Ein Unternehmer sagt: “Ich bin dann mal weg”

“….Konsequenterweise tendieren große Teile der Unternehmer meiner Generation (Jahrgang 80 und jünger), sofern es ihr Produkt zu lässt, in Richtung Ausland – wie Spitzenarbeitskräfte generell, es lebe der Braindrain. Für Republik und Gesellschaft kommts dann doppelt schlimm – wenn der Karren endgültig an die Wand verwaltet/pensioniert/misswirtschaftet ist, werden Knowhow, Innovation, Risiko-, Leistungsbereitschaft und Kapital – die Pfeiler der Wirtschaft und damit des Wohlstandes fehlen….dann gibts ein großkoalitionäres Gerechtigkeitsparadies in Form eines Beamten-Bauern-Gewerkschafter-Pensionisten-Ständestaats….ich bin dann freilich weg, danke Europa, die Welt ist keine Bananen- oder Alpenrepublik und an den Faynachtsmann glaubt auch keiner mehr. Mit besten Grüßen, Michael Nehsl

6 comments

  1. rubens

    Ich würde es auch machen, wäre ich um 10 Jahre jünger. Doch die Pflicht brachte uns zurück nach Österreich und nun haben wir zusätzliche Pflichten hier. Da blieb mir nur die Flucht nach vorne, mich politisch zu engagieren. In der Hoffnung, dass es gelingen mag, aber was gibt es schon ohne Risiko.

  2. Andreas Pizsa

    Schön gesagt!
    Ich selbst plane die Flucht, und hinke damit in meiner unmittelbaren Umgebung einigen Jüngeren hinterher, die diesen Schritt – zum deren Glück – schon in ihren Twenties getan haben.

    Wem das egal ist, der Google “Survivorship Bias”.

  3. Christian Peter

    Unternehmer flüchten, weil das Geld Großunternehmen und Konzernen in den A. geschoben wird, welche keine Steuern bezahlen, zahllose (Steuer- und sonstige) Privilegien genießen und als Draufgabe auch noch Milliardensubventionen aus Steuermitteln erhalten, während mittelständische Unternehmen geschröpft werden wie eine Weihnachtsgans.

    Die Politik auf dem Schoß der Konzerne :

    http://www.welt.de/wirtschaft/article3940013/Mittelstand-fuerchtet-Massensterben-von-Firmen.html

  4. KClemens

    Alles kein Problem. Zumindest nicht in Deutschland. Die Lücken füllen wir mit Fachkräften aus Südosteuropa!

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