Ein Sozialdemokrat gegen “Multi-Kulti-Romantik”

“Der Bürgermeister von Berlin-Neukölln hört auf. Im stern erzählt er von muslimischen Sittenwächtern, kritisiert “Multi-Kulti-Romantik” und sagt, warum der Islam für ihn nicht zu Deutschland gehört.”

9 comments

  1. Marianne

    Er hört also auf. Gesundheit verschliessen im Grabenkampf mit roten und grünen Genossinen. Und wie gehts weiter? Die berliner Tristesse Als Menetekel für das urbane Deutschland (+Ö). Werden die verantwortlichen Wegschauer und Schönfärber nach der Katastrophe hoffentlich zur Rechenschaft gezogen?

  2. Fragolin

    Der Mann nennt die Dinge beim Namen, er beschreibt die Kriminalität und den Hochmut von Parallelgesellschaften, die mitten unter uns eigene Rechtsräume schaffen und den Boden für eine gesellschaftliche Veränderung hin zu einer religiösen Diktatur pflügen.
    Und dann wehrt er sich dagegen, von “den Rechten, der Pegida” vereinnahmt zu werden, denn mit denen hätte er nichts am Hut.
    Tja, kann man da nur sagen, viel erlebt, viel erkannnt aber nichts begriffen. Wenn ideologische Denkschranken über vernünftige Koalitionen siegen, wenn die Kräfte, die den negativen Folgen der vergangenen Jahrzehnte entgegentreten könnten sich in ideologischer Spiegelfechterei und willkürlichen Richtungszuordnungen verschleißen, dann wird zwar der Islam nie zu Deutschland gehören, irgend eines Tages aber Deutschland zum Islam.
    Manche erkennen zwar, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht, aber bevor sie in ein Rettungsboot steigen, in dem vielleicht irgendwo hinten im Eck auch ein böser “Rechtspopulist” sitzen könnte, ersaufen sie lieber.
    Dann sollte man aber auch nicht jammern.
    Guten Ruhestand, wird schon nicht in Armut sein.

  3. michelle

    eigenartigerweise gegen Pegida, aber eigentlich dann doch nicht wirklich:.
    “Allerdings äußert er Verständnis für Demonstranten in Dresden oder Leipzig, die Zustände wie in Neukölln verhindern wollten. “Die Leute haben doch nicht unrecht. Als Bürgermeister einer anderen Stadt würde ich so eine Entwicklung auch nicht wollen. Neukölln ist keine Erfolgsgeschichte, sondern bittere Realität: organisierte Kriminalität, Islamismus, Salafismus, Bildungsferne und hohes Armutsrisiko.”

  4. Fragolin

    @michelle
    Das ist ja das Hirnrissige: Eigentlich gibt er den Demonstranten recht, aber er würde trotzdem nie mit ihnen zusammenarbeiten, denn es sind doch böse Nazis. Wenn der Feind meines Feindes auch mein Feind ist, sind solche Leute überfordert.

  5. Mona Rieboldt

    Ich würde seine Aussagen zu Pegida nicht überbewerten, zumal sie sich in Dresden selbst gespaltet hat, B’s Aussagen zum Islam und Neukölln sind wesentlich interessanter und vor allem sehr wichtig. Diesen Spruch von Merkel “Der Islam gehört zu Deutschland” ist völlig abwegig, es sei denn, Merkel will eine weitere Islamisierung Deutschlands.

  6. Weninger

    Naja, Lutz Bachmann und einige andere der (teils abgetretenen) Führungsriege sind schon eindeutig der rechten Szene zuzuordnen. Ganz zu schweigen von selbstdeklarierten Neorechten Götz Kubitschek von sezession.de, der nicht nur lobenede Berichte in seiner Netzseite verfasst, sondern dort auch ein paar feurige Redenb geschwungen hat. Mit denen würd eich mich als Sozialdemokrat auch nicht anpatzen wollen.

  7. waldsee

    der internationale demokratische sozialist
    hat am ausbau von (mono-) kulti
    mitgemacht und verdient (ohne pickel zu bekommen), jetzt verdient er als buchschreiber an der pseudobekämpfung des von seinesgleichen gestaltetem.
    chuzpe

  8. cmh

    Der Punkt ist doch nicht ob Pegida und/oder Pickel, sondern der Punkt ist die Unfähigkeit, ein klar erkennbares Problem auch einheitlich anzusprechen.

    Welchen Nachweis benötigt man denn noch zu erkennen, dass die aktuelle Führungsmann- und Frauschaft sowas von fertig hat.

  9. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Mona Rieboldt
    sie sollten auch darauf hinweisen, dass unsere (Österr.) Innenministerin Frau Mikl-Leitner ebenfalls gesagt hat “der Islam gehört zu Österreich”. Nur bei dieser Frau ist es verständlich, sie scheint die Konsequenzen ihrer Aussage nicht zu überblicken? (deshalb ist sie ja auch Innenministerin?)
    PS: falls sie sicher erinnern , das ist die Frau mit der Aufforderung “her mit der Marie, her mit dem Zaster”. Man hätte damals schon gewarnt sein müssen!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .