Eine elegante Personalentscheidung Trumps…

(LUKE LAMETTA) Umgehend nach dem Wahlsieg Peter Thiel in sein Team zu holen? Gratuliere, President-elect Donald J. Trump! Wer den Mann noch nicht kennt: Ein gebürtiger Frankfurter, reich geworden mit der Gründung von PayPal, seither umso reicherererer geworden mit einem unglaublichen Händchen als Venture Capitalist und Business Angel. Wer ‘The Social Network Movie’ im Kino gesehen hat, weiß zum Beispiel, dass er mehr oder weniger der Zweite nach Mark Zuckerberg war, der in Facebook investiert hat. Momentan ist er hauptsächlich mit dem Vorstandsvorsitz bei Palantir Technologies beschäftigt, somit Chef von Laura Rudas [sic] und in so zwei Jahren, ich sag mal, der Vater des IPOs der Dekade (watch).

Er schreibt tolle Bücher, co-produziert ebenso tolle Filme, ist bekennender Christ, größter Geldgeber des überaus inspirierende Seasteading Instituts von Milton Friedmans Enkel Patri Friedman, so zwischendurch finanziert er viel Forschung zur Überwindung des Alterungsprozess’, schreibt dann und wann fürs Forbes oder Wall Street Journal, hat Ron Paul, Tea Party und die Legalize Marijuana-Bewegung unterstützt, gab 20 Studenten unter 20 via Thiel Fellowship jeweils 100.000 US-Dollar fürs Uni-Schmeißen-und-was-Richtiges-Lernen, tritt ab und an als ‘Experte’ in CNBCs Squawk Box auf, und zweifelt erheblich an der Kompatibilität von Freiheit und Demokratie (schlimm, schlimm).

Als 20-Jähriger galt er als einer der besten Schachspieler Amerikas, mit einer aktuellen Elo-Zahl von 2199 rangiert er noch immer in den US Top 1000, er kann eigentlich alles außer Hedgefonds (don’t ask). Kurz: Der Mann ist sowas wie der liebe Gott – wenn Elon Musk grad frei hat.

Die linken Kretins von Gawker outeten ihn vor knapp zehn Jahren als schwul, Linke mochte er auch davor schon eher weniger (ungerecht!). Diesen überaus sympathischen Menschenschlag kennt er – und das ist unter Republikanern nicht soo häufig der Fall – nämlich ziemlich, ziemlich genau. QED, sample this:

“The Advocate, a magazine which once praised me as a ‘gay innovator,’ even published an article saying that as of now I am, and I quote, ‘not a gay man,’ because I don’t agree with their politics. The lie behind the buzzword of ‘diversity’ could not be made more clear: If you don’t conform, then you don’t count as ‘diverse,’ no matter what your personal background.” …

7 comments

  1. Luke Lametta

    Wer kennt “Durch die Nacht mit…” auf arte? Tipp: Die Folge mit Garri Kasparow und Peter Thiel ist großartig, liegt auf YouTube rum, besonders der Abstecher der beiden zum historischen Marshall Chess Club in NYC hatte es mir angetan – and what happened next…

  2. Selbstdenker

    Peter Thiel ist eine gelungene Wahl.

    “If you don’t conform, then you don’t count as ‚diverse,‘ no matter what your personal background.”

    Dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Die Linken sind nicht an Minderheiten bzw. Marginalisierte an sich interessiert, sondern diese dienen ihnen als Geschäftsgegenstand und Vehilkel zum dauerhaften Machterhalt.

    Am deutlichsten erkennbar ist dies in Europa bei der Migrantenkategorie der sogenannten “unbegleiteten Minderjährigen”; diese kann man durchwegs als A-Kunden der Sozialbürokratie begreifen.

    Von Rechtsberatung, Integrations-, Sprach- und Ausbildungsprogrammen, betreutem Wohnen, Flirtkursen, Kulturinitiativen, Entradikalisierungs- und Resozialisierungsprogrammen, etc. schafft dieser gleich mehrere hochbezahlte Arbeitsplätze im staatsaffinen Sozialbereich.

    Die finanzielle und gesellschaftliche Rechnung zahlen diejenigen, die als “Pack” beschumpfen werden.

    Den Linken setzen alles daran, dass ihnen ihre Kundschaft weiterhin erhalten bleibt. Dazu frisieren sie “Armutsberichte”, schüren Spannungen innerhalb der Bevölkerung, weiten Grundsversorgungsansprüche immer weiter aus und holen sogar gezielt “Schutzsuchende” ins Land, bei denen es sich nicht um Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention handelt.

    Sobald bestimmte Minderheiten, wie z.B. Homosexuelle, nicht mehr der eigenen Agenda dienen, werden sie gnadenlos fallengelassen. Die Linken sind geradezu besessen von Macht und ihr Weltbild kann man als eine Form des Kastenwesens begreifen. Beispiele:

    – Ein homosexueller Mann zieht gegenüber nicht-konservativen Frauen den Kürzeren.
    – Nicht-muslimische Frauen ziehen gegenüber muslimischen Männern den Kürzeren (Rotterham, Köln, etc.).
    – Die weisse Working Class ist nur interessant, wenn man sie gegen Konservative instrumentalisieren kann, ansonsten wird sie als “White Trash” geringgeschätzt.

    Dass auch Frauen mehrheitlich für Trump gestimmt haben, wurmt die Linken ganz besonders. Sie sind der Vereinnahmung durch linke Gesellschaftsklempner nicht auf den Leim gegangen und werden von ihnen jetzt gehasst wie die Working Class.

  3. sokrates9

    Erfolgreiche Manager zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie sich exzellente Mitarbeiter in das Boot holen!
    Luke Lametta@ In Wien wurden jetzt so an die 800 “unbegleitete Jugendliche “teilweise mit Vollbart” aus diesem “Priviligerungsprogramm” – ( kein junger Österreicher bekommt derartig hohe Förderung- ) rausgeworfen, da sie bis zu 26 Jahre alt waren! Konsequenzen für unsere NGO´s? Keine!!

  4. Herzberg

    @Luke

    Die Folge mit Garri Kasparow und Peter Thiel ist großartig, liegt auf YouTube rum

    Yup

    Wer erinnert sich noch an die unzähligen Bekenntnisse, die einem die Peer-Group in seiner Jugend abverlangte?: Austria oder Rapid, Stones oder Beatles, Puch Monza oder Vespa und so weiter und so fort. Sich entweder auf die Seite von Karpov oder Kasparov zu schlagen, war damals ein dediziertes Minderheitenprogramm, wenngleich nicht minder ambitioniert und dem eigenen Ansehen abträglich, falls der favorisierte Denksportler verlor.

    Kasparov war der Herausforderer, der Rebell, seine Analysen waren einen Tick tiefer; Karpov stand für das alte System, das letztlich weder am Schachbrett noch geopolitisch dem äußeren Druck standhielt. Kaparov, Sergey Brin, Elon Musk (to name a few) eint, bei aller bewundernswerten Genialität, ein zur Sorge Anlaß gebender Umstand: Sie ließen sich vom System vereinnahmen.

    Google muß nolens volens im euphemischen Krieg gegen den Terror dienen, Musk findet sich im crony capitalism mit den Profiteuren der Co2-Religion im Bett (siehe Podesta Emails), und Kasparov entdeckte den linken Jolly Joker der Menschenwürde, um ausgerechnet gemeinsam mit dem ehemaligen russischen Zentralbankchef Geratschenko in Rußland Demokratie zu fordern oder später Soros’ Sprachrohr der Euromaidan-Bewegung zu werden. Für Kasparov ist Mikhail Khodorkovsky der legitime Nachfolger Putins, jener Khodorkovsky, dessen Eigentum während seiner Zeit in Haft von den Rothschilds treuhänderisch gehalten wurde.

    Manche Systeme sind eben noch älter als jenes, das 1989 abdankte.

    der Abstecher der beiden zum historischen Marshall Chess Club in NYC hatte es mir angetan – and what happened next…

    Kasparov sah zu, während Thiel den Präsidenten des Clubs besiegte. Der isolierte und dennoch dreifach gedeckte weiße Bauer in der sechsten Reihe war ein Bild für Götter. Betrachtet man die Welt als Schachbrett, so sind auch auf diesem einige Felder aktuell ohne letale Verluste nicht oder kaum einnehmbar: Jene des Geldwesens, wobei das Wort “Geld” schon zum Euphemismus verkam.

    Kasparov im Video 43:25: “If money doesn’t have any value, the whole system does not work.”

    Der Mann ist fraglos intelligent genug für solche Einsichten, er kann und muß zugleich ausgeschlafen genug sein für’s Erkennen, an wessen Zügel er selbst sich in den letzten Jahrzehnten legte.
    Peter Thiel referenzierte (ebenfall im Video) positiv auf den Classical Liberalism, später fielen die Worte “sound money .. back to the roots.”

    Wozu diese Facetten? Manche wähnen in der Dummheit den Regenten der Welt und machen diese verantwortlich für all die verheerenden historischen Schleifen, die den Erdball zyklisch überziehen. Dem gegenüber steht die Behauptung, es sei sehr wohl die Intelligenz am Ruder, eine Intelligenz, die ihr eigenes und der breiten Masse angepriesenes Hundefutter nichtmal mit Kneifzangen anfassen würde und die zugleich erfolgreich reihenweise Leute korrumpiert und als spätere Aushängeschilder rumreicht, die eigentlich als Geistesriesen gleich Leuchttürmen über solchen Schmierenkomödien stehen müßten. Oder sollte es gar Zeichen von überragender Intelligenz sein, sich als Sockenpuppe mit dem herrschenden System zu arrangieren?

    Peter Thiel ist von ganzem Herzen zu wünschen, daß er nicht als klassischer Liberaler springt und als Kasparov landet.

  5. waldsee

    super typ,aber
    die förderung der legalize bewegung gefällt mir gar nicht.
    es werden viele,viele jugendliche mehr in die cannabis-falle geraten,.
    warum berücksichtigt das dieser intelligenzwuzi nicht.
    er macht sich mitschuldig an vielen psychosen und adynamiezuständen und und….weiß er das nicht?

  6. S.M.

    @Herzberg

    Leider funktioniert die Mail nicht. Ich bitte Sie, mir auf ods@gmx.at zu schreiben. Den Hausherren bitte ich, diesen Post durchzulassen oder mir eine andere Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu gestatten.

    MfG.

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