39 comments

  1. Fragolin

    Deswegen also müssen die Vermummelten vor dieser haarsträubenden Diskriminierung zu uns flüchten!

  2. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Burka, Burkini etc. ist die Uniform des politischen Islam. Nur bei uns gilt das lediglich als Kleidungsstück, das wir unbedingt dulden müssen, da wir ja so tolerant sind. Eine gewisse Dämlichkeit in Bezug auf Islamisierung in unseren Ländern ist vorhanden. Wir machen es dem politischen Islam leicht, hier Fuß zu fassen.

    Mal ein Beispiel wie das funktioniert. Zwei Schülerinnen kommen in der Burka in die Schule. Natürlich werden sie nach Hause geschickt, weil die Schule das nicht duldet. Dann wird gesagt, ja o.k.Burka nicht, aber dann das Kopftuch in der Schule. Das wird dann gestattet. Das aber genau war das Ziel, das Kopftuch durchzusetzen. Später wird man dann wieder einen Schritt weiter gehen.

  3. Falke

    Einen gewissen Unterschied gibt es da schon: das Schild in Marokko steht vor einem Schwimmbad, also mit Schwimmbecken (piscine), und nicht – wie in Frankreich – auf einem Meeresstrand. Heißt natürlich nicht, dass ich für den Burkini (wo auch immer) bin, ich wollte nur den feinen Unterschied im gegenständlichen Fall präzisieren.

  4. Hanna

    Wow! Das sollte aber bitte unbedingt jetzt gleich durch alle möglichen und unmöglichen Medien gehen! Es geht ja nicht ums “angezogen schwimmen oder nicht”, es geht um die Philosophie hinter der Ganzkörperbedeckung. Und wie unsinnig sie ist. Denn – schaut euch doch mal die bekopftuchten jungen Muslima an: Die tragen hautenge Jeans und Kleider und sich voll geschminkt, von wegen “Zucht und Ordnung”. Und sogar die konservativeren Kopftuchfrauen tragen meist figurbetonende taillierte Mäntel, supermoderne Schuhe, Tasche und Brillen. Und wer einen Burkini trägt, erlaubt halt seiner Haut keinen gesunden, erfrischenden, temperaturregelnden, herzstärkenden Wasserkontakt, aber die Figur ist mehr als sichtbar, halt wie in einem Kokon. Man muss sowas mal anprobieren! Es ist wie in einer Taucheruniform, schrecklich, wenn man’s nicht gewohnt ist. Und da haben wir’s auch schon: die Muslima sind das gewohnt, Kappe und Kopftuch und womöglich noch Schleier, denn den kleinen Mädchen wird eingeredet, dass Allah sie an den Haaren aufhängen wird und tausend Jahre hängen lassen wird, wenn sie sie nicht verhüllen (von wegen “freiwillig”); das ist eine Angstdoktrin. Und später, wenn die erwachsenen Frauen sich schon ihre Gedanken machen, wird ihnen erklärt, dass sie sich durch die Verhüllung von den “unreinen, unedlen, schmutzigen Huren” abgrenzen, also von mir zum Beispiel, weil ich kein Kopftuch trage. Kopftuch, Schleier, Burkini und Co sind nicht einfach nur Kleidung. Sie sind im Grunde eine Provokation für jede Nicht-Muslima.
    Es gibt übrigens einen umgekehrten Trend in den USA (und da mag man davon halten, was man will, man lese nur einmal über Matriarchatskulturen nach und wie die Gesellschaft damals die weiblichen Geschlechtsteile heiligte) … und der nennt sich “camel toe”. Und davon ist schon bald jeder Star “betroffen”, durchaus absichtlich. Man google und staune. Wenn man bedenkt, dass Verhüllung nur auf männlichem Mist gewachsen ist … naja, das ist wieder eine andere Geschichte. Überlegt nur mal, warum Muslima nicht vergewaltigt oder angemacht werden, hierzulande. Wie auch immer – ich bin absolut gegen jegliche Zurschautstellung von islamischen Religionsattributen. Punkt. Wir sind KEIN islamisches Land und haben nicht die Scharia als Teil des Islam als Gesetzgebung. Tatsache. Danach haben sich alle zu richten.

