Ein Thema, über das man besser nicht spricht

“…..Der Fleisch-Unternehmer und Schalke-Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies betrat kürzlich beim Tag des Handwerks in Paderborn ein vermintes Diskursgelände: Afrika und Demografie. Ob in der Migrationsfrage, in der Debatte um die Rückständigkeit vieler afrikanischer Länder oder in der Klimadiskussion – das Thema wird in aller Regel sorgfältig ausgespart. Tönnies formulierte seinen Satz ziemlich flapsig: Man solle lieber zwanzig Kraftwerke in Afrika finanzieren, statt in Deutschland höhere Steuern auf CO2 zu planen. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn es dunkel ist, Kinder zu produzieren.“  mehr hier

8 comments

  1. Sokrates9

    Eines der größten Probleme ist Geburtenkontrolle! Ein Thema was voll Tabu ist!
    Ein schoenes Beispiel dass diverse Klimadiskussionen nicht wissenschaftlichsondern rein ideologisch geführt werden

  2. Cora

    Wer sich selber die Butter aufs Brot verdienen muss und dafür auch noch mit kräftig Steuerzahlen bestraft wird, hat weder Zeit noch Geld an Kinder zu denken.

  3. astuga

    Was viele bei uns nicht verstehen, auch weil wir etwas dazu neigen jede Thematik zu rationalisieren.
    Völlig unabhängig von Aspekten wie Verhütung, Stellung der Frau, Armut oder Bildungsstand – Kinderreichtum ist in Afrika wie im isl. Raum ein soziales Ideal.
    Etwas das eigentlich die Mehrheit anstrebt.

    Tatsächlich ist es die (auch bloß) relative Armut die oftmals einen noch größeren Geburtenzuwachs verhindert.
    Weil jemand der sich keine eigene Wohnung leisten kann zB. auch nicht heiratet und keine Familie gründet.
    Dafür heiraten andere dann zwei, drei oder mehr Frauen, je nach lokaler Tradition.
    Mit entsprechend viel Nachwuchs als Folge.

    Wer das als junger Mann nicht kann, kommt dann teilweise zu uns.
    Unser Sozialsystem finanziert ihm dann seine Familie.
    Erzeugt damit aber auch von Staat und Politik abhängige importierte Unterschichten.

  4. astuga

    @Cora
    Interessanterweise sind sog. Kleinfamilien ein westliches Mittelstandsphänomen, das auch erst relativ kurz existiert (ca. einhundert Jahre).
    Ein Resultat von ökonomischen Zwängen und Möglichkeiten einerseits, und hohen Ansprüchen andererseits (“den Kindern etwas bieten wollen”).

    Ärmere Schichten und Oberschicht bekommen im Gegensatz dazu seit jeher im Schnitt deutlich mehr Kinder.
    Man wird sehen, ob und wie lange die westliche Mittelschicht überhaupt Zukunft hat.
    Politisch gewollt ist ihr Überleben offenbar nicht.
    Weder von der Linken, noch der sogenannten bürgerlich-konservativen Seite.
    Die Massenmigaration bzw der Bevölkerungsaustausch sind ein Aspekt dabei.

  5. Gerald Steinbach

    Die Causa Tönnies hat in Deutschland mehr Schnappatmung erzeugt als der Schwertmord in Stuttgart und der Bahnmord in Frankfurt zusammen

  6. Sokrates9

    Was sind eigentlich für den Globus die größeren Probleme?Die CO Theorie oder 1 Mio Nettogeburten pro WOCHEin Afrika.?

  7. Falke

    Ein besonders häufiges Schlagwort ist ja bekanntlich “die Fluchtursachen bekämpfen”. Und wenn jemand auch nur wagt, eine der Fluchtursachen (wahrscheinlich sogar die häufigste) anzusprechen, wird er sofort medial hingerichtet. Genauso wird die EU im Allgemeinen (und Deutschland im Besonderen) der Massenmigration aus Afrika Herr werden. Ganz sicher.

  8. Gerald Steinbach

    Falke
    ad Fluchtursachen)
    Weil wir Schuld sind und Afrika ausgebeutet haben….die geht aber schon!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .