Eine gefährliche Anmaßung von Wissen der Kanzlerin…

Von | 2. September 2017

(FRANK SCHÄFFLER) Viele halten Elektromobilität für die eierlegende Wollmilchsau, die die Zukunft der Mobilität bestimmt. Selbst die Kanzlerin sieht den Verbrennungsmotor als Übergangstechnologie an. „Ich kann jetzt noch keine präzise Jahreszahl nennen, aber der Ansatz ist richtig“, so die Kanzlerin zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Und weiter: „wenn wir schnell in noch mehr Ladeinfrastruktur und Technik für E-Autos investieren, wird ein genereller Umstieg strukturell möglich sein.“ Die Grünen wollen den Verbrennungsmotor ab 2036 verbieten, Greenpeace sogar ab 2025. Die SPD will Quoten für Elektroautos einführen. Alle überschlagen sich mit ihren Vorschlägen. Ob sich das Elektroauto durchsetzt oder nicht, weiß heute niemand. Doch ob schon der Ansatz richtig ist, dass die Regierung, Parteien oder NGOs Produktionsziele vorgeben, die die Wirtschaft anschließend umsetzen soll, darf bezweifelt werden.
Diese Anmaßung von Wissen ist sogar gefährlich. Irren sich die Regierung, die Parteien und die NGOs in ihrer Prognose, dass das Elektroauto die Zukunft bedeutet, und setzt sich stattdessen eine völlig andere Technologie durch, dann haben buchstäblich alle auf das falsche Pferd gesetzt. Es findet kein Versuch und Irrtum im Kleinen statt, sondern der Feldversuch im Großen scheitert. Das ist brandgefährlich. Denn setzt sich die Elektromobilität nicht durch, dann haben die Steuerzahler Milliarden an Euros für die Subvention von E-Autos, Infrastruktur und Forschungsförderung ausgegeben. Dann haben Millionen Menschen eine überteuerte Technologie gekauft, die keine Zukunft hat. Unternehmen haben schließlich am Markt vorbei geforscht, investiert und produziert. Die Folgen werden Insolvenzen und Arbeitsplatzverluste sein. Ein Wohlstandsverlust für alle tritt ein.
Die Marktwirtschaft kennt daher keine Großversuche, sondern nur „trial and error“. Das ist ihr eigentlicher Vorteil gegenüber der Planwirtschaft. Die Marktwirtschaft erzeugt Wettbewerb, weil neue Marktteilnehmer in den Markt stoßen, weil sie glauben, Produkte, Verfahren und Ideen besser umsetzten zu können als ihre Wettbewerber. Gelingt es ihnen nicht, verschwinden sie wieder. Gelingt es ihnen jedoch, dann verdrängen sie die angestammten Platzhirsche. Gibt die Regierung eine Quote oder ein Verbot in 8, 10 oder 20 Jahren vor, dann werden Investitionen in diese Bereiche gelenkt. Unternehmen werden angeregt, dort zu investieren, und Käufern wird suggeriert, dass dies die Zukunft sei. Ob die technischen Schwierigkeiten der Elektromobilität dabei gelöst werden können, sei dahingestellt. Die Ladekapazitäten sind nicht vorhanden, die Laufzeit zu gering, die Umweltbilanz ist schlecht, die Entsorgungsfrage der Batterien ist ungeklärt und auch die Rohstoffgewinnung für die Batterien ist umstritten. Das muss man nicht generell kritisieren. Denn auch das ist häufig so. In einer Marktwirtschaft werden diese Probleme gelöst oder die Technologie setzt sich nicht allgemein durch, sondern bleibt in einem Nischenmarkt. Die Elektromobilität ist ja nicht neu. Wer schon einmal auf der kleinen Nordseeinsel Langeoog war, weiß, dass dort seit vielen Jahren kleine Elektrolastwagen über die Insel fahren und die Hotels und Supermärkte mit Waren beliefern.
Der Verbrennungsmotor hat sich Anfang des letzten Jahrhunderts nicht mit staatlichen Subventionen durchgesetzt, sondern marktgetrieben. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, ein flächendeckendes staatlich subventioniertes Tankstellennetz aufzubauen, damit die Autos überall betankt werden können. Das Auto war zu Beginn auch kein Massenmarkt, sondern erst durch Henry Fords Fließbandproduktion wurde es für „Otto-Normalverbraucher“ erschwinglich.
Heute ist völlig unklar, welche Technologie sich im Individualverkehr durchsetzen wird. Vielleicht ist es der Verbrennungsmotor und hier sogar der Diesel. Vielleicht geschieht dies mit noch geringerem Verbrauch durch eine Leichtbauweise, die wir heute noch nicht kennen. Vielleicht ist es Karbon, Aluminium. Vielleicht sind es Hybrid-Fahrzeuge, Wasserstoff-Autos, Autogas, Erdgas oder was auch immer.
Auch hier sollte die Regierung nicht in die Kreativität von Unternehmern eingreifen, sondern stattdessen gleich Marktbedingungen für alle schaffen. Diese müssen einfach und verständlich sein. Sie müssen zeitlos und technologieoffen sein, und sie müssen für alle gleich sein. Wer sich daran nicht hält, geht den Weg den Weg in die Knechtschaft der Planwirtschaft. Wer nicht in die Geschichtsbücher schauen will, kann ja die Nachrichten aus Venezuela und Nordkorea verfolgen. Auch diese Regierungen habe 8-, 10- oder 20-Jahres-Pläne aufgestellt und sie mit großer Entschlossenheit umgesetzt. Viel entscheidender ist aber, dass dieses Regierungshandeln die Freiheit vernichtet. Die Regierung vernichtet die Investitionsfreiheit des Unternehmers, dort sein Geld anzulegen, wo er es für sinnvoll erachtet. Es ist auch ein subtiler Eingriff in das Eigentum. Denn Verbote machten Investitionen kaputt und wertlos. Das gilt auch für den Konsumenten. Er hat ein Auto gekauft, das er nicht mehr fahren darf oder dessen Verkaufswert vernichtet wurde. Wer so handelt, handelt an den Menschen vorbei.