  5. cmh

    @falke

    Lassen Sie doch bitte diese Unterscheidung einen ausgewiesenen Muslbaci machen!

    Und um ganz genau zu sein ist es mir auch egal, wenn die Musln ihre Weiber in Handschellen hinter sich her ziehen. Denn wenn jemand meint Sklaven halten zu dürfen, dann rede ich doch nicht mit den (freiwilligen !?) Sklaven, sondern teile dem Sklavenhalter in empfängerkulturspezifischer Robustheit mit, dass er ein Verbrecher ist.

    Wenn jemand durch mulimische Kleidungsvorschriften diskriminiert wird, dann sind das naturgemäß ja nie die Mohamedanerinnen, sondern alle Ungläubigen (Atheisten, Christen etc) sind diskriminiert: wird doch geschlechtlicher Verkehr mit ihnen grundsätzich und in diskriminierender Weise ausgeschlossen.

  6. mariuslupus

    Finde ich abstossend dass man sich Überhaupt mit dieser artfremden Kleidung beschäftigt und mit diesen Bezeichnungen belästigt wird. Wieso ist diese moslemische Uniformierung die nach Europa eingeschleppt wurde Anlass für Diskussionen ? Wären diese Leute, die sie nicht anpassen wollen, nicht hier, hätte man sich diese unnötigen Diskussionen erspart. Aber die Genderisten und Feministen finden dass diese Verkleidung ein Ausdruck der Befreiung und Emanzipation der Frau, ist. So weit geht bereits die Verblendung und der Hass auf die Gesellschaft in der man aufgewachsen ist.

  7. Fragolin

    @Wonderwall
    Und genau dieses Argument wurde auch von hiesigen Kritikern der Ganzkörperverstofflichung in Schwimmbädern und Thermen vorgebracht und postwendend als haltlose Hetze abgeschmettert. Während die Mütter der heutigen Feministinnen noch darum kämpften, oben ohne auf der Liegewiese zu weilen und sich auch die Sonne auf die Nippel scheinen lassen zu dürfen wie die Männer, kämpfen ihre Töchter jetzt für das emanzipatorische Recht einer Frau, auch im Stoffgefängnis baden gehen zu dürfen. Denn das wäre ein Beitrag zur Integratioin, sonst würden die nämlich nicht schwimmen gehen dürfen. (Dass es ein Beitrag zur Integration wäre, wenn ihre patriarchalisch-tribalistische Sippe es ihren Töchtern und Frauen einfach so erlauben würde mit normaler Badekleidung ins Wasser zu gehen ist ein Konzept, welches die heutigen Pseudo-Emanzen gar nicht kapieren.)

  8. Fragolin

    Nachtrag zu den Emanzen: Während die Schwarzer-Generation noch der Meinung war, dass man dem animalischen Trieb hormongesteuerter Männer mit Aufklärung, Zivilisierung und Handlungsverboten begegnen muss sind deren Töchter schon wieder soweit, die züchtige Kleidung anzudenken. Wohl ahnend, dass sie es mit den jetzt importierten Hormonbombern mit einer Phalanx Männer zu tun haben, die sich weder zivilisieren noch disziplinieren lassen wie das weiße Männchen und auch von Tattoos oder Armbinden recht unbeeindruckt bleiben.
    Ausländer sticht Frau – dass es beim Opfer-Poker um Sonderrechte und Bevorzugung mal zu ihrem Nachteil ausgehen und einer ein noch höheres Blatt (full Moral-House) auf den Tisch blättern könnte haben sich die Emanzen auch nie gedacht. Die Schwulen haben es schon begriffen und sind sehr leise geworden…

  9. sokrates9

    Wollen wir dass christliche Schülerinnen ein Kopftuch in der Schule tragen wollen um von der moslemischen Mehrheit nicht diskriminiert zu werden? Ich will das nicht und bin daher für absolutes Kopftuchverbot aus religiösen Gründen! Raus, es gibt genug islamische Länder; die haben halt keine Mindestsicherung!

