“Eine immer engere Union”…

Von | 12. Februar 2013

…. hat sich Europa in den “Römischen Verträgen” – der Grundlage der heutigen EU – seinerzeit verschrieben. Heute wissen wir, was damit offenbar gemeint war: rumänisches Pferdefleisch statt Briten-Beef in britischen Lasagne-Fertiggerichten.

8 Gedanken zu „“Eine immer engere Union”…

  1. Nashwin Fuller

    Gewagte These! Ohne EU wäre kein rumänisches Pferdefleisch in die Lasagne gekommen?

    Oder ist es nicht eher so, dass dank EU-Verordnungen, die Herkunft des Fleisches überhaupt erst ermittelt werden konnte?

  2. rubens

    @Nashwin Fuller
    Blödsinn, dann hätte es nationale Prüfstellen gegeben und dann müssten die nationalen nicht betteln, dass aufgeflogenen Betrugsfälle überhaupt in EU-Gremien besprochen werden dürfen.

  3. Nashwin Fuller

    @rubens

    Aber wenn rumänisches Pferdefleisch nach Frankreich geliefert wird und von dort weiter nach England (inklusive Umdeklarierung irgendwo am Weg), welches Interesse hätten französische und rumänische nationale Behörden den englischen Behörden bei ihrem “Skandal” zu helfen?

    Und mit Sicherheit gäbe es dann kein europäisches Registrierungssystem, sondern unterschiedliche nationale, die mit einander inkompatibel wären, wie die Erfahrung lehrt.

    Man muss nicht partout alles Schlechte der EU in die Schuhe schieben. Das macht die an sich notwendige Kritik an manchen Fehlentwicklungen nämlich unglaubwürdig.

  4. Behaimb

    geh bitte, Fleischschiebereien hat es immer schon gegeben. Auch die zum Rinderwahnsinn führende Verfütterung von verunreinigtem Tiermehl(!) an Rinder hat es lange vor dem Beitritt Österreichs und anderer osteuropäischer Staaten zur EU gegeben. Manipulation und minderwertige Zutaten sind keine Erfindung der EU, sondern von findigen, skrupellosen und geldgierigen Geschäftemachern. Dass diese aufgedeckt wurden, verdanken wir aber weder der EU noch der Ehrlichkeit der “Nahrungsmittel”-Konzerne, sondern ganz simpel der gentechnischen Analyse, ohne die ein Nachweis überhaupt nicht funktionieren würde.

  5. rubens

    @Nashwin Fuller
    Viele sagen wir mal Sollbruchstellen sind durch die EU weggefallen. Das ist ein Faktum. Warum wohl gibt es so viele Lobbyisten in Brüssel?

  6. Gerhard

    Wenn man den nunmehr veröffentichten Nachforschungen glauben darf, dann waren bei diesem rumänischen Pferdefleischexport eine Reihe von Handelsfirmen (auch die der Fleischmafia) dazwischen geschaltet. Sogar eine Firma aus Zypern hat da mitgemischt.
    Aus Tradition wird in England Pferdefleisch für den menschlichen Verzehr abgelehnt, so wie eben auch Schweinefleisch bei den Muslimen nicht geschätzt wird.
    Eigentlich ist gegen den Genuss von unverdorbenen Pferdefleisch nichts einzuwenden, aber in England werden die oft notgeschlachteten Tiere meist zu Tierfutter verarbeitet. Außerdem ist es dort oft üblich, den Sportpferden für den Menschen nicht verträgliche Substanzen zu verabreichen, welche dann noch im Fleisch nachgewiesen werden können.

  7. Mercutio

    @Gerhard
    Seperatorfleisch ist auch nicht schön und wer mal den Prozess gesehen hat, verzichtet gern auf Kostproben, egal ob Schein oder Pferd oder Rind. Meinetwegen können die Ratten und Hunde verwursten. Nur klar deklariert sollte es sein, darauf kommt es wohl an.

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