Link zum Artikel: https://prometheusinstitut.de/sind-elektroautos-vielleicht-falsche-pferde/

20 Gedanken zu „Eine gefährliche Anmaßung von Wissen der Kanzlerin…

  1. Fragolin

    Wie kann man nur diese beispiellose Insubordination begehen, das Wort Ihrer Alternativlosigkeit, der Weisen und Allwissenden, anzuzweifeln? Ach was, diese Blasphemie?
    Jedes der Worte, das aus ihren lispelnden Lippen tröpfelt ist ein Labsal für ihre Untertanen, ein Quell der Freude und der Weisheit, und jeder renitente Ketzer, der nicht allsogleich die Wünsche der Regentin erfüllt, möge von Kahane verfolgt und gemaasregelt werden!
    Nur Angela die Große, die Leuchtende, kann das biblische Wunder vollbringen, erst die gesamte Stromproduktion auf ein paar Windmühlen herunterzufahren und dann den gesamten Individualverkehr mit Strom zu versorgen. Nur bockige Zweifler können noch in dem Irrglauben verharren, dass die Realität stärker ist als das baumeisterliche “Jo, wir schaffen das!” und nur Kleingeister werfen ein, dass in einem Stromnetz heutigen Ausbaus nur ein Bruchteil elektromobiler Progressiver ihre Kisten gleichzeitig an die Ladestationen anstöpseln müssten um einen Blackout zu produzieren, auf den selbst ein ausgewachsener Sonnensturm neidisch wird.
    Deutschland versinkt in vollkommenem Irrsinn, und die Mehrheit macht begeistert mit.
    Wieder mal.

  2. Mike

    Sehr guter Artikel! Die derzeitige hetze gegen Diesel und Co. ist total irr. Aber fast alle machen mit. Einzig alleine der Markt wird es schließlich richten,wohin die Reise geht.

  3. Manuel Leitgeb

    Politikern reicht halt die Ideoligie, die brauchen keinen Verstand.
    Deutschland hat 20 Jahre und über 1 Billion(!) Euro in ihre “Transformation” zu erneuerbaren Energien gesteckt. Und? Alle Ziele verfehlt und sich einen Haufen neuer Probleme eingebrockt.
    Und dennoch machen sie weiter, denn das ist der Deutschen vielleicht bestes aber auf alle Fälle auch schlimmstes Merkmal: Etwas einmal Begonnenes durchzuziehen, zu jedem Preis und bis zum bitteren Ende.
    Wie Herr Fragolin schon geschrieben hat: Der Irrsinn regiert mal wieder in Deutschland. Das einzige was wir (Österreich) tun können, ist versuchen nicht nochmal mit in den Abgrund gerissen zu werden.

    Noch was zu Elektroautos: Es ist inzwischen klar, daß Tesla weniger eine Firma und mehr ein Kult oder eine Sekte ist, mit Elon Musk als charismatischen Anführer. Und die Aktie ist wie ein einziges großes Wettespiel.
    Tesla hat trotz Abermilliarden Einsatz von Musk und dem Kapitalmarkt und großen Umsatz (und -steigerungen) in sieben Jahren kein einziges Mal Gewinn gemacht.
    Im ersten Halbjahr 2017 sogar einen Verlust von über 650 Mio. $. Bei fast allen anderen Firma käme da schon Skepsis auf, nicht aber bei Tesla, dem große Visionär und Liebkind der Politiker und NGOs.

  4. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    “Doch ob schon der Ansatz richtig ist, dass die Regierung, Parteien oder NGOs Produktionsziele vorgeben, die die Wirtschaft anschließend umsetzen soll, darf bezweifelt werden.”

    Sollte uns doch bekannt vorkommen: Vorgaben der Politik, von der “Energiewende”, Abgasgrenzwerte bis zu den “Klimazielen”; alles Vorgaben, egal was sie kosten, egal ob si derzeit technisch durchführbar sind.

    Landläufig nennt man ein derartiges Verhalten Hybris

  5. sokrates9

    Was ist eigentlich aus dem Biotreibstoff / Diesel geworden? Die Bauern als die neuen Saudis??Milliarden investiert, total gescheitert! In Südamerika wurden riesige Flächen Wald abgeholzt um Sprit zu erzeugen, marktkonform stiegen die Lebensmittelpreise, die ärmsten konnten sich ihre Nahrung nicht mehr leisten! Schnell wurde das Projekt entsorgt! Eine gewisse Merkel und die EU haben da brav mitgespielt!

  6. Rainer

    Der Elektroauto Hype erinnert an die “Atomeuphorie” in den 50er Jahren. Da waren Atomreaktoren in Autos, Flugzeugen und Häusern angedacht. Das Ergebnis sehen wir jetzt an Tschernobyl, Fukushima und wie man den Atommüll endlagern soll weiß immer noch keine Mensch.

  7. Thomas Holzer

    @Rainer
    man könnte den Atommüll ins All schießen

  8. aneagle

    kann es sein, dass nahezu die gesamte deutsche Regierungsspitze, dermaßen mangelintelligent ist, dass der deutsche Wähler das nicht wahrhaben möchte, weil er sonst fürchtet, selbst denken und selbst entscheiden zu müssen? In Frankreich war es tatsächlich so. Die Regierung Hollande war weltweit als strohdumm berüchtigt. Die einzige Maßnahme bisher, war ein deutlicher Regierungswechsel, allerdings ohne wesentliche Verbesserungen. Aber immerhin, ein Regierungswechsel kann ja auch Hoffnungen bergen. Mit den Intelligenzdefiziten der aktuellen Mannschaft zu leben , scheint ja auch nicht ganz ungefährlich zu sein. Vor allem wenn Intelligenzblitze aus EU-Europa mitformuliert und Richtlinien unbedacht ausgeführt werden. Deutschland, die Hegemonialmacht Europas, ist ein demokratiepolitisches Versuchslabor mit gefährlich offenem Testausgang geworden. Mittlerweile sind die Ungarn um ihren angeblichen Diktator regelrecht zu beneiden. Keine Frage wer für sein Land die vernünftigeren Entscheidungen trifft.

  9. Mona Rieboldt

    Ungarn ist gut, Polen lässt sich noch weniger von Merkel-Deutschland gefallen und zeigt in seinen Medien, wie man hier Islam-Kritiker behandelt, verurteilt. Und sie gehorchen auch nicht der EU.

    Österreich schimpft über Deutschland, pflegt seine Vorurteile gleich gegen 80 Millionen Deutsche, trottet dann aber schön Deutschland hinterher in Politik und Justiz, ebenso der EU. Dazu kommt die Verflechtung der österr. Wirtschaft mit Deutschland. Weder gibt es in A einen merkbaren Widerstand gegen die EU, noch hat A weniger Asylanten aufgenommen.
    Und auf Eure Wahl bin ich mal gespannt, die Wahl von v.d.B. hat ja gezeigt, was die Mehrheit der Österreicher will.

    Im übrigen gab es über 1000 Anzeigen in D gegen Merkel in der Asylantensache. Alle wurden von der Justiz niedergeschlagen. Es gibt eine Reihe von Widerstand hier wie z.B. Pegida, die immer weiter machen, auch wenn man ihre Autos anzündet, sie von Antifa teilweise verprügelt werden.

  10. Falke

    @Mona Rieboldt
    Die FPÖ, bzw. Strache, hat die österreichische Regierung und einzelne Minister ebenfalls wegen massiver Verfassungs- und Gesetzesverletzungen im Zuge der sogenannten “Flüchtlingkrise” bei Gericht angezeigt. Und, ebenso wie in Deutschland, ist daraus nichts geworden: die (vom Justizminister abhängige, d.h. “weisungsgebundene”) Staatsanwaltschaft ist kein einziges Mal aktiv geworden. Es ist sogar ein Verfassungsjurist im Fernsehen aufgetreten und hat zugegeben, dass die Gesetze zwar mehrfach verletzt wurden, aber dass die Staatsanwaltschaft bzw. die Gerichte auch immer in Betracht ziehen, ob erstens die Gesetze unter den gegebenen Umständen überhaupt einhaltbar waren und andererseits, was denn passiert wäre, hätte man tatsächlich gesetzeskonform agiert. Und daher – meinte der Verfassungsjurist – müssen sich der Bundeskanzler und die betroffenen Minister keine Sorgen machen, es werde niemand angeklagt oder gar verurteilt. Das nennt man dann “Rechtsstaat”. Zusatz: Sie wissen sicher, dass der Hauptschlepper (oder “Schleuser”), der hunderttausende “Flüchtlinge” von Ungarn bzw. Slowenien mit der Eisenbahn nach Deutschland gekarrt hat, statt im Gefängnis derzeit auf dem Sessel des Bundeskanzlers sitzt (hoffentlich nicht mehr lange).

  11. Mona Rieboldt

    Falke
    Die Justiz ist keine Hilfe, sondern Teil des Problems, Teil des Systems. Und Herr Maas als Justizminister ist der Chef der Staatsanwaltschaft, da passiert der Merkel nichts. Und wie ein störrisches Kind verteidigt Merkel, sie habe alles richtig gemacht mit der Einreise aller Illegalen, es wäre aus humanitären Gründen gewesen.

    Im Gegensatz zu deutschen Medien sind österreichische eine Wohltat, sie sprechen deutlicher Dinge aus und schwafeln nicht derart um den heißen Brei wie hier. Auch Kurz spricht Sachen an. die sich hier kein Politiker trauen würde. Stattdessen dürfen wir wieder lesen, was diese Özöguz von sich gibt, Salafisten mit Samthandschuhen anfassen, Kinderehen zulassen, es gibt keine deutsche Kultur etc. Diese Art von moslemischen U-Booten gibt es inzwischen viele. Ich halte diesen Marsch durch die Institutionen durch solche Moslems für sehr gefährlich, weil hier die Islamisierung leiser, aber sicherer kommt.