  10. gms

    Fragolin,

    “Ausländer sticht Frau – dass es beim Opfer-Poker [..] mal zu ihrem Nachteil ausgehen [..] könnte haben sich die Emanzen auch nie gedacht.”

    Zumal sie ebenso wenig wie Homosexuelle verstanden hatten, wonach sie als Werkzeug gegen die Gesellschaft instrumentalisiert wurden und den Gesellschaftsklempnern zunehmend potentere Waffen für deren Werken zur Verfügung stehen. Die Möhre kann gehen, wurde mit ihrer Hilfe doch erfolgreich das nächste Level der Evolutionsstufe erreicht.

    Redliche Linke waren und sind willfährige Manövriermasse bei einem historischen Massencrash in Zeitlupe. In wessen Richtung erigierte Sigmar Gabriel unlängst medienwirksam seinen Mittelfinger? Dem veröffentlichten Echo nach waren es Rechtsradikale, den Tatsachen gemäß skandierten sie: “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!”

    Right is right and left is wrong. Langsam wird diese Binsenweisheit zum Common-Sense, was zurzeit die Zahl der Analysen besorgter Auguren über den Niedergang der Sozialdemokratie anwachsen läßt. Die meisten dieser Betrachtungen irrlichtern mächtig, die richtige Essenz hatte 2013 schon Bettina Röhl zu Papier gebracht.

    wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-links-ist-mist/9095058-all.html

  11. Fragolin

    Übrigens, weil ich das vor 3 Tagen zu spät an einen Thread gehängt habe, wo es dann kaum noch jemand gelesen haben dürfte, wiederhole ich gerne noch einmal meine generelle Sicht der Dinge zum Thema muslimischer Kampfanzüge:
    Wenn man keine Burka sehen will, dann muss man nicht Burka verbieten sondern es für radikale Muslime uninteressant machen, hier zu leben und mit ihren religiösen Symbolen zu protzen. Wenn ihnen kein Raum gegeben wird, ihre unverschämten Forderungen aufzustellen und wir strikt und ohne einen Millimeter zurückzuweichen unsere Werte verteidigen, dann hört sich der Spuk auf. Wenn wir auf ihre Provokationen mit Verboten reagieren, generieren wir die nächste Kolonne “Opfer”. Wenn wir ihnen klar machen, dass sie nicht nur lächerliche Lumpensäcke sind sondern eben, wenn sie am Amt nicht ihr Gesicht herzeigen, auch kein Geld bekommen, im Unternehmen keinen Arbeitsplatz und in der Schule keine Ausbildung, dann mögen noch ein paar Stoffzelte trotzig herumwandeln, aber das hört sich auf. Das passiert doch jetzt erst, weil wir vor jeder Marotte dieser Sekte sofort niederknien anstatt sie auszulachen. Satire gegen diese verkniffene Aggressionsreligion wird ja sogar schon von offizieller Seite als Hetze belangt – da fängt es an! Unsere ehemals freie Gesellschaft verkauft ihre Werte für ein paar Silberlinge anstatt sich die Freiheit zu nehmen, auszulachen, wen sie will und rauszuschmeißen, wem das nicht passt.
    Nicht die Burka ist das Problem. Die kriecherischen Weicheier sind das Problem und jene linksgrünen Neofaschisten, die sich zur Zerstörung der verhassten kapitalistischen Wirtschaftsordnung mit dem Teufel persönlich ins Bett legen, ohne jeden Skrupel und ohne jede Scham. Das Problem ist der Verlust unseres Stolzes und nicht die Kleiderordnung irgendwelcher Idioten. Wenn jemand glaubt, aus Glaubensgründen in Alufolie eingewickelt durch die Straßen laufen zu müssen, soll er, wenn er erträgt, dafür den Spitznamen “Blitzableiter” zu bekommen und keinen Job im Media-Markt. Wenn er es nicht erträgt, endet das von ganz allein. Wenn er offen zum Kampf gegen unsere Gesellschaftsordnung aufruft, weil sie über ihn lacht, gehört er rausgeschmissen oder eingekastelt. Fertig.
    Wenn unsere bestehenden Gesetze uns keine Möglichkeit geben, uns aktiv gegen eine feindliche Invasion zu schützen, dann gehören diese Gesetze geändert. Wenn es diese Gesetze gibt (und die gibt es) und die Regierung diese Gesetze missachtet, gehört nicht die Burka verboten (noch ein Gesetz, das dann keiner exekutiert, um nicht anzuecken?) sondern die Regierung aus dem Amt gejagt. Einmal eine halbe Million Menschen auf dem Heldenplatz und schon ist Ruhe im Beritt. Aber wenn dann von “rächts” ein Aufruf zur Großdemonstration erfolgt, kriechen 100 Identitäre und 50 Sympathisanten aus ihren Löchern und stehen vor 2000 schnell vom System zusammengekarrten “Gegendemonstranten” mit Molotovs, Baseballschlägern und Trillerpfeifen. Oder, wie bei der Totenwache für eine brutal niedergemetzelte Putzfrau drei. In Zahlen: 3. Die magische Zahl der Heiligen Handgranate. Nicht zweien und nicht vier.
    DAS ist unser Problem. Nicht die vielen Burkas sondern die wenigen WIR.

