, Vergewaltigungen oder sogar schwere Gewaltverbrechen kommt, die von „Flüchtlingen“ begangen werden. Im Gegenzug scheinen sich allerdings auch Übergriffe auf Migranten und/oder Anschläge auf deren Unterkünfte, zu mehren. Politiker, die sich stark für die Massenimmigration kulturfremder Elemente ins Zeug legen, sehen sich mit Schmähungen und „Hassmails“ konfrontiert, wie man sie vor einigen Monaten noch nicht gekannt hat. Das politische Klima wird spürbar rauer.

Während im Zusammenhang mit der laufenden Völkerwanderung kulturelle Fragen im Vordergrund stehen, bleiben die damit einhergehenden, ökonomischen Probleme eher unbeachtet. Es handelt sich nämlich nicht, wie von Politik und Medien suggeriert, bevorzugt um Astrophysiker, Ingenieure und Neurochirurgen, die sich nach Europa auf den Weg machen und hier hochwillkommen wären, sondern überwiegend um Menschen ohne jegliche berufliche Qualifikation. Mit kontrafaktischen Behauptungen zur Integrierbarkeit der afroasiatischen Migranten in die europäischen Gesellschaften ist indes niemandem gedient – letztlich auch den „Flüchtlingen“ nicht.

Die Hoffnung, das europäische Geburtendefizit durch Zuwanderung ausgleichen zu können, wird sich allenfalls hinsichtlich der schieren Kopfzahl erfüllen, nicht aber was die Anforderungen des Arbeitsmarktes oder die Finanzierung der hiesigen Sozialsysteme angeht. Die Mehrzahl der aus vormodernen Kulturen Zuwandernden, ist für die heimische Wirtschaft schlicht dauerhaft unbrauchbar. Nur Menschen, die über eine höheren Qualifikation verfügen als die hier ansässige Bevölkerung sind jedoch in der Lage, in wirtschaftlicher Hinsicht bereichernd zu wirken. Alle anderen dagegen, werden eine Absenkung des Wohlstandsniveaus bewirken, da der Kuchen (die gesamte Wertschöpfung), durch sie zwar nicht vergrößert werden kann, aber künftig auf mehr Esser zu verteilen ist.

Die der Flüchtlingsfeindlichkeit unverdächtige deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), spricht von etwa zehn Prozent der Aufgenommenen, die mit relativ wenig Aufwand in den deutschen Arbeitsmarkt integrierbar sein sollten. Das heißt, mit anderen Worten: Der Großteil wird nicht nur keinen Beitrag zur Wertschöpfung leisten, sondern der autochthonen Bevölkerung (genauer: den Nettosteuerzahlern!) mutmaßlich bis ans Ende ihrer Tage auf der Tasche liegen. Europa wird durch die massenhafte Zuwanderung gegenüber seinen internationalen Konkurrenten daher deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und langfristig verarmen.

Ungeachtet der moralischen Bewertung der Frage, wer denn den Regierenden das Recht gibt, zu Lasten Dritter (der Untertanen nämlich), Millionen von mehrheitlich allein schon kulturell inkompatiblen Sozialtouristen einzuschleusen, sind erhebliche Zweifel daran angebracht, dass die ohnehin bereits schwer überschuldeten europäischen Volkswirtschaften, die mit der Völkerwanderung verbunden Kosten auf Dauer stemmen können. Angesichts der kolportierten Summen, scheint das in der Tat unmöglich zu sein.

Fazit: Ein Recht auf Kosten anderer zu leben, gibt es nicht. Ein solches Recht kann es allein aus Gründen der Logik gar nicht geben.

Nicht zuletzt dieser Problematik ist die vorliegende Streitschrift gewidmet.

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14 comments

  1. Fragolin

    @Calderwood
    Kapieren sie. Ist ihnen aber egal. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele, die meisten einfach Karriere zum Preis von Opportunismus. Kollateralschäden sind denen wurscht.

  2. chrisamar

    Die amtierende Bundesregierung ist intellektuell und charakterlich in allen Bereichen der Staatsführung überfordert. Wir erleben in Deutschland ein Regime, welches sich selbst zum dritten Mal in Folge durch einen Koalitionsvertrag selbst ins Amt verschafft hat. Die Zustände in Deutschlands gleichen den Zuständen der sterbenden DDR. Ein Unrechtsstaat wurde installiert und die Mindestlöhner in der Freien Wirtschat sind durch eine stätig steigende Staatsquote ( z.Z. mehr als 70% ) in lebenslange Armut verbracht. Während sich die Staatsdiener selbst in nur 25 Jahren zur reichsten Bevölkerungsschicht gemacht haben. Die staatlichen Strukturen sind durch Korruption und Sabotage bereits vollkommen zerstört. Das war bereits vor der Invasion so. Gegenwärtig haben die Saboteure die Chance, sich in der Öffentlichkeit als “die Guten” und jene, welche in der Opposition sind, als “die Schlechten / das Pack” zu verleumden und zu verfolgen. Gerade die Staatsdiener wissen, dass es keine Zukunft für Deutschland mehr gibt. Sie versuchen einfach so lange es geht weiter zu machen. Aus Angst vor nationalen und internationalen persönlichen Sanktionen.