  12. ethelred

    @Mona Rieboldt

    ” Österreich schimpft über Deutschland, pflegt seine Vorurteile gleich gegen 80 Millionen Deutsche, trottet dann aber schön Deutschland hinterher”…

    zum schon öfter widerholten Male:
    Österreich ist unerheblich, der Vergleich mit Ö sinnlos. Wäre Österreich die Hegemonialmacht Europas, befehligte mit massiver Beeinflussung ein Heer von 80 Millionen Wählern und bestimmte als Zahlmeister den unseligen Weg der EU- glauben Sie mir, ich wäre über Ö genauso besorgt, wie derzeit über D.
    Aber der Vergleich zwischen einer dummen aber ungefährlichen Maus und einem noch dümmeren sehr gefährlichen Elephanten ist unangebracht. Davon abgesehen hat die Maus trotz ihrer Kleinheit und ihrer eigenen Dummheit zu oft hinter dem Elephanten auf dem ausgetretenen Pfad zu trippeln, das Ihre dazu beigetragen die Festland-Flüchtlingsroute zu schließen, worüber der Elephant unendlich dankbar sein könnte. Ist er aber nicht. Und unangebrachte Verteidigung brauchen Elephanten schon gar nicht. Sie sind, dort wo es eines gibt, schon aufgrund ihrer Größe, durchaus bestens in der Lage, mit Elephantenbashing umzugehen. Obwohl, sieht man sich zuerst den überteuerten, dummen Flüchtlings-Deal und den aktuellen Dialog mit der Türkei an, könnten einem Zweifel kommen. Manchmal geht es Mäusen eben besser, vor allem wenn hoffentlich zumindest in Ö im Herbst ein echter Regierungswechsel kommt. Einen solchen wünsche ich auch D vom Herzen. 🙂

  13. ethelred

    Korrektur: … ein Heer von Wählern, aus einer Bevölkerung von 80 Millionen Bürgern…

  14. mariuslupus

    @Fragolin
    “Deutschland versinkt im vollkommenen Irrsinn, und die Mehrheit macht begeistert mit”, Absolut richtig. Deutschland hat bereits Erfahrungen im Irrsinn aufzugehen, nur es lernt nichts aus der Geschichte.
    Eigentlich sollte der Umgang mit Deutschland ähnlich werden wie mit den mohammedanistischen Staaten.
    Auf Distanz gehen. Ein containment einrichten wie es Orban gemacht hat. Die Muselmanen sollen in ihre Staaten ihre Rituale pflegen, die Deutsche sollen sich vor Begeisterung über ihre “Flüchtlinge” überschlagen.
    Warum, soll sich Österreich, nicht endlich, von einen Staat trennen der bis jetzt immer für Österreich schädlich war und sich folgerichtig nach Alternativen umzusehen

  15. Johannes

    Niemals wird man den Individualverkehr so wie er jetzt stattfindet mit Elektroantrieb bewältigen können ich glaube das ist allen klar. Darüber zu reden ist Zeitverschwendung. Es wird bestimmte Gruppen geben die sich diese teure Art der Fortbewegung leisten werden können. ich denke da nicht zuletzt an Dienstfahrzeuge der Politiker.

    Die große Masse wird, und ich glaube das wissen die Verantwortlichen längst, nur werden sie es nicht jetzt schon sagen, die große Masse wird also nur noch mit öffentlichen Mitteln von A nach B kommen können.

    Das ist nach meiner Meinung die Strategie und nach der Abschaffung des realen Geldes wird dies der zweite Schritt sein persönliche Freiheit zu reduzieren.

    Die Massen sollen gelenkt und lückenlos überwacht werden können, wahrscheinlich wird das auch sehr notwendig sein wenn ich mir die Entwicklung siehe Leipzig ansehe.

