Ein Triumph österreichischer Bildungspolitik

“Bereits zum fünften Mal in Folge findet sich keine österreichische Hochschule unter den 100 angesehensten Universitäten des “Times Higher Education World Reputation Ranking”. Zuletzt war die Uni Wien 2011 in den Top 100 vertreten. Auf den ersten drei Plätzen liegen die US-Unis Harvard, Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Stanford…..” (hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    Das kann nur eines bedeuten: mehr, viel mehr Geld für die Universitäten 😉

  2. Kluftinger

    Wollte man sich ernsthaft mit dem Zustandekommen von Rankings (Uni) befassen, sollte man sich mit den Schriften von Richard Münch auseinandersetzten. (sein bereits 2007 veröffentliches Werk ist zwar spröde zu lesen, gibt aber einen guten Einblick in die Materie: “Die akademische Elite”, edition suhrkamp).
    Zielführend(-der) wäre auch ein Vergleich von Disziplinen und weniger von Gesamtorganisationen. Da würden z.B. die Physiker in Innsbruck und Wien sicher gut abschneiden. Auch einige andere Institute haben ein Leistungsprofil für die “Oberliga”.
    Aber allgemein ist es leider so, dass viele eben die Freiheit der Wissenschaft mit der Freiheit zur Beliebigkeit verwechseln (Zitat einer Studentin : wenn unser Prof vormittags drei mails beantworten muss, bricht er Zusammen und geht nach Hause..:-( )

  3. Lisa

    @Kluftinger: Statistiken… rankings… Wer sind die?! und warum nimmt man sie so wichtig wie ein Teenie die Charts oder ein Passivsportler die Champion’s League?

  4. sokrates9

    Wo liegt derzeit der Schwerpunkt österreichischer Universitäten! GENDERKONFORM zu unterreichten; Die meisten Lehrstühle der letzten Jahre wurden in dieser ” Disziplin” gegründet!

  5. Fragolin

    Und wieder wurden von den patriarchalisch-heteronormativ durchseuchten Universitäten, diesen Brutstätten pseudowissenschaftlicher Begründungen für die brutale Diskriminierung der Frau, nicht die bahnbrechenden Erfolge der Gender Studies, die höchste Qualität der Diversity Management Vorlesungen und die weltweit führenden Feminismus-Seminare berücksichtigt! Immer nur so’n unwichtiges Unterdrückerzeugs wie Naturwissenschaften oder Technik. Wahrscheinlich wurden bei den 10.000 “erfahrenen Wissenschaftlern” keine einzige Frau und schon gar keine Sozialwissenschaftlerin befragt, sonst läge Wien doch ganz weit vorne…

  6. Falke

    @sokrates
    @Fragolin
    Genau das ist mir sofort in den Sinn gekommen: Für unsere Unis sind, neben den weiterhin zahlreichen brotlosen “Orchideenstudien”, die Gender-Studies sowie gendergerechte Texte und Diplomarbeiten viel wichtiger als alles andere, zusätzlich natürlich zu der Frauenquote unter den Professoren, Dekanen und Rektoren. Da kann man sich natürlich nicht auch noch um fachlichen Spitzenunterricht und entsprechende Absolventen kümmern.

  7. Rennziege

    Sobald mal ein Tschänderwissenschaftler auf die Idee kommt, die durchaus alttägliche Anrede “du Schwein!” in sieben Seminaren und Promotionsvorschlägen zu erörtern, was macht er dann, das arme Schweinderl? (Uuups, ist ja ebenfalls Neutrum, macht den Tschänderastenprofessor fast arbeitslos.)
    Heftig wissenschaftlich aber wird’s, sobald man draufkommt, dass “der Eber” ein frauenfeindliches Maskulinum ist, das nur als “die Sau” gegendert werden kann — bisher jedenfalls.
    Ich erwarte zweihundert Doktorarbeiten und sieben neue Lehrstühle an der Wiener Uni, um dieses menschheitsbedrohende Problem einer gerechten Lösung zuzuführen. Kleiner Tipp: “Die Eberin” wurde bereits eingereicht, aber akademisch abschlägig beschieden, “die Sau” aber — mit einer Ausnahmeregelung für Bergbauernhöfe — verboten. Beteiligen Sie sich an der semantisch gerechten Suche nach einer sozial (und auch sinst) gerechten femininen Bezeichnung für das männliche Schwein!
    Addendum: Kärntner und Bayern kennen den Ausdruck “Saubär”, den wir wegen seiner liebevoll inzestuösen Konnotation in unsere Forschung einreihen werden. Allerdings befindet sich der “Saubär” im ständigen Gebrauch als (letztlich dennoch maskulines,oh Schreck lass nach!) Synonym für verdiente Kommunalpolitiker, so dass auch diese Kompromisslösung für “die / du Sau” als kastriert zu betrachten ist.
    Aus rechtlichen Gründen:
    Alle obigen Berufs-, Geschlechts- und akademischen Bezeichnungen umfassen alle bislang bekannten 49 Geschlechter in Fauna und Flora, Neutra und alle möglichen Geschlechtslosen eingeschlossen. Sollte versehentlich Unterwäsche erwähnt worden sein, die bei Ebern und Säuen sexuelle Gelüste erzeugen könnten, mögen sich Geschädigte an Heiko Maas wenden, Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz,
    D-11015 Berlin
    Hausanschrift Mohrenstraße 37

    Hört mal, ihr Verbraucherschützer und Genderer: Muss das nicht heißen: Mohren- und Mohrinnenstraße sowieso? Ich wittere eine eklatante Pflichtverletzung.

  8. mariuslupus

    Die Rankings sind unterschiedlich, in einen anderen Ranking ist die ETH Zürich auf Platz 9. Auch Kontinentaleuropa hat noch was zu bieten.
    Wichtiger ist aber das Gender-Ranking, im welchen Land wird dass meiste Geld in die Geschlechterforschung pro capita investiert, aber Englisch klingt es viel besser, viel wissenschaftlicher. Heute im ORF , eine Genderprofessorin, nichts von politischer Korrektheit, sprach nur von Mitarbeiterinen, Studentinen, kein Versuch das verkrampfte Sandler-Sandlerin zu bemühen, dass nenne ich Charakter.

  9. Kluftinger

    @ Rennziege
    danke für ihren Sarkasmus!!! (Ironie wäre zu schwach, od`r) ?

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