  3. Lisa

    Wenn schon Astrophysiker und Ärzte gebraucht werden – warum wird dann mit den Geldern, die man den Zuwanderern zukommen lässt, nicht die einheimische nachwachsende Bevölkerung besser gefördert? Warum lässt man die auf Mindestsicherung (und meist noch etwas Schwarzarbeit…) angewiesenen Einheimischen so in einer materialistischen Anspruchshaltung dem Staat, den Steuerzahlern gegenüber, leben? Immerhin können sie die Landessprache von kleine auf und man muss nur ncoh Förderprogramme aufstellen. Ist es letztch tatsächich billiger, anderswo sozialisierte Erachsenen aufzunehmen und zu fördern als die Kinder der Einheimischen besser zu fördern? Warum lässt man die “Kevins und Jessicas” von klein auf hängen und wundert sich dann über ihre Haltung dem Staat gegenüber, dem Gemeinwesen, an dem sie eigentlich gar keinen Anteil nehmen ausser dass sie jeden Monat die Hand für die Stütze aufhalten.

  4. Fragolin

    @Lisa
    Aktueller Fall im Bekanntenkreis: an der Volksschule wird die Nachmittagsbetreuung für Kinder abgeschafft, weil die Gemeinde 20.000 Euro im Jahr dazugebuttert hat und jetzt die Kassen leer sind. Mehrere Mütter überlegen jetzt in Teilzeit umzusteigen oder den Job aufzugeben, weil nicht jeder eine Oma nebenan hat.
    Die gleiche Gemeinde musste ein altes Gasthaus zum Heim für ein Dutzend angeblich minderjährige offensichtlich Mittzwanziger herrichten, die ganztägig spazieren gehend weit mehr als 20.000 Euro im Monat kosten. Für die Sozialmigranten ist jedes Mittel vorhanden, für den eigenen Nachwuchs nichts.

  5. Reini

    … Österreich ist eben nicht ausgelegt auf 100.000 Flüchtlinge,… aber wir schaffen das! … Unterkunftsplätze, Arbeitsplätze, Kindergartenplätze, usw,… fehlen! …. wir sollten jetzt schon die Steuern erhöhen, für eine Absicherung der Flüchtlingsfinanzierung, bevor das Böse erwachen kommt! Das wir weiterhin Mrd. neue Schulden machen auf Jahre wird ja nicht funktionieren!! Es könnten auch die Flüchtlingsbefürworter einen Solidarischen, finanziellen Beitrag leisten, z.B. jeder Übernimmt die Kosten von einem Flüchtling pro Monat! …

  6. Johannes

    Die Regierung muss wirklich aufpassen, es könnte sehr leicht sein, wenn man der Caritas blind folgt, man in eine Arbeitslosigkeit von ungeahntem Ausmaß schlittert. Wir dürfen eines nicht vergessen, NGO`s haben keine politische Verantwortung, ihr Tun ist nur auf das was sie per Eigendefinition sind konzentriert, uneingeschränkt auf Helfen ausgerichtete. Auch wenn sie sicher großes Leisten so dürfen sie niemals politische Macht besitzen, in der Form das sie mit Kampagnen die politischen Verantwortungsträger für Gemeinwohl erpressen in dem sie volkswirtschaftliche Notwendigkeiten als unmenschlich in Frage stellen.
    So leid es mir als Christ tut es zu sagen, die Kirche hat im Moment keine praktikablen Antworten auf die Völkerwanderung. Sie kann in kleinen Teilbereichen das Zusammenleben erleichtern, die großen strategisch wichtigen Weichenstellungen muss die Politik frei von pseudochristlichen Dogmen treffen.

  7. Falke

    @Fragolin
    Schuld daran ist aber nicht die Gemeinde, sondern die Regierung, die ja bekanntlich (mit – wie immer, wenn es gegen die Interessen der Bevölkerung geht – unterwürfigsten Hilfe der Grünen) das sogenannte “Durchgriffsrecht” in den Verfassungsrang erhoben hat, womit also jede Gemeinde gezwungen werden kann, Asylanten (natürlich auf eigene Kosten) zeitlich unbegrenzt unterzubringen und zu alimentieren.

  8. Falke

    @Johannes
    Die (christlichen!) Kirchen gehören ja zu denjenigen Institutionen (jedenfalls bei uns und in Deutschland, auch der Papst gehör dazu), die die moslemische Invasion nach Kräften fördern und unterstützen.

  9. Reini

    … wäre interessant, was würde passieren wenn man die Mindestsicherung nur mehr in Nachbarländern Syriens in den Flüchtlingslagern ausbezahlt und nicht mehr in Österreich oder Deutschland? … wie viele laufen dem Geld hinterher oder zurück?

  10. Thomas Holzer

    @Reini
    € 824,– pro Person pro Monat wären aber in der Türkei, in Jordanien, Im Libanon definitiv zu viel 😉
    Die ca. 90.000, die in Österreich sind, sind ja nicht wegen der BMS gekommen, sondern hier geblieben, weil sie nicht mehr nach D und S weiter durften. Die Kenntnis über die BMS hat sich erst “flächendeckend” durch Caritas et al. durchgesetzt, was dann natürlich zu weiterem Zuzug führt(e)

  11. Fragolin

    @Falke
    Sie haben absolut Recht. Ich gebe der Gemeinde auch keine Schuld. Die tragen die roten und schwarzen Entscheider an der Staatsspitze und ihre grünen Einpeitscher.

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