    Ich glaube der Individualverkehr wird sukzessive zurückgehen, größere Städte werden autofrei werden gewisse Nischen am Land wird man gestatten ansonsten wird kein Stein am anderen bleiben.

  16. Mona Rieboldt

    ethelred
    Ob groß oder klein, darum ging es nicht. Es ging um die Mentalität in beiden Ländern und um das Wahlverhalten. Das Deutschland größer ist als Österreich, weiß ich auch.

  17. ethelred

    @Mona Rieboldt
    stimmt schon, das Wahlverhalten ist ähnlich, aber unterschiedlich folgenreich für unseren Kleinkontinent. Bitte bedenken Sie die Folgen für Europa. Aus Adolf wäre nichts geworden, wäre er in Ö geblieben, außer vielleicht ein verrückter Eiferer, der er letztlich war. Und zwar nicht weil die Mentalitäten und das Wahlverhalten von D und Ö sich unterschieden hätten, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass mit dem österreichischen Heer 1938/39 weder ein Vasallenstaat in der Slowakei errichtet, noch einÜberfall auf Polen bewerkstelligt werden konnte. Es geht also immer um den Hebel mit dem man versucht die Welt aus den Angeln zu heben, niemals um die Gleichheit der Mentalität alleine. Bedauerlicherweise sitzt Deutschlands fleischgewordenes Unglück mit aller Macht auf dem langen Hebel der EU. Das macht allen ” Mäusen” ( außer Griechenland) Angst. Ein beleidigend schlechtes Ergebnis der SED-CDU wäre möglicherweise befreiend für D. Ist wohl nicht zu erwarten, wäre der Bevölkerung aber zu wünschen.

    Und in Ö ? : bei angenommen ähnlichem Wahlverhalten wie in D gelingt trotzdem ein Regierungswechsel. Danach- Auftritt der alteingesessenen ÖVP-Brutusgruppe, das sind die Landeshauptleute und bisherigen Nutznießer der ÖVP. Kurz wird, wie es sich für einen Studienabbrecher geziemt, Chef der ÖIAG. Die Koalition wird rotschwarz oder rotblau und weiter fliesst in Ö der alte Wein in neue Schläuche. Eine einmalige Chance in Ö wurde, dank der ÖVP, vertan, aber das läßt die EU unverändert.

  18. ethelred

    @Johannes-22:28
    100% Zustimmung
    in einem interessanten Essay schreibt Markus Vahlefeld (“mal eben kurz die Welt retten”) von der Gigantomanienotwedigkeit der Projekte sozialistischer Staaten und was ist Merkelland anderes?

    Mangels Religion im sozialistischen Staat muss ein Narrativ geformt werden, dass Zusammenhalt und Verbindung der “hier Lebenden” festigt und Unterschiede vergessen läßt. Dafür ist keine Krise zu groß, kein Projekt zu unausführbar.
    Also bündelt man Griechenlandkrise auf Währungskrise, ewige Energiewende auf unlösbare Flüchtlingskrise, darauf Diesel-Skandal,Türkeispannung und Identitätsverlust, getoppt mit Bargeldverbot und Mobilitätsverlust, vollendet mit Streichung der gefährlichen Meinungsfreiheit, sowie Einstreuung von Ehe für alle – fertig ist das selbstgeschaffene Gilgameschepos für “Euro-Mittelland”, ehemals das Land der Deutschen.
    Deutschland, diesmal unter neuer Führung, nähert sich dem Größenwahn, wieder einmal. Scheint eine Sisyphusaufgabe zu sein.

  19. waehler2015

    bargeldverbot, computerbespitzelung und elektrowahn führen zur unfreiheit die niemand wünscht aber von oben durchgesetzt werden wird. warum ? weil die linken obsiegen. und die menschen blind und zu pol. korrekt und gut sein wollen um das zu sehen und sich zu wehren.

  20. bill47

    Es kann kein Zufall sein, dass in den Leitmedien nicht über die Umweltbedingungen in der Umgebung von Lithiumbergwerken berichtet wird. Und Lithium ist nun einmal die Grundlage der “Elektromobilität”

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