“Eine Koalition mit Faymann und Spindelegger kann nur scheitern”

Von | 14. Oktober 2013

“Werner Faymann und Michael Spindelegger haben, sieht man von den beschämenden Gemeinplätzen ab, die sie im Wahlkampf aufgesagt haben wie untermittelmäßig begabte Schulkinder ihre Muttertagsgedichte, nicht nur keine Idee. Sie sind auch nicht dazu in der Lage, sie zu formulieren.” (Michael Fleischhacker)

6 Gedanken zu „“Eine Koalition mit Faymann und Spindelegger kann nur scheitern”

  1. elisabeth sagmeister

    in österreich kannst du ohne bildung(Faymannmatura???) und ausbildung jedes ministerium übernehmen. diesbezüglich sind auch alle anderen parteien nur am futtertrog interessiert. auch die vielgelobten neos werden nichts bewegen. pröll u. häupl sind sind nur mehr peinlich und unerträglich. Also was dann???? vielleicht wären unsere “mehr – meist weniger- niveauvollen zeitungsschreiberlinge zum regieren geeignet.

  2. Rennziege

    Michael Fleischhacker liegt richtig. Dass das Dream Team Faymann & Spindelegger scheitern wird, liegt auf der Hand. Zwei weichgespülte Waschlappen, von einer leichtgläubigen Wählerschaft nochmals an die Bassena Futtertröge gelassen, werden weitermachen wie bisher: Vollmundige Sprechblasen, von mittelmäßigen Ghostwritern in unverständlichen Schachtelsätzen formuliert, im ORF und anderen Medien als Stein der Weisen plakatiert, enden als zwangsläufig platzende Seifenblasen.
    Diesem Scheitern wird ein neues folgen, ad infinitum, denn allfällige Nachfolger dieser Schmierenschauspieler sind ja schon in dieser Tradition aufgewachsen: Um in der Baddei was zu werden, musst du dir alle Ecken und Kanten abschleifen lassen; nur kaane Wöön schlogn! Kammern, Gewerkschaften, Bünde, Beamte und Pensionisten gilt es zu befriedigen — und hinter uns die Sintflut! (Mit unseren Politikerpensionen können wir uns auch eine Arche Noah locker leisten. Aber bitte nur aus nachhaltiger Holzwirtschaft, dafür ohne Stimmvieh an Bord.)

  3. Klaus Kastner

    Seit Jahren/Jahrzehnten höre ich schon diese Prophezeiungen, dass es nun bald mit der rot-schwarzen Dominanz in Österreich zu Ende gehen wird. Ich frage mich – in Anlehnung an Mark Twain – ob nicht die Prophezeiungen des bevorstehenden Todes der Großen Koalition stark übertrieben sind.

  4. Thomas Holzer

    @Klaus Kastner
    Für die nächsten 5 Jahre sicherlich 😉

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege:
    es tut gut und ist erfrischend ihre Zeilen zu lesen! Und das aus mehreren Gründen: meine Rede war und ist, dass “unsere Politiker” keine Rhetorik beherrschen, sondern bestenfalls den Bürokrartievorgang laut mitsprechen!
    (wie sie sagen, in unverständlichen Schachtelsätzen…)
    Weiters zu den Kämmerern. Ich habe 1995 für den Beitritt zur EU gestimmt, da ich annahm, dass die Zwangsmitgliedschaften zu den Kammern Fallen würden. Was ist herausgekommen (Molterers innenpolitischer Schlußstein): eine “politisch inzestuöse Sozialstruktur der gesetzlichen Interessenvertretungen” (© myself).
    Bis vor nicht allzu langer Zeit war ich Optimist und glaubte man könnte mit etwas professionellem know how die Situation in den Parteien verbessern. Jetzt habe ich aufgegeben. Die Begründung liefern sie mit ihrem ausgezeichneten Beitrag !
    Aber was kann man tun?

  6. Rennziege

    14. Oktober 2013 – 16:28 — Ehrenmitglied der ÖBB
    Danke für Ihre freundliche Replik. Aber an meinem Beitrag ist leider nixxx ausgezeichnet, denn (“Aber was kann man denn tun?”) eine positive Antwort kann ich nicht liefern.
    Österreichs Zukunft ist, wie auch andere Poster düster anmerken, aus gegenwärtiger Sicht vorgezeichnet: Wählerbestechung wie gehabt, daher Schulden bis Oberkante Unterkinn und darüber, EU-Fetischismus auch zwecks Vernebelung eigener Ideen- und Tatenlosigkeit, ungehinderte Einwanderung analphabetischer, aber alsbald linksgrün wählender Orientalen, Verteufelung gewachsener Werte und Kultur sowie auch der mildesten abweichenden Meinungen, Bevorzugung minimaler Randgruppen gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung, Quoten-Delirium, einschlägige Rechtsprechung, etc.
    I red’ ma leicht: Mannsbild, Kinder und ich sind bereits mit dem halben Hintern in Kanada, in einer naturgemäß (Berufe, Kinder, Schulen) nichtr abrupt fließenden Übersiedlung.
    Aber wenn Sie schreiben: “Jetzt habe ich aufgegeben”, werde ich traurig. Tun Sie das nicht, bitte! Ein Mensch mit Hirn, Herz und Charakter überlebt auch hier, muss sich aber doppelt so sehr anstrengen wie in freien Staaten. Er muss sich entweder …

    (a) verbiegen und mit den regierenden Lemuren auf ein Packl schmeißen,
    (b) unauffällig mit aktiver und passiver Korruption anfreunden,
    (c) als Staats-, Kommunal- oder sonstiger Beamter oder NGO-Subventionsbezieher ein Nest bauen,
    (d) etwa zweimal im “`Standard” als linientreuer Kolumnist profiliert haben, um sich …
    (e) eines baldigen Lehrstuhls für Gender-, Politik- oder Sozialwissenschaften erfreuen zu dürfen,
    (f) mit zwei Parteibüchern (rot oder grün) und zwei U-Haft-Nächten wegen “aktiven Protests gegen den Hunger der Welt und gegen die 80-jährigenTrägerinnen antiker Pelzmäntel” einen Job beim ORF sichern, wobei …
    (g) … eingeschlagene Fensterscheiben und ein paar brennende Autos hilfreich sind.

    Aufzählung dieser verlockenden Chancen muss unvollständig bleiben, da Kochen, Abendessen und Gutenachtgeschichten nahen. Aber Sie sehen doch, dass auch jedem Österreicher eine sonnige fürstlich alimentierte Zukunft offensteht. 🙂 Ein Rückgrat aus Gelatine und allzeit aufgehaltene Hände sind zwar erforderlich, werden aber eh schon im Schulunterricht nachgerüstet.

    Nochmals zu Ihrer Frage “Aber was kann man tun?”
    Man kann abhauen oder bleiben. Letzteres geht besser ohne Kinder, da man das Leid der Nachfahren nicht erleben wird und Österreich sich noch für eine Weile kreditwürdig rechnen kann, um schon längst unbezahlbare soziale Verwöhnungen fortzusetzen. Ersteres empfiehlt sich, um nicht weiterhin sieben oder 8 (acht!) Arbeitsmonate des Jahres ausschließlich für absurd überhöhte Steuern rackern zu müssen — und um Kinder in einem freien Land erfahren zu lassen, dass Neugier, Fleiß und Schweiß mehr Glückshormone und Erfolg bescheren als alle staatlichen Segnungen und Bevormundungen. Und dass undefinierbare Gummiwörter wie “soziale Gerechtigkeit” niemals Argumente, sondern stets Lügen sind.

    Herzliche Grüße!

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