Ein schwerer Fall von Morbus Germanicus

“Deutschland ist krank. Die Krankheit hört auf den Namen „Morbus Germanicus“. Das Krankheitsbild ist durchwachsen. Größenwahn verbindet sich mit Versagensängsten, Aggression und Depression liegen nah beieinander, Stolz und Scham wechseln sich ab. Mal sind wir Papst und mal Weltmeister der Herzen. Wir lieben das Fremde und heißen Fremde willkommen, die wir als eine „Bereicherung“ unserer müde gewordenen Kultur betrachten…..” (Broder, hier)

11 comments

  1. Thomas Holzer

    “Und der gelernte Theologe Gauck hat keine Ahnung, wovon er redet.”

    Genauso wie die Mehrzahl “unserer” Politikerdarsteller und der Journalisten; oder, was genauso erschreckend wäre, sie haben nicht mehr den Mut, das auszusprechen, was Sache ist

  2. Thomas Holzer

    @wbeier
    So der erste Satz Ihres postings sich auf mich bezieht, erlaube ich mir, zu widersprechen!
    Ich bin der letzte, welcher entschuldigt; ich bin immer dafür eingetreten, Fraktur zu sprechen. Den Mut zur Wahrheit haben sich “unsere” Politikerdarsteller mangels Rückgrat und eigener Überzeugung leider erfolgreich von diversen Politberatern und Spindoktoren abtrainieren lassen, und die Mehrheit der Untertanen hat dies bis dato ohne Widerstand zu leisten akzeptiert

  3. Mourawetz

    @sokrates
    mich würde interessieren, ob wir auch so weit gekommen wären, wenn die Fauen kein Wahlrecht hätten. Denn dann gäbe es nicht einmal GrüneInnen.

  4. Rennziege

    17. Januar 2016 – 11:00 Thomas Holzer
    Das Posting von @wbeier, das Sie ansprechen, ist nicht mehr vorhanden. Hat er (sie) etwa auf einer allzu untergriffigen Klarinette geblasen? 🙂

  5. wbeier

    @Rennziege
    Ach was, mit dem von mir geschätzten Hrn. Holzer hat das nichts zu tun.
    Ist wohl der “in Zeiten wie diesen” erforderlichen Vorsicht und dialektischen Hygiene geschuldet:-)

  6. Thomas Holzer

    @Rennziege, wbeier
    Erfreulicher Weise sind auf dieser Seite jene, welche auf Grund eines eklatanten Mangels an Argumenten “auf allzu untergriffigen Klarinetten blasen”, an weniger als einer Hand abzuzählen 😉

  7. Rennziege

    17. Januar 2016 – 17:41 Thomas Holzer
    Schön. Wenn wir schon dabei sind: Da hätt’ ich noch einen stilistischen Rat an @wbeier et al.
    Diese depperten Abkürzungen von Frau (Fr.), Herr (Hr.), Herrn (Hrn.) ersparen, den Punkt eingerechnet, jeweils genau ein Zeichen. Wozu also dieser Unfug, der sich so unhöflich anfühlt?
    Ebenso andere vermeintlich modische Abkürzungen in eMails, wie “mfg” und “lg” … solche eMails löschen normale Menschen, ohne sie geöffnet zu haben.

  8. Johannes

    Der Versuch die Realität zu verweigern und so wie in den Achtzigern und Neunzigern mit der Fremdenfeindlichkeits und Faschismuskeule jeden Kritiker sofort mundtot zu machen funktioniert nicht mehr. Deutschland und auch Österreich ist in einer neuen Welt angekommen, die Welt in der Massen ins Land geströmt sind wie man es niemals zuvor für möglich gehalten hatte. Diese Migranten haben als erstes die Kapitulation der Grenzsicherung vor ihrer geballten Masse erlebt. Es muss für viele von ihnen wie eine Einladung unsere Gesetze nicht einzuhalten vorgekommen sein. Hunderttausend in einem Jahr, wenn heuer noch mehr kommen und wir laut irgendwelcher Konventionen zur Familienzusammenführung verpflichtet sind ist in null komma nichts der Islam die stärkste religiöse und politische Kraft in Österreich. Dann Gnade uns Gott.

  9. Rennziege

    17. Januar 2016 – 20:18 Johannes
    ” Dann gnade uns Gott”, schreiben Sie. Diesen Gott — ich nehme an, Sie meinen den Gott der Bibel — wird es bald gar nicht mehr geben; wir alle haben ihn aus unserem Denken, Handeln und Fühlen verbannt, dem Zeitgeist und dem politischen Mainstream gehorchend.
    Dann haben wir halt Allah, den kinderliebenden Propheten und die Scharia. Was schon heute die Dhimmis des erdrückenden Wohlfahrtsstaates von der Wiege bis zur Bahre sind, werden den fließenden Übergang zu Dhimmis der islamischen Mehrheit ebenso gefügig und lammfromm hinnehmen, zahlen und kuschen: in der vagen Hoffnung, dass sie ihren Schädel noch für eine Weile über den Schulterblättern behalten dürfen.

  10. Lisa

    @Renn ziege: ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber glauben Sie denn, dass es verschiedene Götter gibt? (Antwort erübrigt sich – hier wenigstens – da nicht zum Thema gehörig, aber bedenkenswert wärs schon.)

  11. Rennziege

    18. Januar 2016 – 09:25 Lisa
    Servus, Lisa! Danke für Ihre Frage.
    Freilich gibt es in monotheistischen Religionen nur einen Gott. Aber der wird im Islam rabiat anders (nämlich unerbittlich und grausam) interpretiert als in den zwei auf dem Alten Testament basierenden: Christentum und jüdische Religion teilen einen gemeinsamen (strengen, aber verzeihenden) Gottesbegriff.
    Dies nur in Kürze; hier ist’s halb sechs Uhr früh, ich musste eine Nachtschicht einlegen, und das Bett ruft.
    Zu diesem Thema gibt es ganze Bibliotheken, wie Sie wissen. Interessant und lustig finde ich nach wie vor die altgriechischen und eng verwandten altrömischen Götter und Göttinnen, die so hinreißend menscheln. Doch das ist eine andere Geschichte.
    Schönen Tag!

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