  12. astuga

    Sind ja auch viele türkische Kopftuch-Muslimas deshalb zu uns zum Studium gekommen, weil sie damals in der Türkei an der Uni noch keines tragen durften.

    Genauso wie immer wieder verurteilte Terroristen in Europa Unterschlupf gefunden habe, und zB. wegen einer drohenden Todesstrafe nicht ausgewiesen wurden.
    Europa ist der perfekte Rückzugsraum für allerlei Gelichter.
    Und weil wir ja so super tolerant sind erleichtern wir diesen Personen sowohl die Islamisierung Europas wie jene ihrer Herkunftsländer.
    Manchmal auch gleich mit Sozialhilfe und Gemeindewohnung…

  13. Thomas Holzer

    Wieder einmal die Kleingeister und Kleingläubigen zuhauf auf dieser Seite vertreten……..ein Trauerspiel, was die Pseudoautochthonen hier veranstalten.

  14. Fragolin

    @gms
    Danke für den link, erfrischender Text.
    Putzig ist ja dann irgendwie immer wieder zuzuschauen, wie die nützlichen Idioten, eben noch stolz auf ihre Nützlichkeit, plötzlich schmerzhaft begreifen, dass auch das Idiot-Sein dazugehört. Mein Mitleid hält sich eingedenk der Präpotenz und Selbstherrlichkeit dieser meist narzisstischen “Möhren” (ymmd), solange sie sich am längeren Hebel wähnen, in sehr engen Grenzen.

  15. Falke

    @Fragolin
    Ja, genau das ist es: den unverschämten Forderungen der Muslime nicht nachgeben. Ich selbst hatte vor einigen Jahren ein einschlägiges und scheinbar harmloses Erlebnis, das aber genau in diese Kerbe schlägt: Meine Frau war einige Tage auf der Hautabteilung eines Wiener Krankenhauses, 6-Bett-Zimmer, nur Frauen. Neben ihr eine Tschetschenin. Als ich das erste Mal zu Besuch kam (schön brav, zur offiziellen Beschuchszeit) und ins Zimmer trat, verschwand diese Tschetschenin sogleich unter der Bettdecke und begann hysterisch nach der Schwester zu rufen. Sie kam, ich musste hinausgehen und durfte erst dann wieder ins Zimmer, als sie ihr Kopftuch aufgesetzt hatte. Von meiner Frau erfuhr ich auch, dass, als der diensthabende Arzt ins Zimmer kam, sich vorstellte und jeder Pateintin die Hand gab, die Tschetschenin sich weigerte, ihm die Hand zu geben. Weiters verlangte sie, von einer Ärztin untersucht zu werden, was ihr auch gewährt wurde. Zusätzlich wollte sie, dass dabei eine mobile Wand um ihr Bett gestellt wird – wurde ihr auch anstandslos zugestanden. Genau das ärgert mich maßlos: sie kommt her, wird kostenlos (ohne eigene Versicherungsleistung) behandelt und stellt Sonderansprüche; und diese werden ihr sogleich untertänigst erfüllt! Wenn ich jetzt sagen würde: “Du bekommst genau dieselbe Behandlung wie alle andern Patientinnen in diesem Haus, weder mehr noch weniger – und wenn es dir nicht passt, darfst du sofort wieder gehen!” bin ich natürlich ein Rassist und Fremdenfeind.

