Ein schutzsuchender Hitler-Fan halt

Ein 23-jähriger Afghane ist am Dienstag unter anderem wegen Israel- bzw. judenfeindlicher Postings in Wels zu einem Jahr bedingter Haft und einer unbedingten Geldstrafe von 720 Euro verurteilt worden. (hier)

15 comments

  1. Thomas Holzer

    “„Die Erziehung wurde vernachlässigt.“”
    Der Arme; so sehr kann aber seine Erziehung nicht vernachlässigt worden sein, da er doch lt. Artikel gut Deutsch spricht. Außerdem: “Nur” weil jemand erzieherisch angeblicher Weise vernachlässigt wurde, ist dies noch lange kein Rechtfertigung für idiotisches Verhalten, vor allem dann, wenn die Person mittlerweile 23 Jahre alt ist

  2. Lisa

    Ha!Alsoob das der einzige mit dieser Gesinnung wäre! Zufällig hat er ein Facebook Profilund man kann ihm die Hetzerei nachweisen. Was ist mir all denen, die das “nur so” unter ihresgleichen tun? Israel ist ein Reizwort für Angehörige gewisser Kulturen, selbst wenn sie auf einer Karte nciht mal zeigen könnten, wo das liegt, geschweige denn über seine Geschichte Bescheid wissen. Aber den Namen Hitler kennt man dort bis in die ungebildetsten Schichten! (Da hat sich Europa eine neue Art von Antisemitismus hereingeholt! wobei es eher Anitjudaismus hiessen müsste, denn die Araber sind auch Semiten…)

  3. sokrates9

    Illegaler Pfefferspray? Seit wann ist Pfefferspray illegal? Oder hat der schon ein waffenverbot??

  4. Falke

    Abschieben darf man ihn – natürlich! – nicht, denn sein Heimatland ist gefährlich für ihn. Allerdings vermute ich, dass er dort mit einer derartigen Einstellung kaum Probleme hätte.

  5. astuga

    @Lisa
    In Europa ist Antisemitismus (ein westlicher Begriff) ein Synonym für rassistischen Antijudaismus.
    Aber natürlich gibt es weltweit auch andere semitische Ethnien als nur Juden, Araber zB.
    Der islamische Antijudaismus ähnelt dem alten christlichen (durch Religionswechsel werden sie theoretisch aufgehoben), und geht bis auf Muhammed zurück, in seiner ethnisch-arabischen Komponente allerdings bis auf Isaak vs Ismael (die angeblichen Stammväter beider Völker).
    Afghanen wiederum sind zumeist entweder Indoeuropäer (zB Pashtunen) und mit den Persern verwandt, oder gehören zu den zentralasiatischen Turk-Völkern.

  6. Alfred Reisenberger

    Und wieder muss sich ein österreichisches Gericht mit jemandem beschäftigen, der hier nichts zu suchen hat. Kostet Steuergeld! Bindet Ressourcen! Wird wohl einen Bewaehrungshelfer haben, der auch wieder Steuergeld kostet und Ressourcen bindet. ” Wollte likes bekommen?” Aha, mit Internet kennt er sich aus, mit Geschichte aber sicher nicht. Absurd zum Quadrat.

  7. astuga

    Lustig auch das Argument einer vernachlässigten Erziehung.

    Als ob in den Herkunftsländern muslimischer Asylwerber aktiver Antisemitismus nicht der gesellschaftliche Konsens und Normalfall wäre.
    Und wie man an manchen europäischen und US-amerikanischen Universitäten sieht, haben viele muslimische Studenten die gleichen Ansichten, und haben doch Erziehung und Bildung erfahren.
    Applaus von Teilen des extremen rechten wie linken Lagers ist jedenfalls sowohl dem Facebook-Antisemiten wie jenen an der Uni sicher.

  8. Thomas Holzer

    @Alfred Reisenberger
    “Unsere” Neubürger haben halt ein eingeschränktes Auskennen mit dem Internet; sie können per GPS auf ihren Smartphones ihren Standort auf wenige Meter orten, wissen über sämtliche Fluchtrouten und Aussagen (samt Photos) sämtlicher für sie relevanter Politiker Bescheid, wissen genau, wo wieviel Geld sie vom aufnehmenden Staat erhalten; sind aber unfähig und/oder Unwillens, z.B. via Smartphone festzustellen, daß es mehr als nur einige Meter von Deutschlandsberg nach Deutschland ist, daß man sich in Europa anders verhält als im “Heimatland” etc. 😉

  9. Reini

    … 720,00 Euro Geldstrafe,… sponsored by Steuergeld! 😉 …. inkl. den letzten 7Jahren Unterhaltskosten und alles Drumherum! … schätze mehr als 100.000 Euro,… und da er ja jetzt in Haft ist, kann er nicht mehr abgeschoben werden,…

  10. Gerald Steinbach

    Zumindest ist keine körperliche Gewalt angewendet worden(man wird ja genügsam), die Innsbruckerin vor drei Tagen hatte weniger Glück, diese hat eine brutale Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen, ob es dabei ein Asylwerber war oder ein bereits hier lebender ist egal, wobei ich die zweite Version noch schlimmer finden würde
    Täterbeschreibung: Schwarze Haare, Vollbart und sprach schlechtes Englisch, in unmittelbarer Umgebung ist ein Asylheim für Schutzsuchende

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