Ein Steuer-Schuss ins eigene Knie

Von | 12. Oktober 2021

(Christian Ortner) Es gibt wahrscheinlich nur wenige Steuern, die sich quer durch die unterschiedlichen politischen Geschmäcker und Neigungsgruppen so großer Beliebtheit erfreuen, jedenfalls in Europa, wie die sogenannte „Google-Steuer“, mit der die großen US-Digitalkonzerne Facebook, Apple, Amazon und eben Google in der EU zur Kasse gebeten werden.

Aus Sicht der Finanzminister eine irgendwie ideale Steuer: denn bezahlt wird sie – scheinbar – von bösen Multis, die weit weg jenseits des Atlantik sitzen und ohnehin die Reputation chronischer Steuerschlawiner haben. Nicht zuletzt deswegen haben sich ja auch heuer die größten Industriestaaten („G20“) grundsätzlich darauf geeinigt, dass ab 2020 die großen Vier der Digitalwirtschaft auch in den EU-Staaten einen Teil ihrer Gewinne versteuern werden müssen.

Ein scheinbarer Triumph der Gerechtigkeit, auf den ja auch der deutsche Finanzminister Olaf Scholz im zurückliegenden Wahlkampf nicht gerade selten verwies. Alles, gut, alles Fein. weiter hier

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