Eine Art Gaza-Streifen zwischen Türkei und Syrien

Erdoğan und Putin einigen sich in Moskau auf einen Waffenstillstand. Doch warum gerieten beide Armeen gerade jetzt aneinander? Und was hält das Abkommen für die Zukunft von Idlib und den Geflüchteten in Nordsyrien bereit? mehr hier

6 comments

  1. Rado

    Seltsamer Artikel. Meine Beobachtungen sind da etwas anders: In Idlib hat der Krieg angefangen, als die Türkei, ua. mithilfe von Barak Hussein O. und Hillary C., von dort aus den Islamischen Staat aufgebaut hat, in Idlib werden sie mitsamt ihrer Dschihadistenpest von der Russen und Syrern wieder hinausgeworfen.

  2. Rado

    Ja stimmt, die Giftgasangriffe natürlich wieder! Angeblich sollen die Syrer diese im taktischen Rahmen schon bei der Einnahme von Aleppo und in Vororten von Damaskus in Häuserkampfszenarios verwendet haben. Dort wo die Dschihadisten und ihre Weißhelme gesessen sind. Bin wirklich viel auf diversen Seiten unterwegs, welche diese Kämpfe dargestellt haben. Habe aber noch NIE eine Aufnahme eines syrischen Soldaten mit einer Gasmaske gesehen. Jeder Militär, welcher Giftgas offensiv einsetzt, braucht und hat auch Gasmasken. Das weiß man schon seit dem ersten Weltkrieg.

  3. Rado

    PS: Und weil es irgendwie auffällig ist: Nämlich zum Einen die Türkische Propaganda, welche nach außen speziell auf deutsche Linke, NGOs und Kirchen zugeschnitten zu sein scheint:
    Ist nicht der Einmarsch der Türken in Syrien zunächst auch unter dem Titel erfolgt, ein “Schutzgebiet” für Flüchtlinge zu errichten???
    Dann macht nämlich plötzlich alles einen Sinn. Glaube mittlerweile auch nicht mehr, dass der assymetrische Angriff auf Griechenland irgendetwas mit den Vorgängen in Syrien zu tun hat.
    http://www.ekathimerini.com/250384/article/ekathimerini/news/turkish-minister-attacks-greece-eu-with-auschwitz-comparison
    http://www.ekathimerini.com/250254/article/ekathimerini/news/turkey-says-preparing-human-rights-case-over-greeces-treatment-of-migrants

    Es gibt seit Jahren bereits Drohungen der Türkei, einige der Ägäischen Inseln zu erobern. Seit Mitte 2019 werden die stetig aggressiver. Erdogan posiert bereits vor Landkarten mit seiner Ägäis.
    https://www.keeptalkinggreece.com/2019/06/28/turkey-war-scenarios-greece-athens/
    https://www.keeptalkinggreece.com/2019/09/18/turkey-claims-aegean-mykonos-paros-naxos/ https://www.memri.org/reports/turkey-challenges-greeces-sovereignty-over-16-islands-aegean-sea

  4. Eugen Richter

    Es war ein Fehler damals Ostrom, Konstantinopel im Stich gelassen zu haben. Das rächte sich bis nach Wien und auch hier war eine Westmacht desinteressiert und muss nun zu sehen, wie sie die Islamisierung rückgängig machen will. Ob Macron das wirklich will und schafft, steht auf einen anderen Blatt.

  5. Rado

    Es war vor allem ein Fehler, die säkularen Türken fallenzulassen und einen Erdogan mit seiner AKP groß zu machen. Das war vor allem Merkels Werk und das der EU-Kommission. Ohne Merkel wäre Erdogan heute nicht da, wo er jetzt ist. Aber wie man auch schon beim sogenannten Arabischen Frühling beobachten konnte: Im Zweifel setzt der Westen (USA unter Obama eingeschlossen) immer auf den Islam. Ja radikaler, desto besser.

  6. fxs

    In Idlib sitzen also die Reste der radikalislmischen Gegner von Assad und die sind dabei ihren Krieg zu verlieren und un der Folge das Land zu verlassen. Bei uns sind dann diese Radikalislamisten “arme Flüchtlinge”. Warum eigentlich? Laut Flüchtlingskonvention verliert ein “Flüchtling” den Flüchtligssaus, sobald er sicheres Gebiet erreicht. Und das ist allemal ein Nachbarland von Syrien, meist die Türkei. Bei uns haben sie jedenfalls nichts verloren.

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