  16. gms

    Falke,

    “Einen gewissen Unterschied gibt es da schon: das Schild in Marokko steht vor einem Schwimmbad, also mit Schwimmbecken (piscine), und nicht – wie in Frankreich – auf einem Meeresstrand.”

    Das Schild befindet sich “A l’entrée du célèbre complexe aquatique OASIRIA de Marrakech”, sprich wir haben es mit einem kommerziellen Wasserpark zu tun (oasiria.com)

    Exakt das ist der Unterschied. Entweder, der Staat spuckt seinen Untertanen auf öffentlichem Grund in die Suppe, weil er sowas als Inhaber des Gewaltmonopols völlig demokraturatistisch darf, oder Bürger regeln selbst, wer zu welchen Konditionen deren privates Eigentum nutzen kann.
    Wollte man den französichen Bürgermeistern, die dem rezenten Höchstrichterspruch betreffend Burki-Tragens auf ihren Stränden nicht nachkommen wollen, einen Tip geben: Kreativ und symbolisch privatisieren, etwa mit tageweisem Vermieten an einen Betreiber, und die Sache hat sich.

    Sollte der Staat auch gegen Private notorischen Antidiskriminierungsfuror ausüben, ist ziviler Ungehorsam angesagt, bis auch den Naivsten dämmert, mit welchen Methoden der Staat seine Bürger knechtet.

  17. gms

    Falke,

    ” [dann] bin ich natürlich ein Rassist und Fremdenfeind.”

    Als vor einigen Monaten im Mittelmeer unter veritabler medialer Anteilnahme erneut ein Schlepperschiff im Mittelmeer versank, übte man sich, von Talkshows beginnend bis zum deutschen Bundestag, in Gedenkminuten hierfür. Selbiges initiierte eine Teilnehmerin zu Beginn einer Podiumsdiskussion zum Thema, der ich im Publikum beiwohnte. Konnte man einigen Leuten im Auditorium auch optisch und akkustisch anmerken, wonach ihnen diese billige Vereinnahmung erkennbar gegen den Strich ging, so war ich doch der einzige, der ostentativ sitzen blieb.

    Und so hatten sich einmal mehr Leute der Manipulation gebeugt, indem sie etwas taten, von dem sie berechtigt spürten, daß es falsch war. Sich Gruppendruck zu fügen, selbst wenn man die Gewißheit hat, man würde nur so tun als ob und wäre deshalb mental immun, zeitigt dennoch Wirkung. Taten bestimmen den Charakter, jedes Mitspielen, und sei es auch mit der Faust in der Hosentasche, deformiert den Geist. (Wer Militärdienst leistete und sich dabei selbstkritisch beobachte, wird aus eigener Erfahrung bestätigen können, was Psychologen linken Volkserziehern seit jeher ins Pflichtenheft schreiben.)

    Die Macht der Wenigen erwächst deren Fähigkeit, sich als Mehrheit auszugeben, sie wissen um die knebelnde Kraft der Schweigespirale und was es mit der vielzitierten Diskurshoheit aufsich hat, derzufolge der jeder alles sagen darf, solange er nur eine bestimmte Gesinnung vertritt. Gegen einzelne Dissidenten können repressive Minderheiten erfolgreich vorgehen und tun dies auch skrupellos im Wissen, wonach schon eine kleine Zahl das verrottete Kartenhaus einstürzen lassen kann.

