Eine kleine Sonntagspredigt

Von | 7. Mai 2017

Von allen Tyranneien dürfte jene Tyrannei, die zum Wohle ihrer Opfer ausgeübt wird, zu den schlimmsten zu zählen sein. Es dürfte besser sein, unter der Herrschaft einer Räuberbande als unter allmächtigen, moralischen, sich bei uns einmischenden Wichtigtuern zu leben. Die Grausamkeiten des Räuberhauptmanns dürften zeitweise erschlaffen, seine Habgier dürfte an einem bestimmten Punkt gesättigt sein; aber jene, die uns zu unserem eigenen Besten quälen, werden uns ohne Ende weiter quälen, weil sie das unter dem Beifall ihres eigenen Gewissens tun. (C.S. Lewis)

3 Gedanken zu „Eine kleine Sonntagspredigt

  1. sokrates9

    Treffende Analyse unserer gruenen Gutmenschen, die begonnen von der Gesundheit an fuer uns sorgen wollen!

  2. stiller Mitleser

    Am Sonntagmorgen etwas kulturelle Quälerei:

    Rot und grün wollen als Augenauswischerei ein Verbot von Hochhäusern für die Wiener Innenstadt einführen, dafür aber die Zustimmung zum Weltkulturerbe kippen. Das Weltkulturerbe (verkürzt gesagt) schützt die ganze Innenstadt vor willkürlichen Änderungen, denn beim Beeinspruchen von Verschandelungen historischer Bauten, die vom Bundesdenkmalamt oft erst post hoc begutachtet (und dann wird nicht zurückgebaut!) werden, kann man sich in letzter Instanz aufs Weltkulturerbe berufen.

    Also: Bahn frei für monströse Aufstockungen, Entkernungen, Verdichtungen und Abrisse….

  3. mariuslupus

    Stimmt nicht ganz. In den guten alten Zeiten hat es noch Räuber mit guten Manieren gegeben die nicht übermässig gierig waren. Aber in Anbetracht der Steuerbelastung die Herrn konzessionierten und privilegierten Räuber in Aussicht gestellt wurde, hat er beschlossen, seine ehemals gut gehende KMU aufzugeben und als Beamter beim Steueramt beruflich einzusteigen. Ausnahmsweise wurde seine bisherige Qualifikation gewürdigt, konnte gleich als Sektionschef anfangen.

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