Eine Erosion des Rechtsstaates und der Marktwirtschaft.

(JOSEF STARGL) Ein Kartell von Zentralbanken, der Staatenverbund Europäische Union (ein Staatenkartell) und die einzelnen Staaten bedienen mit ihrer Einkommens- und Vermögensumverteilungspolitik Sonderinteressen.

Die Sonderinteressengruppen, die Verbände, die Lobbys, die Banken und die Finanzinstitutionen sowie die großen Unternehmen zählen so wie die überschuldeten Staaten zu den Begünstigten. Die Benachteiligten (in der Enteignungs-, Transfer- und Haftungsunion/Staatenverbunds-Verschuldungs-Union) sind die Bürger. Die Sparer, die Konsumenten und die Steuerzahler werden durch die Geldentwertungspolitik, durch die Zinsmanipulation, durch die „kalte Progression“ und durch die Kapitalaufzehrungspolitik ausgebeutet.

Immer mehr Zwangsumverteilung durch die EZB, durch den Staatenverbund und durch die einzelnen Staaten führt zu einer (noch größeren) Überdehnung der Versorgungsstaaten und der Versorgungsunion (mit einer supranationalen Verschuldung!).

Die Schuldenpyramiden – Abbau- und Aufbauprogramme der Europäischen Zentralbank und ihr verantwortungsloser antimarktwirtschaftlicher geldpolitischer Interventionismus sind Angriffe auf das Privateigentum, auf Freiheitsrechte, auf Eigenverantwortung, auf Eigenvorsorge und auf eine wettbewerbsorientierte Unternehmerwirtschaft.

Sie führen zu einem Kapitalabbau, zu einer Kapitalaufzehrung, zu einer Fehlleitung und zu einer Verschwendung von Ressourcen, zu einer Zombiefizierung und zu Wohlstandsverlusten.

Die Bürger erleben eine Erosion des Rechtsstaates und der Marktwirtschaft. Eine Entsorgung von Verantwortung und Haftung fördert den Weg in eine Zentralverwaltungswirtschaft der Dirigisten, der Etatisten, der Konstruktivisten, der Regulierer und der Interventionisten.
Die geldpolitischen Interventionskaskaden zerstören die „offene Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung“ und führen in eine „geschlossene Ordnung mit Unfreiheit/Knechtschaft“.
Die Zentralbanken- und Staatenkartelle dienen (international und supranational) nicht dem „Wohlstand für alle“.
Haben wir doch den Mut zu einer „rechtsstaatlichen Marktwirtschaft“!

Mit partialinteressenoriertierten „geldpolitischen Monopolisten“ und mit einem Zentralbanken-Kartell (ohne wirksame rechtsstaatliche und demokratische Kontrolle) können die wirtschaftlichen und die sozialen Probleme in der Europäischen Union verschleiert und vermehrt, aber nicht gelöst werden.
(Geld-)Politik schafft Probleme.
Auf einen ökonomischen sowie wirtschafts- und währungspolitischen Wettbewerb sollte im Interesse (des Wohlstands) der Bürger nicht verzichtet werden.
Bitte mehr „Währungswettbewerb“!

2 comments

  1. sokrates9

    Im Gegensatz zur Vergangenheit hat man es geschafft sämtliche Arten von Opposition zu vernichten so dass die Situation laut Merkel “alternativlos” ist…

  2. Cora

    Beim Währungswettbewerb macht Gold momentan eine gute Figur, und schraubt sich zu einem Höhenflug hinauf. Wer hätte das gedacht! Nun ja, es ist nicht beliebig vermehrbar, niemand vergemeinschaftet Schulden in Gold im Umfang von 1,8 Billionen Euro, eigentlich gar nicht so unlogisch, dass es aufwärts geht mit Gold trotz aller Unkenrufe, Stichwort tote Materie, aber man kann halt damit keinen groben Unfug machen wie it dem Euro. Oder dem Dollar. Gold gewinnt den Währungswettbewerb. Spielend.

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