    Wovor fürchtet sich heute der deutsche Michel oder sein alpiner Cousin? Haben wir tatsächlich schon Verhältnisse wie in den 30er-Jahren, als man die grotesken Zustände erfolgreich als öffentliche Ordnung behaupten konnte?

    “The Land of Propaganda is built on unanimity,” he said. “If one man says, ‘No’, the spell is broken and public order is endangered.” — Ignazio Silone (Bild zum Text: tinyurl.com/nosalute)

  18. Safia Abdelsamed

    Das Problem ist auch, die Polizei oder sonstige Ordnungshüter sind nicht dementsprechend ausgebildet, dass sie einen Burkini von Straßenkleidung unterscheiden können und genau das wird dann von Muslimas gerne ausgenützt.

    Ich muss gestehen, ich habe auch schon versucht im Burkini zu baden. Habe mich dann entschlossen doch im Badeanzug ins Wasser zu gehen und nicht im Bikini. Der Burkini ist einfach… eklig, wie er sich im Wasser anfühlt.

  19. Calderwood

    Es ist eine grundsätzliche Entscheidung, ob man Kleidungsstücke, die das Bekenntnis zu einer zivilisationsfeindlichen totalitären Ideologie aufdringlich zum Ausdruck bringen, verbieten oder tolerieren will. Aber wenn die Entscheidung zugunsten eines Verbots ausfällt, dann sollte dieser Staat konsequent sein.

    Wer die islamische Verschleierung duldet aber eine Hakenkreuz-Binde nicht, der hat ein Glaubwürdigkeits-Problem.

  20. Calderwood

    Oh weh, zu früh abgeschickt: es muß heißen: “… dann sollte man konsequent sein”.

  21. Irene Reindl

    +++Falke
    Einen gewissen Unterschied gibt es da schon: das Schild in Marokko steht vor einem Schwimmbad, also mit Schwimmbecken (piscine), und nicht – wie in Frankreich – auf einem Meeresstrand.+++

    Ja, und? Bei uns wird gefordert, dass der Burkini in Schwimmbädern zugelassen wird – und in vielen Bädern auch schon durchgesetzt. Wo ist da also der Unterschied zu Marokko?

  22. astuga

    @stiller Mitleser
    Die sind ohnehin schon längst hier. 😉
    Aber kann natürlich sein, dass einige jetzt zusätzlich nachkommen, und andere die bereits hier sind nachdrücklich die öst. Staatsbürgerschaft anstreben.

    Aber an sich arbeitet Gülen seit jeher international.
    Jahrelang hat man in Öst. etwa an heimische Persönlichkeiten den sog. Integrationspreis verliehen (zB. an BM Häupl).
    Gestiftet wurde der von der Zaman-Mediengruppe, die zum Umfeld von Gülen gehört, und damals noch verliehen vom türk. Botschafter.

    In Deutschland wiederum ist die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth für die Gülen Bildungseinrichtungen tätig (national-islamistische Kaderschmieden).
    Und Gülen ist bzw war auch immer gut mit der US-Politik vernetzt (er lebt ja schon lange in den USA).
    All diese Möglichkeiten kamen bisher auch Erdogan zu Gute.
    Bis zum “Bruderzwist im Hause Fundi-Islam”.

  23. astuga

    Aber egal ob Gülen, die Grauen Wölfe (Ülkücüler) oder DITIB und ATIB.
    Die sind allesamt gefährlich, jeder auf seine Weise.

  24. stiller Mitleser

    @ astuga
    Danke für Info! Wie ich auch schon Fragolin vorschlug: so viel über längere Zeit angesammeltes Detailwissen
    sollte zusammengefaßt erhältlich sein, haben Sie nicht mal an ein Buch gedacht?

