Eine berechtigte Frage

Von | 26. Dezember 2017

“…..(Michael Klonovsky) Gestern Abend erfuhr mein überraschter Jüngster, 8, durch Kika, dass Mädchen und Frauen in Deutschland für dieselben Waren und Deinstleistungen mitunter mehr zahlen müssten als Jungs und Männer. Zum Beispiel seien Rasierer feil, blau für ihn, rosa für sie, ansonsten absolut gleich, aber der in Rosa sei teurer. Fragt der Bub: “Warum kaufen sie dann nicht den blauen?”   (hier)

7 Gedanken zu „Eine berechtigte Frage

  1. CE___

    Weil die Frauen nicht nur in allem supertoller als böse alte weisse Männer sind, sondern auch die besseren Kunden.

    Matschgern über den Preis, aber kaufen schlussendlich (das teurere).

    So hat es der Kaufmann gern 🙂

  2. astuga

    Im Sinne der Gleichberechtigung müssten Frauen ja eigentlich ausschließlich die blauen Rasierer kaufen. 😉
    Außerdem sollte man die Hersteller verklagen, weil sie keine transgender-bunten Rasierer produzieren…

    Aber ernsthaft, der Preisunterschied lässt sich wohl einfach erklären.
    Damenrasierer haben beispielsweise oft größere Köpfe und Griffe und breitere Gleitstreifen (sorry, nennt sich wirklich so).
    Mehr Material und mehr Verpackung (!) ist gleich höhere Produktionskosten.
    Aber sicher gibt es auch Waren und Produkte des Alltags wo das nicht zutrifft.

  3. dna1

    Hm? Mit 8 Jahren ist ihr Sohn wohl noch zu jung, ansonsten erklären sie ihm einfach, dass diese Studie von Leuten gemacht wurde, die auch keinen Unterschied zwischen Vater und Mutter erkennen. Dann wird er schon begreifen :-).

  4. TomM0880

    Ich hoffe, dass meine kleinen mit 8 auch die Welt so durchschauen werden.

  5. Mourawetz

    Tja, das Geschlecht kann man sich ja heutzutage aussuchen. Nicht jedoch den Rasierer. Da herrscht strikte Geschlechtertrennung. Etwas mehr Flexibilität würde den Damen nicht schaden.

  6. Gabriele Kremmel

    Der kluge Rat Ihres pragmatischen Sohnes offenbart, wie überflüssig manche Debatte im Gleichberechtigungszirkus ist. Anstatt einfach den blauen Rasierer zu kaufen und damit seinen Markteinfluss geltend zu machen beschwert man sich lieber.

  7. Thomas F.

    Für rationale Entscheidungen in geschäftlichen Dingen, insbesondere im Beschaffungswesen, neuderdings gerne ‘Shopping’ genannt, stehen Frauen geradezu. Deswegen darf man sich Großes erwarten von der soeben in Kraft getretenen 30% Quote für Frauen in Aufsichtsräten.

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