Eine israelische Lösung?

“….Wie nennt man eine Abfolge von antijüdischer Hetze, unfassbar heimtückischen Terroranschlägen in großem Stil und darauf folgenden Antiterrormaßnahmen, einseitigen israelischen Zugeständnissen, die von Gesten des bösen Willens beantwortet werden, Märtyrerglorifizierung und fruchtlosen Gesprächen? Richtig: “Friedensprozess”….” (Interessante Theorie, hier)

11 comments

  1. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> die Palästinensergebiete werden von einigen wenigen Nationen, in denen die Vernunft noch zuhause ist, unter Kuratel gestellt und unter ihrer Verantwortung mit Demokratie und zivilgesellschaftlichen Normen bekannt gemacht, bis eines Tages friedliche Koexistenz möglich ist, was allerdings ein, zwei Generationen dauern kann <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Als bosnische Lösung muss man das wohl richtigerweise bezeichnen und diese ist auch gut. Das letzte Wort in allen Fragen hat Valentin Inzko – dieser darf sogar gewählte Politiker absetzen, wenn berechtigter Grund zur Annahme besteht, sie könnten den labilen Frieden stören. Und das wird wohl noch längere Zeit so bleiben und wäre sicher auch für andere Weltgegenden, die nicht zur Ruhe kommen wollen wünschenswert.

  2. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>> Diese sieht vor, dass Gaza draußen bleibt <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Und was mit Gaza geschehen soll, das wird in diesem Kommentar leider nicht beantwortet. Eine Annexion an Ägypten vielleicht, aber ob Ägypten darauf scharf ist ist fraglich. Und auf Dauer einen nach allen Richtungen abgezäunten Menschenpferch aufrecht zu erhalten ist wohl auch keine Lösung.

  3. Thomas Holzer

    @WC
    Verzeihung, aber eine Annexion erfolgt DURCH einen Staat, nicht an einen Staat von irgendeinem Dritten;
    so viel Zeit für Genauigkeit sollte schon sein

  4. Rennziege

    10. Juni 2014 – 11:32 Thomas Holzer
    Der Weltbürger ist uns weit voraus, Herr Holzer! Dieser große Denker lebt schon lange in der kuscheligen Besserungsanstalt einer braun-grün-stalinistischen Weltregierung, die den kompletten Globus annektiert und alle Grenzen aus dem Atlas gestrichen hat. Wir können viel von ihm lernen.

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Da haben Sie zweifellos recht 😉
    Vielleicht ist ja der WC “der Dritte”, welcher Gaza an(sic!) Ägypten annektieren möchte 😉

  6. Rennziege

    Ägypten wird den Deibel tun und sich diese wohlgenährten “Flüchtlinge” in vierter Generation um den Hals hängen — höchstens, um deren absurd hohe Subventionen aus aller Welt abzugreifen, die bislang auch die Auslandskonten der Hamas- und al-Fatah-Bonzen höchst menschenliebend füllen.
    (Schon Arafat hinterließ bekanntlich um die 400 Millionen Dollar auf seinem Schweizer Konto. Dies ist übrigens ein — freilich verwiegener — Hauptgrund, warum die vor Jahrzehnten wundersam zu Palästinensern ernannten Araber niemals einem Friedensplan zustimmen werden, wie heilsam er auch sei: Damit würden die großzügigen Apanagen Deutschlands, der EU, Jordaniens und der UNO erheblich schrumpfen, und für die Capos der Raketenschmeißer und Kindermörder gäbe es nicht mehr so viel Kohle abzugreifen.

  7. Mona Rieboldt

    Rennziege,
    wären die Araber (Palästinenser genannt) selbständig, müssten sie sich ja um alles selbst kümmern wie Müllabfuhr, Arbeitsplätze etc. Sie werden nie einem Frieden zustimmen, da es sich als “Opfer” wesentlich bequemer leben lässt. Wer schon mal Bilder aus Gaza gesehen hat, samt Luxushotel, würde sehr gern in so einem “Gefängnis” leben.
    Unterdrückt werden die Leute in Gaza von der Hamas und von deren starker Korruption.

  8. Christian Weiss

    In einem endgültig annektierten Westjordanland mit Arabern als israelischen Staatsbürgern ginge es diesen besser als in jedem anderen arabischen Land. Und wenn sie nicht dort leben wollen: Ausserhalb der knapp 30’000 km2 Israel gibt es Millionen von Quadratkilometern, welche Araber ihr Eigen nennen. Dieser Konflikt ist völlig einseitig und beruht auf der völligen Unfähigkeit der Araber, selber erfolgreiche Staaten zu generieren und so was wie kulturelle und sozial Kompetenz zu entwickeln. Darum beendet das illusorische Ziel “Zweistaatenlösung”! Die ganze Sache wird dadurch eh nur verschleppt. In jordanischen Flüchtlingslagern leben Enkel und Urenkel von Leuten, die irgendwann mal in “Palästina” gelebt haben, und beharren bis heute auf ein “Rückkehrrecht”. Solchen Ideen sollte man längst den Garaus machen, indem man den Status Quo beerdigt und Nägel mit Köpfen macht: Israel geht vom Mittelmeer bis zum Jordan. Araber, die sich mit der Rechtsordnung dieses demokratischen und friedfertigen Staates arrangieren können, dürfen gerne dort wohnen und sogar die Staatsbürgerschaft beantragen. Die anderen ziehen besser woanders hin.

    Noch eine Frage am Rande an die westlichen Sozialdemokraten und Grünen: Warum ist es “Landnahme” und “Diebstahl”, wenn in Ostjerusalem – immerhin seit ein paar tausend Jahren immer auch jüdisch bewohnt – jüdische Siedlungen gebaut werden, während es offenbar völlig in Ordnung ist, wenn Araber ohne jeden Integrationswillen nach Europa einwandern dürfen und hier auch noch auf eine “Willkommenskultur” treffen sollen? In den vergangenen 70 Jahren wurde fast eine Million Juden aus arabischen Staaten vertrieben. Warum regt Ihr Euch darüber nicht auf? Und warum dürfen eigentlich weder Christen noch Juden nach Mekka und Medina? Ist das nicht Apartheid?

  9. Rennziege

    10. Juni 2014 – 16:00 Christian Weiss
    Wohltuend unaufgeregtes, kluges Posting. Danke!
    P.S.. In mienem Ding von 14:00 muss das erste Wort in Zeile 5 natürlich heißen. “verschwiegener”.

  10. Reinhard

    Lerne: Wollen die Urenkel von Arabern, die einst auf dem Gebiet des heutigen Israel lebten, diesen Staat vernichten, ist das Befreiungskampf.
    Wollen die Russen, deren Heimat Krim ohne sie zu fragen 1954 an die Ukraine verschenkt wurde, diese Halbinsel wieder an Russland anschließen, ist das russisch-imperialistisches Großmachtstreben und völkerrechtswidrige Landnahme.
    Merke: Ein Volk, das in einem Referendum eine Entscheidung trifft, muss gemaßregelt werden, ein Volk, das zu Terror und Wutausbrüchen greift, muss man unterstützen.
    So ticken unsere Führungskräfte…

  11. caruso

    In diesem Fall ist die westliche Politik ein besonderes Trauerspiel. Und Caroline Glick
    hat mehr Verstand als die meisten Politiker. Aber es geht nicht nur um Verstand sondern
    auch Rückgrat. An dem fehlt nämlich auch.
    lg
    caruso

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