  25. astuga

    Das gibt’s ohnehin schon alles nachzulesen.
    Von bereits medial bekannteren und anerkannteren Personen als ich es als Quereinsteiger wäre.
    Mir persönlich war es nur ein Anliegen den sog. Islam Reader zu schreiben, für Personen die sich zum ersten Mal eingehender mit dem Islam befassen.
    http://de.calameo.com/books/0003319354ce91dd821bf

  26. hermann eggers

    das problem in unserer gesellschaft ist die tatsache, dass unsere derzeitige regierung nicht fähig ist,religion und staat zu trennen. damit sind alle glaubensrichtungen gemeint.. blicken wir in die vergangenheit,so stellen wir fest,dass 90% der kriege die bisher staatfanden einen religiösen hintergrund habe. alleine die finnanziellen förderungen die religionsgruppen in unserem land von steuergeldern erhalten, bedarf einer überprüfung der bestehenden rechtslage. mfg. hermann eggers

  27. Thalon

    Mein Bruder badete früher gerne im Laiberl, weil er am Rücken ziemlich von Narben entstellt ist und sich andere oft davor ekelten.
    Eine Freundin von uns interessiert sich aus ähnlichen Gründen für einen Burkini.
    In einem Land wie dem unseren wo alles schräg angeschaut / beleidigt wird was nicht exakt der Norm entspricht wundert es mich auch nicht, wenn man auch Sachen verstecken muss. Dicke Menschen müssen bei uns auch ordentlich mit Vorverurteilungen leben.

    Übrigens gehen fast die Hälfte aller Burkinis (~40%) an Juden – so von wegen politischer Islam und so.
    In Österreich werden aber wie fast immer wieder nur Symptome bekämpft, anstatt die Ursachen anzugehen.

  28. astuga

    @Thalon
    Wieso, hat diese Freundin denn Narben am Kopf?

    Und für die Behauptung 40 % der Burkinis würden von Juden gekauft hätte ich gerne eine authentische Quelle!
    Orthodoxe jüdische Frauen bedecken ihre Haare, deshalb tragen viele eine Perücke (jiddisch “Scheitel” genannt).
    Denen reicht dann beim Baden aber bereits eine Badehaube, wozu sollten sie auch noch einen Ganzkörperanzug anziehen?
    Ganz abgesehen davon ist der gesellschaftspolitische Hintergrund bei Islam und Judentum ein komplett anderer.
    So wie vergleichsweise beim Nazi-Hakenkreuz und beim asiatischen Glückssymbol.

  29. stiller Mitleser

    ” which has sold over 700,000 swimsuits since 2008, around 40 percent of them to European customers, Zanetti says, many of whom are not Muslims.

    “Over 40 percent of our sales are from non-Muslim women,” she says. “The Jewish community embraces it. I’ve seen Mormons wearing it. A Buddhist nun purchased it for all of her friends. I’ve seen women who have issues with skin cancer or body image, moms, women who are not comfortable exposing their skin — they’re all wearing it.”
    zit. aus
    http://www.politico.eu/article/australias-lesson-in-burkini-politics-muslim-immigrants-cronulla-beach-riots-france-solution/

  30. astuga

    @stiller Mitleser.
    Danke für die Links, da sieht man sehr schön, dass es eben keine Burkini ist.

    Und wie gesagt, man kann hier Islam und Judentum auch gar nicht vergleichen.
    Alleine schon deshalb weil der Islam einen globalen Machtanspruch stellt, aber selbst die radikalsten unter den orthodoxen Juden sich mit ihrem Anspruch auf gesellschaftliche Gestaltungs- und Deutungshoheit nur auf Israel beschränken.
    Und selbst dort nur in bestimmten Regionen unangenehm auffallen (etwa weil sie anderen Israelis Vorschriften machen wollen).

    Und last but not least, wie auch hier im Blog gerade zu lesen ist, die Juden in Europa leiden ebenfalls unter den Muslimen.
    Und der Ignoranz der Islamversteher…

  31. Kuttnig c

    Eher amüsant da DIESES Schild einen Hotelpool ziert. Überflüssig hier einen dödeligen Kommentar abzugeben….

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .