Ein Versuch, Trump zu begreifen

“…..Gegen Trump mobilisieren sich aggressive Trauermärsche von gestern, die satten Legionen des Status quo, denen die Wähler und die Felle davonschwimmen. Ergraute Polit- und Showbusiness-Eminenzen mit trübsinnig erregten Gesichtern trotten neben junglinken Weltfremdakademikern und durchgeknallten Pussy-Feministinnen einher. Das ist keine Bewegung im Angriff, sondern ein lärmender Rückzug, Napoleons geschlagene Grande Armée in Lumpen kurz vor der Beresina…..” (hier)

11 comments

  1. Falke

    Trump hat sich bereits im Wahlkampf genauso präsentiert, wie er ist, er hat niemandem etwas vorgespielt bzw. die Wähler getäuscht: “Der bin ich, so ticke ich, das werde ich als Präsident tun – ihr habt die Wahl” . Und die Mehrheit der Amerikaner hat ihn genau deswegen demokratisch gewählt. Wieso maßen sich die Europäer (vor allem die Politiker) die Überheblichkeit an, den Amerikanern vorzuschreiben, wen sie wählen sollen, bzw. ihnen zu sagen, dass sie “falsch” gewählt haben? Und wieso beschimpfen sie Trump? Der tut genau das, was er im Wahlkampf versprochen hat – für europäische Politiker offenbar etwas völlig Neues und ganz Unglaubliches: nämlich die Wähler nicht zu betrügen. Wenn ich Trump etwa mit Merkel, Schulz, Juncker, Hollande oder gar Kern vergleiche – dann ist mir Trump wahrlich 100 Mal lieber.

  2. sokrates9

    Warum versucht die gesamte linke Presse Trump derart zu desavouieren? Koennte es sein dass Trump eventuell heilige Kuehe eines 20 jaehrigen Establishhments (Pizza gate?) aufdecken koennte und man daher mit aller Macht versucht Trump als unzurechnungsfaehigen Idioten darzustellen? Trump hasst Soros; Wenn ich mir die Geschichte Clintons so anschaue koennte ich mir vorstellendass auch an diversen paedeastrischen Vermutungen vielleicht auch ein Koernchen Wahrheit dahinter steckt!

  3. Dr.Fischer

    Wird wohl einen triftigen Grund geben, warum Soros seine weltweiten Netze dermaßen einspannt, um gegen Trump zu hetzen.

  4. Reini

    Wenn die Aktienkurse steigen, die Arbeitslosen sinken und es mit der Wirtschaft bergaufgeht, davor sollte man als Amerikaner Angst haben! Nur europäische Politiker und deren Journalisten haben Angst vor Trump, es könnte einen Machtwechsel geben, da sie selbst vergessen haben ihre lokalen Hausaufgaben zu erledigen.
    Vieles wurde in Amerika erfunden und wurde dann nach Europa importiert,… 😉

  5. Thomas Holzer

    “………….sondern ein lärmender Rückzug, Napoleons geschlagene Grande Armée in Lumpen kurz vor der Beresina…..“”

    Genau! der Vergleich mach einen sicher 😉

  6. Rennziege

    20. Februar 2017 – 16:42 — Thomas Holzer
    Auch wenn Sie sich darüber mokieren — Roger Köppels Vergleich passt wie die Faust aufs Aug’.
    Alter französischer Witz. Napoleons geschlagene Rest-Armee schleppt sich westwärts. Der Feldherr reitet an einem zerlumpten Fußsoldaten vorbei.
    Soldat: “Sind wir jetzt auf dem Rückzug von Moskau, mon général?”
    Napoleon: “Mais non, mon idiot! Wir sind auf dem Vormarsch nach Paris.”

  7. Johannes

    Es ist schwierig den zukünftigen, vor allem außenpolitischen Weg, von Trump und seiner Regierungsmannschaft einzuschätzen. Aber eines ist ganz gewiss jedes unüberlegte Wort europäischer und hier vor allem deutscher Politiker wird nachwirken. Nicht gleich und mit voller Wucht aber die Wirkung solcher vollkommen unüberlegter arroganter und teils abfälliger Bemerkungen wird auf Europa zurückfallen. Schon zeigt es sich das ehemalige amerikanische Diplomaten und Spitzenpolitiker eine leichte Kurskorrektur vornehmen.
    Sie beginnen Amerika und seine gewählte Regierung, oft noch indirekt, zu verteidigen und Europa die Leviten zu lesen.

    Wenn man glaubt die nächsten 5 Jahre mit Spott und Hohn zu verbringen, so wird man merken das dies in Amerika immer weniger auf Echo stößt.
    Es ist Zeit das Wahlergebnis endlich zur Kenntnis zu nehmen und das Beste aus europäischer Sicht daraus zu machen. Ehrlich gesagt habe ich es unendlich satt die hundertste Meldung über Trump zu hören, von der länge seiner Krawatte über die Dauer seiner Händedrücke, seine Frisur und was da nicht noch alles so wichtig zu sein scheint.
    Wir sollten wieder auf die wesentlichen wichtigen Sachfragen zurückkommen, mit den europäischen Methoden Personen zu Unpersonen zu erklären wenn sie nicht dem Mainstream folgen wird bei Trump nichts zu holen sein. Je eher deutsche Politiker und Medien das erkennen umso besser.
    Wir wissen am Beispiel Erdogan das europäische Politik sehr “situationselastisch“ sein kann, es wäre an der Zeit zu erkennen das es falsch ist Erdogan zu huldigen und den Präsidenten der Vereinigten Staaten derart respektlos zu begegnen.

  8. mariuslupus

    Mit dem Versuch Trump zu begreifen steht Roger Köppel ziemlich alleine da. Die meisten seiner “Kollegen” begnügen sich damit den gewählten Präsidenten zu unterstellen den Untergang der Zivilisation herbeizuführen.
    Diese Unterstellung können sie nur durch weitere illusionistische Konstruktionen versuche zu untermauern.
    Der Ablauf ist meistens redundant. Es könnte etwas geschehen und Trump würde auf diese Ereignis mit Krieg, Beseitigung der Demokratie, Errichtung einer Diktatur reagieren.
    Gleichzeitig ist Trump für die Linken Medien auch eine Art von Projektionsfläche. Der fortschreitende Abbau der demokratischen Freiheiten in ihren Ländern der EU wird auf Trump projiziert, um nicht akzeptieren zu müssen dass sie an der Demontage der Demokratie massgeblich beteiligt sind.

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